Preiserhöhung liegt unter dem Bundesdurchschnitt

Bus und Bahn: Ticketpreise im Rhein-Main-Gebiet steigen

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Berlin - Schlechte Nachrichten für alle Pendler: Die Ticketpreise für Busse und Bahnen im Rhein-Main-Gebiet steigen im nächsten Jahr. Die Preiserhöhung liegt aber unter dem Bundesdurchschnitt.

Die großen Verkehrsverbunde verlangen für ihre Fahrscheine durchschnittlich zwischen gut 1,8 Prozent und 2,9 Prozent mehr, wie eine Auswertung der Deutschen Presse-Agentur ergab. Der Verband der Deutschen Verkehrsunternehmen rechnet damit, dass die Fahrscheine durchschnittlich 2,4 Prozent teurer werden - nach 3,5 Prozent im Vorjahr. Den geringsten Aufschlag gibt es in und um Berlin und Frankfurt. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg legt im Schnitt 1,84 Prozent drauf, der Rhein-Main-Verkehrsverbund 1,85 Prozent.

Im bundesweiten Durchschnitt finanziert sich der Nahverkehr nach Branchenangaben nur zur Hälfte aus Fahrschein-Einnahmen, den Rest übernimmt die öffentliche Hand. Kürzlich hatten sich Bund und Länder darauf geeinigt, dass der regionale Bahnverkehr mehr Geld vom Bund bekommt. Die sogenannten Regionalisierungsmittel sollen 2016 auf acht Milliarden Euro steigen. Zudem soll der Zuschuss jährlich um 1,8 Prozent angehoben werden, um steigende Kosten für Trassen, Energie und Personal auszugleichen. Mit dem Geld, das aus der Mineralölsteuer stammt, können die Länder oder regionale Verkehrsverbunde Bahnlinien bestellen.

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dpa

Quelle: op-online.de

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