Bahnhofsviertel für zwei Briten kein gutes Pflaster

Frankfurt (cor) - Ein Besuch im Bahnhofsviertel hat für zwei Briten kein gutes Ende genommen. Auf dem Heimweg wurden die beiden von zwei Unbekannten angegriffen, verletzt und ausgeraubt.

Gegen 23 Uhr waren die zwei Briten in der Taunusstraße auf dem Weg nach Hause. In Höhe der Hausnummer 42 wurden sie zunächst von zwei Männern um zehn Euro gebeten. Ohne eine Antwort abzuwarten, griff das Duo die Briten an und versuchte, nach dem Portemonnaie des einen Opfers zu greifen.

Jener Brite konnte den Angriff abwehren und seinem Gegenüber einen Faustschlag verpassen. Es näherten sich weitere Personen, die die Angreifer nach Polizeiangaben durch Drohgebärden unterstützten. Den beiden Briten, 51 und 59 Jahre alt, gelang schließlich die Flucht zu einem Taxistand. Dort bemerkten sie, dass es den Tätern gelungen war, ihr Handy (LG), die Geldbörse mit etwa 450 Euro Bargeld und eine silbernen Kette abzugreifen. Zudem erlitt der 51-Jährige Schürfwunden und eine Platzwunde an der Stirn, die laut Polizei von einem Schlagring herrühren könnte. Der 59-Jährige kam mit verschiedenen Prellungen davon.

Einer der Angreifer wird beschrieben als 1,75 bis 1,80 Zentimeter groß, von sehr dünner, hagerer Gestalt, und mit einem dünnen Oberlippenbärtchen. Bekleidet war er mit einer Baggy-Trouser und einer Jacke, deren Kapuze er über den Kopf gezogen hatte.

Quelle: op-online.de

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