Neue Vorwürfe gegen Tebartz-van Elst

Bischof sucht Entscheidung im Vatikan

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Jetzt schlägt’s 13.

Limburg - Am Wochenende sind neue Vorwürfe gegen den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst laut geworden. Laut einem Medienbericht sollen jahrelang Baukosten unter der Verantwortung des Bischofs verschleiert worden sein. Der Bischof ist inzwischen nach Rom gereist.

Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst jetzt eine Entscheidung in Rom reiste am gestern in den Vatikan, wo er mit Papst Franziskus über seine Zukunft sprechen will. Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, ist nah Rom gereist.

In Limburg ließen Kritiker gestern aus Protest die Kirchenglocken um 12 Uhr 13 Mal schlagen. Die Aktion „Jetzt schlägt’s 13“ war Auftakt einer Demonstration

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat seinem Limburger Glaubensbruder den Rücktritt nahegelegt. „Die Situation ist ja so eskaliert, dass man sagen muss, der Bischof Franz-Peter kann im Grunde in Limburg nicht mehr arbeiten“, sagte Ackermann am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Günther Jauch“. „Ein Bischof braucht ja auch Akzeptanz“, um als Seelsorger tätig zu sein.

(dpa)

Quelle: op-online.de

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