Mit 3,43 Promille im Gepäckwagen in die Zelle

Frankfurt (ale) - Zugfahrt endet für einen betrunkenen Mann aus Italien in der Ausnüchterungszelle der Bundespolizei im Hauptbahnhof.

Der 43-Jährige kam am 1. August um 19 Uhr mit dem ICE aus Dresden volltrunken am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens an. Wohin er wollte, konnte er den von der Zugbegleiterin hinzugerufenen Bundespolizisten nicht sagen.

Weil er außerdem auch nicht mehr ohne fremde Hilfe gehen konnte, sich augenscheinlich in einem hilflosen Zustand befand und von der Zugführerin für die Weiterfahrt mit dem ICE ausgeschlossen wurde, nahmen ihn die Bundespolizisten unter Zuhilfenahme eines Gepäckwagens mit zur Wache. Dort wurde eine Atemalkoholkonzentration von 3,43 Promille festgestellt.

Nach amtsärztlicher Untersuchung und richterlicher Entscheidung durfte der Mann seinen Rausch in einer Zelle der Bundespolizei ausschlafen. Gegen 6 Uhr heute Morgen verließ der Italiener die Wache, nachdem sich die Bundespolizisten davon überzeugt hatten, dass er wieder im Besitz seiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten war.

Quelle: op-online.de

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