LED-Leuchten statt blau-gelber Acrylglasblenden

Azubis sanieren Euro-Zeichen in Innenstadt

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Arbeiter demontieren am Montag in Frankfurt die Beleuchtung der Euro-Skulptur vor der ehemaligen Zentrale der Europäischen Zentralbank.

Frankfurt - Zwölf Azubis aus Frankfurt und Bordeaux sanieren gemeinsam die Euro-Skulptur vor dem ehemaligen Gebäude der Europäischen Zentralbank.

Unter Anleitung von fünf Lehrern und Meistern tauschen die jungen Leute die blau-gelben Acrylglasblenden aus und bringen LED-Leuchten an, wie eine Sprecherin der Handwerkskammer Rhein-Main sagte. Am morgigen Donnerstag soll die Skulptur in neuem Glanz erstrahlen und im Beisein ihres Erschaffers, des Künstlers Ottmar Hörl, der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Skulptur - ein von zwölf gelben Sternen umringtes blaues Eurozeichen - gehört zu den begehrtesten Fotomotiven von Touristen aus aller Welt und steht als bildliches Symbol für den Euro.

Die EZB hat die 14 Meter hohe Figur zwar nicht mit in ihr neues Domizil im Frankfurter Ostend genommen, der Standort hat dennoch weiter mit dem Euro zu tun: In das alte EZB-Gebäude zwischen Bankenviertel und Theater ist die Europäische Bankenaufsicht eingezogen. Eigentümer des 50 Tonnen schweren Kunstwerks ist aber nicht die EZB, sondern ein gemeinnütziger Verein, das Frankfurter Kultur Komitee. Dessen Ziel ist es, Frankfurt "als attraktive und bedeutende urbane Kulturlandschaft von europäischem Rang verstärkt in der internationalen Wahrnehmung (zu) verankern".

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dpa

Quelle: op-online.de

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