Amerikaner irrt zu Fuß über die A 5

Frankfurt - (re) Großes Glück hatte am Samstag ein offenbar psychisch kranker US-Amerikaner auf der A 5 am Flughafen. Der Mann war zu Fuß auf der vielbefahrenen Autobahn unterwegs und konnte unverletzt von der Polizei gerettet werden.

Wie die Beamten gestern mitteilten, waren sie gegen 19.05 Uhr alarmiert worden, als der 50-Jährige die A 5 an der Anschlussstelle Zeppelinheim in Richtung Darmstadt überqueren wollte. Bereits beim Anfahren gelang es der Polizei, den Verkehr zum langsamen Fahren zu bewegen und schließlich ganz anzuhalten. Von den Polizisten angesprochen, floh der Mann jedoch auf die nicht gesperrten Fahrstreifen in Richtung Frankfurt. Mehrere Fahrer mussten scharf bremsen oder ausweichen. Als sich der Verkehr auch hier verlangsamt hatte, wagten sich die Polizisten auf die Autobahn und überwältigten den Mann.

In seinen Taschen fanden die Beamten zahlreiche Tabletten gegen Depressionen, Panikattacken und Epilepsie. Möglicherweise litt der Amerikaner bei seinem „Ausflug“ unter einer dieser Krankheiten, vermutet die Polizei. Er wollte mit seiner Schwester in die USA fliegen. Die hatte sich bereits am Flughafenrevier nach ihm erkundigt. Da der Amerikaner sich wieder beruhigt hatte, keine Suizidabsichten erkennen ließ und nüchtern war, wurde er seiner Schwester übergeben. Diese flog mit ihm in die USA.

Quelle: op-online.de

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