Argentinien liegt ab heute am Main

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Ab Freitagnachmittag und dann bis zum Sonntagabend ist am nördlichen Mainufer zwischen Untermainbrücke und Holbeinsteig ja nicht umsonst eine 120 Meter lange Bühne für „Argeninia“ aufgebaut worden.

Frankfurt (mic) ‐ Das Wetter soll kühl und schauer-riskant werden? Wenn schon! Dann müssen sich die Besucher des Museumsuferfestes eben anderweitig wärmen. Wie wär‘s zum Beispiel mit dem aktuellen Fest-Thema Argentinien?

Das südamerikanische Land steht ja immerhin für heißblütige Menschen, feurigen Fußball und prickelnden Tango. Ab Freitagnachmittag und dann bis zum Sonntagabend ist am nördlichen Mainufer zwischen Untermainbrücke und Holbeinsteig ja nicht umsonst eine 120 Meter lange Bühne für „Argeninia“ aufgebaut worden.

Hier zeigt sich das Gastland der Frankfurter Buchmesse (6. bis 10. Oktober) den Frankfurtern und den vielen tausend Besuchern aus dem Umland und aus ganz Hessen in vielen Facetten und mit einem bunten Programm mit Tango- und Gaucho-Shows, Tango Nuevo-Tanzkursen und Konzerten argentinischer Künstler sowie natürlich mit jeder Menge Gegrilltem, Weinen und Mate-Tees.

Kulturdezernat mit Stand vor Museum der Weltkulturen

Neben dem Einblick in die Kultur Argentiniens bietet das Spektaktel, bei dem die Museen nicht immer und unbedingt die Hauptrolle spielen, und zu dem rund drei Millionen Besucher erwartet werden, zahlreiche weitere Attraktionen. An erster Stelle stehen trotz allen Rummels die 21 teilnehmenden Museen.

Ihre Ausstellungen sind bis Sonntag alle zusammen für nur vier Euro zu sehen. So viel kostet der Button, der alle Türen am Museumsufer öffnet. Zum mittlerweile 24. Mal tritt Frankfurt hier den Beweis an, dass die Ausstellungshäuser keine Einrichtungen nur für ein Minderheitenpublikum sind. Um die weniger Museeumserfahrenen durch die Mega-Show zu geleiten, ist das Kulturdezernat mit einem Stand vor dem Museum der Weltkulturen vertreten.

Weitere Infos und das Programm gibt es auf der Internetseite des Museumsuferfests.

Über acht Kilometer an beiden Ufern des Mains werden 21 Bühnen bespielt, 1000 Stände helfen auf jede Art Hunger oder Durst zu stillen. Im Park des Museums der Weltkulturen findet sich der „Wein-Lese-Lust-Garten“, die Kirchen laden zur „Chor- und Orgelmeile“ ein, im Kreuzgang des Karmeliterklosters erklingt bei „Klang im Kloster“ Alte Musik. Auf dem Weckmarkt unweit des Doms setzt das „caricatura Museum für Komische Kunst“ einen Kontrapunkt mit seinem zweiten Festival der Komik.

Drachenbootregatta und Großfeuerwerk

Den Kunstfreunden öffnen Deutsche Bank, DZ Bank und Commerzbank die Pforten. Die Drachenbootregatta und das symphonische Großfeuerwerk am Sonntagabend als ritueller Abschluss des Museumsuferfests sind weitere Höhepunkte. Das Feuerwerk beginnt um 22.30 Uhr und wird vom Wasser aus abgeschossen.

Quelle: op-online.de

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