Zu Ehren der Großmutter

Restaurant „Atelier Wilma“ in Sachsenhausen eröffnet

Michael Riemenschneider in seinem Restaurant „Atelier Wilma“ in der Schneckenhofstraße in Sachsenhausen. - Foto: Faust

Frankfurt - Michael Riemenschneider ist ein kulinarischer Weltreisender. Von Christian Riethmüller

Der Koch und Unternehmer hat in Frankreich und Großbritannien gearbeitet, betreibt in Kitzbühel in Österreich ein Restaurant, berät internationale Gastronomie- und Hotellerieprojekte und hat doch nie das kleine Örtchen Pfaffenwiesbach im Hochtaunus vergessen. Von dort kommt er. Vor allem aber lebte dort Großmutter Wilma, der er sich sehr verbunden fühlte.

Ihr zu Ehren hat der 34-jährige Riemenschnieder sein neuestes Projekt „Atelier Wilma“ genannt, mit dem er sich nun erstmals in seiner hessischen Heimat versucht. Hinter dem Namen verbirgt sich ein kleines Restaurant mit 18 Sitzplätzen in der Schneckenhofstraße 11 in Sachsenhausen. Dort werden ungewöhnliche Geschmackserlebnisse offeriert. Riemenschneider versteht sich auf sehr aromatische Kreationen und gelungene Neuinterpretationen von Küchenklassikern, die er konsequent auf ungewärmten Tellern und wohltemperiert serviert. Das dürfte bei vielen Gästen reflexartig den Eindruck beschwören, das Essen sei nur lauwarm, bevor nach dem ersten Bissen die Einsicht folgt, dass diese Gerichte auch hinsichtlich ihrer Temperatur perfekt aufeinander abgestimmt sind. Die Menüs aus den Bereichen Land & Wiese, See & Küste sowie Klassiker kann sich der Gast individuell zusammenstellen - von einem bis zwölf Gänge.

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Quelle: op-online.de

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