Neues Zentrum eröffnet - 70 Arbeitsplätze geschaffen

Audi gibt auf der Hanauer Landstraße Gas

Frankfurt - Nach anderen Premiumherstellern wie BMW ist jetzt Audi mit einem repräsentativen Neubau auf der Frankfurter Automeile vertreten. „Wie eröffnen heute Europas größtes Audi-Zentrum“, sagte Lutz-Martin Meyer, Geschäftsführer der Audi Frankfurt GmbH, gestern. Von Marc Kuhn

Nils Jünger von der Volkswagen Immobilien GmbH, dem Projektmanager des Vorhabens, übergab ihm in einem symbolischen Akt den Schlüssel für die neue Niederlassung an der Hanauer Landstraße 144. Die Dependance mit der Hausnummer 264 wird geschlossen. Das Audi-Zentrum an der Mainzer Landstraße bleibt aber bestehen, wie Meyer betonte.

Der Neubau sei ein „unübersehbares Bekenntnis zu unserer Stadt“, erklärte Oberbürgermeister Peter Feldmann. Von einem ganz außergewöhnlichen Gebäude sprach Meyer. Es sei „das richtige Investment an der richtigen Stelle“. Der Neubau biete viel mehr Platz zum Arbeiten und Repräsentieren. Rund 70 Arbeitsplätze seien geschaffen worden, sodass nun mehr als 200 Menschen für Audi auf der Hanauer Landstraße arbeiten.

Etwa 27.000 Quadratmeter würden sich auf fünf Ebenen verteilen, Herzstück sei der doppelstöckige Ausstellungsraum, berichtete Projektmanager Jünger. Sechs Boeing 747 könnten auf dieser Fläche nebeneinander parken. In dem neuen Audi-Zentrum würden 47 Neuwagen und bis zu 300 gebrauchte Pkw ausgestellt.

„Beste Grüße vom Vorstand“ überbrachte Achim Sauer, Gesamtvertriebsleiter der Audi Region Süd-West. Etwa 50 Millionen Euro seien in das Terminal des Premiumherstellers investiert worden, erläuterte er weiter. „Die Summe ist gut angelegt“, fügte Oberbürgermeister Feldmann hinzu.

„Der Audi-Terminal ist das jüngste Objekt, das wir im Sinne unserer Metropolenstrategie realisiert haben“, sagte Sauer. Sie sei Teil einer Vertriebsoffensive an 18 deutschen Standorten. Ähnliche Terminals gebe es in Tokyo, Sydney, London und Madrid. Sie sind weltweit von einer besonderen Architektur geprägt. Im Mittelpunkt steht sie sogenannte Audi-Kurve, die sich im Gebäude und an der Fassade in unterschiedlichen Ausprägungen wiederfindet. Auf asymetrischen Kurvensegmenten werden auch die Fahrzeuge ausgestellt. Verschiedene gekurvte Ausstellungsräume sind übereinander angeordnet.

Quelle: op-online.de

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