Reanimationsmaßnahmen erfolglos

Bergungsarbeiter nach Unfall auf A3 überrollt und getötet

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Frankfurt - Erst kippt auf der A3 ein Laster mit Tomaten um. Dann rast am Stauende ein Auto in einen anderen Wagen. Später wird ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei überfahren. Bilanz eines schrecklichen Tages.

Ein umgekippter Tomaten-Transporter hat gestern auf der Autobahn 3 in der Nähe des Frankfurter Flughafens eine Unfallserie mit Toten und Verletzen nach sich gezogen und für stundenlange Staus gesorgt. Besonders tragisch: Das Todesopfer hatte beim Aufräumen geholfen und war überfahren worden.

Ein 39 Jahre alte Lastwagenfahrer war am frühen Morgen bei Kelsterbach (Kreis Groß-Gerau) mit seinem Laster in die Leitplanke gekracht und umgekippt, wie die Autobahnpolizei Frankfurt mitteilte. Tomaten verteilten sich auf der Autobahn und mussten aufwendig von der Fahrbahn geräumt werden. Nur wenige Kilometer von der ersten Unfallstelle entfernt raste ein 78-Jähriger nach Angaben der Autobahnpolizei Wiesbaden mit seinem Auto auf Höhe der Abfahrt Raunheim nahezu ungebremst in das Stauende und krachte in den Wagen eines 59-Jährigen.

Während der Aufräumarbeiten nach diesem Unfall wurden Feuerwehr und Rettungskräfte am frühen Abend erneut auf die A3 in der Nähe des Flughafens gerufen: Ein Bergungsarbeiter war von einem Lkw überrollt worden. Er wurde so schwer verletzt, dass er trotz Reanimationsmaßnahmen seinen Verletzungen erlag, wie die Frankfurter Feuerwehr berichtete. Der genaue Unfallhergang wird noch ermittelt. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, soll der Mann von einem Kollegen der Straßenmeisterei überfahren worden sein. Ein Kriseninterventionsteam hat die Betreuung übernommen.

dpa

Quelle: op-online.de

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