Mit der Axt zur Scheidungsanwältin

Frankfurt - Zu sechseinhalb Jahren Gefängnis ist heute ein Mann verurteilt worden, der mit einer Axt auf die Scheidungsanwältin seiner Exfrau losgehen wollte. Das Landgericht sah in der Straftat einen versuchten Totschlag.

Der 52-jährige Computerexperte versuchte sich im November 2010 mit einer Axt Zutritt zum Büro der Anwältin zu verschaffen. Neben versuchten Totschlag wurde der als persönlichkeitsgestört geltende Mann wegen Anstiftung zum Mord verurteilt.

Nach seiner vorläufigen Einweisung in das psychiatrische Krankenhaus in Hadamar (Kreis Limburg-Weilburg) hatte er einem Mitpatienten sein ganzes Vermögen versprochen, sofern der die Rechtsanwältin töten würde. Bereits früher kam es zu Übergriffen an der Kanzleitür, die er in einem Fall mit der Axt sogar einschlug.

Weil der Verurteilte darüber hinaus auch noch in Mainz versucht hatte, ein Popkonzert in der Nähe seines Hauses mit einem Beil zu verhindern, war er bereits zu elf Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden.

dpa/lhe

Quelle: op-online.de

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