ICE von Wildschwein gestoppt

Zugführer verprügelt: Täter hatte 1,66 Promille im Blut

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Frankfurt/Alheim-Licherode - Ein betrunkener Fahrgast hat in Frankfurt den Lokführer einer S-Bahn verprügelt und so für Verspätungen im Zugverkehr gesorgt. Zudem hat auch ein Wildschwein-Unfall in Osthessen zu Sperrungen geführt.

Wie die Bundespolizei heute mitteilte, wollte der Lokführer einen 27-Jährigen am Samstag aus dem Zug werfen, weil dieser andere Reisende belästigt hatte. Doch statt die Bahn zu verlassen, schlug der Betrunkene den 58 Jahre alten Angestellten zu Boden und trat auf ihn ein. Der 27-Jährige flüchtete zunächst, konnte aber kurz darauf im Stadtteil Rödelheim festgenommen werden. Er hatte 1,66 Promille Alkohol im Blut. Durch den Vorfall fiel eine S-Bahn komplett aus, vier weitere verspäteten sich.

ICE von Wildschwein gestoppt

Ein Wildschwein hat zudem in Osthessen einen ICE gestoppt. Auf dem Weg von Stuttgart nach Kiel kollidierte der Schnellzug am Sonntagabend gegen 18 Uhr in Alheim-Licherode (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) mit dem Tier. Durch den Zusammenprall wurde die ICE-Lok derart beschädigt, dass der Zug nur bis Kassel-Wilhelmshöhe weiterfahren konnte. Im dortigen Bahnhof mussten die rund 450 Fahrgäste auf andere Züge umsteigen, wie die Bundespolizei Kassel heute berichtete. Die Strecke Würzburg-Hannover wurde am Unfallort kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt. Fünf nachfolgende Züge verspäteten sich.

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dpa

Quelle: op-online.de

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