Auf der Fahrbahn ausgebremst und gestoppt

Autofahrer auf A661 krankenhausreif geprügelt

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Frankfurt - Ein 21-jähriger Frankfurter hat einen anderen Autofahrer durch grob rücksichtslose und verkehrswidrige Fahrweise mitten auf der Autobahn zum Anhalten gezwungen und den anderen Fahrer gemeinsam mit seinem Beifahrer (21) auf offener Straße verprügelt.

Auf der Autobahn bei Frankfurt hat ein 21-Jähriger einen anderen Autofahrer ausgebremst und so heftig geschlagen, dass der 32-Jährige ins Krankenhaus gebracht werden musste. Gegen den 21-Jährigen ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Er ist nach Angaben der Frankfurter Polizei schon einmal wegen Körperverletzung aufgefallen: In einer U-Bahnstation habe er einen Menschen verprügelt.

Der Vorfall auf der A661 ereignete sich bereits am Freitag gegen 16.10 Uhr kurz hinter der Abfahrt Hanauer Landstraße. Täter und Opfer waren der Polizei zufolge Richtung Bad Homburg auf der linken Spur unterwegs, als der 21-Jährige extrem dicht auf den vorausfahrenden Wagen seines späteren Opfers auffuhr, andere Autos rechts überholte und schließlich scharf vor dem Wagen des 32-Jährigen einscherte. Der machte eine Vollbremsung und fotografierte den Vorfall. Aus Wut darüber habe der 21-Jährige den Mann durch ein weiteres Bremsmanöver zum Stoppen gezwungen.

Zusammen mit seinem Beifahrer (21) schlug er dann den 32-Jährigen krankenhausreif. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen im Gesicht sowie an den Armen und im Rücken. Dank mehrerer Zeugen gelang es rasch den Verkehrsrowdy zu ermitteln und wenig später seinen Führerschein sicherzustellen. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Straßenverkehrsgefährdung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr eingeleitet.

dr/dpa

Quelle: op-online.de

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