Studie: Viele nutzen Internet noch nicht

Auftragsbücher in der Region voll

Frankfurt - Die Auftragsbücher von Freiberuflern, Handwerkern und Gewerbetreibenden im Rhein-Main-Gebiet sind gut gefüllt.

Bei etwa 80 Prozent von ihnen hat sich die Auftragslage im ersten Halbjahr 2014 verbessert oder war stabil, wie die Commerzbank zu den Ergebnissen einer Studie in der Metropolregion gestern in Frankfurt mitteilte. Für die Untersuchung wurden Freiberufler, Handwerker und Gewerbetreibende mit einem Jahresumsatz von bis zu 2,5 Millionen Euro im Auftrag des Instituts befragt. „Die wirtschaftliche Lage ist aktuell bei der Mehrheit gut“, erklärte Norbert Lembeck, Regionaldirektor für die Geschäftskundenberatung bei der Commerzbank Frankfurt. „Rund zwei Drittel erwarten auch für das kommende Jahr eine stabile oder positive Entwicklung ihrer wirtschaftlichen Lage.“.

Zwei Drittel der Freiberufler, Handwerker und Gewerbetreibenden halten Investitionen in EDV, Internet und mobile Kommunikation für wichtig. „Die Chancen der Digitalisierung werden offenbar erkannt“, so Dominik Prinz, Regionaldirektor Geschäftskundenberatung der Commerzbank Rhein-Main. „Zugleich gibt es Nachholbedarf. Unsere Studie zeigt, dass über die Hälfte der Befragten das Netz für ihre Geschäftstätigkeit praktisch kaum nutzen.“ Rund 27 Prozent wickeln bereits den Großteil ihres Geschäfts online ab.

Bei der Finanzierung ihrer Investitionen agieren Freiberufler, Gewerbetreibende und Handwerker in Rhein- Main konservativ: Knapp die Hälfte der Investitionen finanzieren sie aus dem laufenden Geschäftsbetrieb, weitere 20 Prozent aus Rücklagen, so die Commerzbank. Nur rund 23 Prozent der Investitionen würden fremdfinanziert über Kredite oder Leasing. „Viele nutzen ihren Spielraum für Investitionen in Wachstum nicht aus“, erläuterte Prinz.

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ku

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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