1322 Einsätze für Luftretter

Bilanz von Hubschrauber „Christoph 28“

Der häufigste Einsatzgrund für die Rettungshubschrauber des ADAC in Deutschland sind internistische Notfälle wie Herz- und Kreislauferkrankungen. Das Foto zeigt „Christoph 28“ in Fulda, den einzigen seiner Art in Hessen.
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Der häufigste Einsatzgrund für die Rettungshubschrauber des ADAC in Deutschland sind internistische Notfälle wie Herz- und Kreislauferkrankungen. Das Foto zeigt „Christoph 28“ in Fulda, den einzigen seiner Art in Hessen.

Fulda - Nicht Verkehrsunfälle, sondern internistische Notfälle wie Herz- und Kreislauferkrankungen sind der häufigste Einsatzgrund für die Rettungshubschrauber des ADAC in Deutschland.

In knapp 50 Prozent der Fälle ist dies der Anlass zum Starten, während Verkehrsunfälle rund zehn Prozent der Einsätze ausmachen, wie der ADAC gestern bei seiner Luftrettungsbilanz für das vergangene Jahr mitteilte. In Hessen ist „Christoph 28“ der einzige Rettungshubschrauber des ADAC. Der Hubschrauber sei 2014 zu 1322 Notfällen geflogen und erreichte damit in etwa das Niveau aus 2013. 1270 Patienten seien bei den Einsätzen im vergangenen Jahr versorgt worden. Zu rund 80 Prozent sei die Maschine zu Zielen in Hessen abgehoben. „Christoph 28“ wurde aber auch zu Orten in Thüringen, Bayern und Niedersachsen gerufen.

Bundesweit nahm die Zahl der Einsätze den Angaben zufolge zu. Es seien mit über 52 000 etwa drei Prozent mehr im Vergleich zum Jahr 2013 gewesen. Der ADAC betreibt insgesamt 36 Luftrettungsstandorte. Der Stützpunkt Fulda besteht seit 1984. Dort startet „Christoph 28“ zu Einsätzen im Radius von 70 Kilometern. Rettungshubschrauber anderer Organisationen befinden sich in Frankfurt, Gießen und Kassel. 1970 war der erste zivile und ständig einsatzbereite Rettungshubschrauber „Christoph 1” in München in Dienst gestellt worden.

Mit dem Hubschrauber zum Job: Arbeiten auf der Bohrinsel

Mit dem Hubschrauber zum Job: Arbeiten auf der Bohrinsel

Nichts für Menschen mit Höhenangst: Wer auf einer Bohrinsel arbeiten will, sollte schwindelfrei sein. Hier die Ölplattformen Cassia A und B vor Trinidad und Tobago. Foto: BP Images/Marc Morrison
Leben und Arbeiten auf kleinstem Raum: Auf einer Bohrinsel gibt es kaum Privatsphäre. Im Bild die Thunder Horse Ölplattform im Golf von Mexiko. Foto: BP Images/ Marc Morrison
Allison Strong ist beim Mineralölkonzern BP als Offshore-Ingenieurin angestellt. Sie kontrolliert die Plattformen in der Nordsee auf ihre Sicherheit. Foto: BP Images
Risikoreich: Die Arbeit auf einer Bohrinsel ist anstrengend und gefährlich. Foto: BP Images/Rocky Kneten
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dpa

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