Neue Regelungen am Airport-Terminal 2

Beim Parken ändert sich was

Frankfurt - In der Abflug-Ebene des Terminal 2 am Frankfurter Flughafen wird seit November auch der C-Hof in der Mitte des Anfahrtsbereichs mit einer Schrankenanlage kontrolliert.

Bislang wurde das nur im Bereich B praktiziert, während die Vorfahrten am Terminal 1 (Ankunft) schrankenfrei blieben und bleiben. Die Nutzung der abgeschrankten Parkbereiche auf der Abflug-Vorfahrt beim Terminal 2 ist in den ersten zehn Minuten kostenlos und kostet danach zwei Euro pro 15 Minuten Parkdauer. Die Nutzung dieser bisher frei anfahrbaren Parkflächen war schon vor Installation der Schrankenanlage nicht kostenlos, es bestand eine Parkscheinregelung. Einem Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport zufolge ist diese Regelung allerdings „von vielen vornehmlich gewerblichen Nutzern nicht eingehalten beziehungsweise ignoriert“ worden. Zudem seien viele Fahrzeuge über längere Zeit abgestellt worden, was der „Intention einer hohen Verfügbarkeit freier Plätze für Kunden“ zuwidergelaufen sei. Deshalb habe man nun auch den B-Hof des Terminal 2 beschrankt. Leser unserer Zeitungen hatten moniert, die neue Situation sei unübersichtlich und die Kassenautomaten nicht leicht zu finden.

Die Zufahrten seien ausgeschildert, Parkscheine könnten an Kassenautomaten am Terminal-Eingang B5 und an den Ausfahrt-Schranken (Höhe Eingang B8) bezahlt werden, so der Fraport-Sprecher zur Situation am Terminal 2 . Auf eine Rücknahme der Maßnahme darf nicht gehofft werden: „Mit der Kontrolle des Parkbereichs sollen Staus und Verkehrsbehinderungen, die hier regelmäßig zu beobachten waren, zukünftig vermieden werden“, teilte der Sprecher auf Nachfrage mit. Mit der Abschrankung des B-Hofs habe man gute Erfahrungen gemacht.

Die Vorfahrten am Terminal 1 für Abholer direkt bei den Zugängen bleiben weiter schrankenfrei. Eine Ausnahme bildet die terminalnahe linke Fahrspur in der Ankunft-Ebene, deren Nutzung öffentlichen Verkehrsmitteln und Mietern vorbehalten ist. Diese Regelung besteht aber schon seit vielen Jahren. jd

Quelle: op-online.de

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