Lkw auf dem Bahnübergang

Unfall: Zug kollidiert mit Lastwagen

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Großen-Buseck - Die Polizei untersucht die Hintergründe eines Zugunfalls mit 26 Verletzten. Der Zug war gestern an einer Schranke in einen Lastwagen gefahren.

Nach dem Bahnunfall mit 26 Verletzten bei Gießen suchen Fachleute nach der genauen Ursache. Wegen der laufenden Ermittlungen könnten noch keine Details genannt werden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch in Kassel. Der mit rund 140 Passagieren besetzte Zug, in dem auch eine Kindergartengruppe saß, war am Dienstag in Großen-Buseck mit einem Lkw zusammengestoßen. 24 Reisende, der Lkw-Fahrer und ein Mitarbeiter einer angrenzenden Firma wurden leicht verletzt. Der Schaden an Bahn, Lkw und einer Signalanlage wurde auf etwa 233.000 Euro geschätzt.

Der Lastwagen-Fahrer war ersten Ermittlungen zufolge wegen eines Staus auf dem Bahnübergang stehengeblieben, als sich die Halbschranken schlossen. Trotz Notbremsung konnte der Lokführer den Zusammenprall nicht mehr verhindern. Durch den Aufprall wurde der Lastwagen-Auflieger erheblich beschädigt und zur Seite geschleudert. Einige der Verletzten wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, darunter der Lastwagenfahrer. Schwere Verletzungen trug zudem ein Feuerwehrmann davon, der während des Einsatzes von einem anderen Lkw angefahren wurde.

Zugkatastrophe: Bilder von der Unglücksstelle nahe New York

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Mit dem Schrecken davon kam dem Sprecher zufolge die Kindergartengruppe, die an Bord des Zuges war. Bei dem Zusammenstoß seien zwei Kinder gestürzt, aber unverletzt geblieben, sagte er. In ersten Berichten war von einer Schülergruppe die Rede gewesen.

(dpa)

Quelle: op-online.de

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