Ausgebucht und optimistisch

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Die Konsumgütermesse Ambiente startet am Freitag mit mehr Ausstellern.

Frankfurt - Mit ausgebuchten Hallen beginnt am Freitag die weltgrößte Konsumgütermesse „Ambiente“ in Frankfurt. Für die Schau bis zum 15. Februar haben sich 4 383 Aussteller und damit 48 mehr als vor einem Jahr angemeldet, wie die Frankfurter Messegesellschaft gestern mitteilte.

Der Zuwachs kam allein von den ausländischen Firmen, die mittlerweile 73 Prozent der Anbieter stellen. Damit erfülle die Ambiente weiterhin den Anspruch einer Weltleitmesse, erklärte Geschäftsführer Detlef Braun.

Für die fünf Messetage erwarten die Veranstalter rund 133 000 Fachbesucher. Die Aussteller zeigen neue Produkte rund um die Themen Haushalt, Einrichten und Schenken. Am Eröffnungstag wird Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) erwartet. Die Messe beziffert den Jahresumsatz der Branche allein in Deutschland auf rund 400 Milliarden Euro. Das Welthandelsvolumen betrage 9,5 Billionen Euro. Während der Messe werden auch zahlreiche Auszeichnungen übergeben, unter anderem der Designpreis und der Plagiarius-Schmähpreis für Produktpiraten.

Der Trend zu höherwertigen Artikeln werde von den Ausstellern bestätigt, erklärte Messe-Geschäftsführer Braun: „Die Konsumbremse ist gelöst. 'Geiz ist geil’ war gestern.“ Der Aufschwung sei bei den Leuten angekommen. Das habe sich bereits im sehr guten Weihnachtsgeschäft abgezeichnet und sich auch auf den ersten Messen des Jahres in den Bereichen Textil und Konsumgüter (Paperworld/Christmasworld) bestätigt. Im Vorfeld haben Meinungsforscher im Auftrag der Messe ein positives Klima bei der Kundschaft ausgemacht. 90 Prozent der Deutschen seien bereit, für Qualität und hochwertige Produkte mehr Geld auszugeben, lautet ein Ergebnis einer Forsa-Studie.

Quelle: op-online.de

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