Umweltzone zeigt Wirkung

Belastung mit Feinstaub geringer

Frankfurt - Fünf Jahre nach Einführung der Umweltzone in Frankfurt meldet das dortige Umweltamt deutlich zurückgegangene Feinstaubwerte und spricht davon, dass sich dieser umweltpolitische Schritt bewährt habe.

Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau ist die Atemluftbelastung durch Feinstaub seit 2010 - ab diesem Jahr dürfen Autos mit roter Plakette nicht mehr in die Umweltzone einfahren - um 8,5 Prozent zurückgegangen. Auch der Anteil des Stickstoff-Dioxids ging um 3,5 Prozent zurück.

Das Umweltministerium bestätigt die Abnahme der Belastung. So sei der Jahresmittelwert beim Feinstaub zurückgegangen. Er lag 2012 bei 25 Mikrogramm pro Kubikmeter, der Grenzwert beträgt hier 40 Mikrogramm. Der Tagesmittelwert darf 50 Mikrogramm nur noch an maximal 35 Tagen im Jahr überschreiten. Während Frankfurt 2009 und 2011 die Vorgabe nicht einhalten konnte, geht das Umweltamt in diesem Jahr davon aus, unter diesem Wert zu bleiben. Bisher wurde der Grenzwert an 16 Tagen überschritten.

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Die Tatsache, dass die Feinstaubwerte abgenommen haben, hängt allerdings nicht nur mit der Umweltzone zusammen. Zugrunde liegt auch der Trend zu moderneren Fahrzeugen mit weniger Schadstoffausstoß. Der Anteil der Autos mit grüner Plakette beträgt in Frankfurt 92 Prozent. Die Umweltzone hat allerdings den Modernisierungstrend verstärkt.

(mic)

Quelle: op-online.de

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