Berufliche Weiterbildung: So halten Sie sich fit für den Arbeitsmarkt

+
Berufliche Weiterbildung: Nehmen Sie die Herausforderung an! So steigern Sie Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt – höheres Einkommen inklusive.

Lebenslanges Lernen und ständige Weiterbildung sind Voraussetzungen, wenn Sie in der immer schneller werdenden Arbeitswelt Schritt halten wollen. Mit unseren Tipps bleiben Sie im Job auf dem Laufenden und gehen mit einem Joker in die nächste Gehaltsverhandlung!

Eine Weiterbildung ist weder ein Makel, der womöglich auf Wissenslücken verweist, noch eine elitäre Veranstaltung für Streber. In Zeiten rasanten technischen Fortschritts und zunehmender Globalisierung wird von Ihnen verlangt, dass Sie sich fortbilden und sich den neuen Anforderungen in der Berufswelt stellen. Nehmen Sie neue Herausforderungen an! Eine berufliche Weiterbildung steigert Ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt und eröffnet Ihnen neue Möglichkeiten – sei es die Chance auf eine Beförderung oder die Aussicht auf ein höheres Gehalt.

Laut einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung machen sich Weiterbildungen deutlich auf dem Lohnzettel bemerkbar: Im Schnitt steigern Beschäftigte, die nützliche Fähigkeiten für Ihren Job erworben haben, Ihr Einkommen um bis zu sechs Prozent.

Die passende Weiterbildung für Ihre berufliche Zukunft

Die Auswahl der Weiterbildungsmöglichkeiten ist riesig – vom eintägigen Workshop über tief greifende Seminare bis hin zum berufsbegleitendem Studium. Informieren Sie sich im Internet über ein Training oder eine Weiterbildung verschiedener Anbieter. Überlegen Sie sich gut, welche Art der Fortbildung Ihnen den größten Nutzen bringt und am besten zu Ihnen passt. Machen Sie sich klar, was Sie beruflich erreichen wollen: Wollen Sie lediglich Engagement zeigen und damit Ihren Arbeitsplatz sichern? Oder sich für eine bestimmte Position qualifizieren? Je konkreter Ihr Vorhaben, desto besser lassen sich auch die Kenntnisse definieren, die Ihnen dafür noch fehlen.

Nicht nur die Art der Weiterbildung spielt eine Rolle, sondern auch ihre Qualität. Zum Mindeststandard gehört, dass ein Bildungsinstitut umfassend über sein Angebot informiert. Gute Anbieter geben Auskunft über Preise und zusätzliche Kosten, etwa für Lehrmaterialien. Achten Sie aber auch auf weitere Kriterien wie die Qualifikation der Dozenten, die Größe der Lerngruppen und die Zertifizierung der Angebote.

Wie viel Zeit stecken Sie in Ihre berufliche Zukunft?

Informieren Sie sich beim Anbieter der Schulung auch unbedingt darüber, wie hoch der Zeitaufwand ist und kalkulieren Sie genau, ob sich dies mit Ihrer Arbeitszeit vereinbaren lässt. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und überlegen Sie sich, wie viel Freizeit Sie wirklich in Ihre Weiterbildung investieren wollen.

Finanzen checken: So finanzieren Sie Ihre Fortbildung

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Finanzierung. Durch eine Weiterbildung entstehen Ihnen zusätzliche Kosten. Stellen Sie einen Finanzplan auf und schätzen Sie ab, ob Sie sich eine Fortbildung wie ein zweijähriges Studium leisten können. Fragen Sie auch bei Ihrem Chef oder Ihrer Vorgesetzten nach, ob die Firma sich an den Kosten beteiligt oder diese eventuell sogar übernimmt.

Förderprogramme können Ihnen bei der Finanzierung helfen. Seit 2008 unterstützt das Bundesbildungsministerium zum Beispiel Fortbildungswillige durch die Bildungsprämie. Handwerker und Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung können Meister- BAföG beantragen. Das Programm „Aufstiegsstipendium“ fördert begabte und motivierte Berufstätige, die erstmals ein berufsbegleitendes oder ein Vollzeitstudium aufnehmen wollen. Zudem können Sie sich die Bildungskosten zum Teil vom Finanzamt erstatten lassen.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare