Perlen der Barockmusik

Neue Saison der Bachkonzerte

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Frankfurt - Die Frankfurter Bachkonzerte zeigen auch in der kommenden Saison Profil. Sind doch in den Konzerten in der Alten Oper nicht nur Perlen der Barockmusik zu erleben, sondern auch Ensembles, Solisten und Dirigenten von Rang. Von Klaus Ackermann 

Den Auftakt macht Sopranistin Anna Prohaska, die Arien von Purcell und Händel singt, begleitet vom italienischen Barockensemble Il Giardino Armonico (25. September). Bachs Hohe Messe in h-Moll bringt den Windsbacher Knabenchor und Solisten wie den Tenor Julian Prégardien auf den Plan. Erstmals wird sich dessen neuer Leiter Martin Lehmann in Frankfurt vorstellen, samt der Deutschen Kammer-Virtuosen Berlin (11. Oktober). Nachholtermin für das ursprünglich am 21. April 2016 geplante Abschlusskonzert des Meisterkurses von Countertenor Kai Wessel an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ist am 16. Oktober um 17 Uhr im Mozartsaal. Ein gern gesehener Gast ist Countertenor Philippe Jaroussky, der mit dem renommierten Freiburger Barockorchester antritt und Kantaten von Bach und Telemann singt (10. November). Weniger bekannte Preziosen von Bach wie die „Lutherische Messe“ haben John Eliot Gardiner, der Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists im Klanggepäck (2. Dezember).

Schon zum dritten Mal gestalten Studierende der Frankfurter Musikhochschule ein Bachkonzert. Diesmal rückt „Die Kunst der Fuge“ in den Mittelpunkt, deren „Contrapuncti“ Komponisten vom Barock bis zur Moderne inspirierten (13. Januar 2017). Es geht freilich auch ohne Bach: Werke von Haydn und Mozart, darunter das Klavierkonzert A-Dur KV 488 spielt und dirigiert András Schiff. Mit dem Orchester Andrea Barca – Schiffs Name auf Italienisch (5. Februar). Ein junges Ensemble beflügelt die Alte Musikszene: Das Vox Orchester, zu 50 Prozent Ehemalige der Frankfurter Musikhochschule wird vom Schweizer Lorenzo Ghirlanda dirigiert und widmet sich Werken des Barock (9. März). Das saisonale Opus Magnum ist Bachs Matthäuspassion, bei René Jacobs in besten Händen, der auf starke Gesangssolisten, den Rias Kammerchor und die Akademie für Alte Musik in Berlin setzt (8. April). Und auch die Karl-Schuke-Orgel der Alten Oper kommt wieder zu gutem Ton. Von der Lettin Iveta Apkalna bewegt, die neben Bach auch eine Lanze für den Minimalisten Philip Glass bricht (5. Mai). Final ist US-Pianist Robert Levin zu hören, der neben Bach auch eine Klaviersonate des US-Komponisten John Harris Harbison spielt (19. Mai).

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Quelle: op-online.de

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