Gebäude steht seit 15 Jahren leer

Altes Polizeipräsidium verkommt - Zukunft weiter unklar

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Die untergehende Sonne fällt in den Innenhof des inzwischen verfallenen Polizeipräsidiums in Frankfurt. Die Zukunft des seit rund 15 Jahren leerstehenden, neobarocken Gebäudes ist nach wie vor offen.

Frankfurt - Die Zukunft des seit rund 15 Jahren leerstehenden alten Polizeipräsidiums in der Ludwigstraße in Frankfurt ist nach wie vor völlig offen.

Mitten in Frankfurt verfällt das neobarocke Gebäude weiter vor sich hin, auch für die Unterbringung von Flüchtlingen kann es nach Angaben der Stadt nicht mehr genutzt werden. Das Land will die lange erfolglose Suche nach einem Käufer für das Grundstück erst wieder aufnehmen, wenn ein geplanter U-Bahn-Tunnel fertiggestellt ist. Nach Ansicht von Stadt und Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) könnte es damit allerdings schon längst weitergehen.

In diesen Streit sei Bewegung gekommen, hatte Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) vor rund einem Jahr gesagt. Derzeit gibt es aber keine neue Entwicklung, heißt es jetzt unisono bei der Stadt, dem Land und der VGF.  Derzeit geht die VGF davon aus, dass die U-Bahn spätestens 2022 durch den Tunnel ins Europaviertel rollen kann.

Auf dem Areal zwischen Hauptbahnhof und Messe könnten Büros und Wohnungen entstehen. Der Bebauungsplan sieht ein bis zu 145 Meter hohes Hochhaus im Hof und den Erhalt des großenteils denkmalgeschützten Altbaus vor. Rund 90 Millionen Euro hatte das Finanzministerium vor Jahren als Kaufpreis veranschlagt. (dpa)

Quelle: op-online.de

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