Autos und Motorräder erschwindelt

Frankfurt - Jahrelang ist er damit gut gefahren: Ein 35-Jähriger hat sich mit gefälschten Dokumenten Mittelklassewagen und Motorräder erschwindelt und sie ins Ausland verschoben. Dafür hat er sich heute vor Gericht verantworten müssen.

Er ist vom Landgericht Frankfurt zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Die Richter gingen von sechs Einzeltaten aus, bei denen der Angeklagte verschiedene Autohäuser insgesamt um fast 200.000 Euro geschädigt hatte. Strafverschärfend wurde die gewerbsmäßige Vorgehensweise des Mannes gewertet, der vor Gericht ein umfassendes Geständnis abgelegt hatte.

Der 35-Jährige hatte jeweils mit falschen Personaldokumenten und Verdienstbescheinigungen bei Banken, die den Autoherstellern angeschlossen sind, um die Finanzierung von Mittelklassewagen und Motorrädern gebeten. Statt jedoch die Schulden zu bezahlen, verschob er vier Autos, zwei Krafträder und einen Kleinbus ins Ausland. Erst beim letzten Fall im Sommer 2010 war eine Bank misstrauisch geworden und hatte sich bei dem angeblichen Arbeitgeber des Mannes erkundigt. Bei der Festnahme wurden noch vier falsche Ausweise sichergestellt.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare