Zwischenbilanz nach 12 Stunden

Blitzmarathon 2016: Zwei Nicht-Hessen als Temposünder

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Symbolbild

Gießen - Seit heute Morgen 6 Uhr läuft der zweite europaweite Blitzmarathon. Die hessische Polizei und Kommunen beteiligen sich 24 Stunden lang an dem Verkehrspräventionstag. Eine erste Zwischenbilanz:

Laut Polizei kommen bis morgen Früh (6 Uhr) fast 1000 Polizisten sowie Kommunen-Mitarbeiter an 362 Messstellen zum Einsatz. Die Messstellen wurden zuvor von der Polizei bekannt gegeben. Nach den ersten 12 Stunden liegen der Polizei nun erste Meldungen von den Blitzstellen vor. Die Ergebnisse reichen von wenigen unbedeutenden Verstößen bis hin zu Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 50 km/h. Meist hielten sich die Autofahrer an die geforderten Höchstgeschwindigkeiten und wenn sie das erlaubte Limit überschritten, dann nur in geringem Maße.

Allerdings erwischte die Polizei auch bereits einige Raser: Auf der A480 von Gießen auf die A5 in Richtung Kassel ist ein Tempo-Limit von 80 km/h eingerichtet. Hier gingen den Mitarbeitern der Polizeiautobahnstation Mittelhessen mehrere Temposünder ins Netz. Ein Mann aus Großbritannien und ein Nordrhein-Westfahle sorgten für die traurigen Geschwindigkeitsrekorde dieser Messstelle. Beide wurden mit ihren Pkw mit 151 km/h gemessen. Auf den Raser aus dem benachbarten Bundesland kommen 650 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie drei Monate Fahrverbot zu. Der Brite hinterlegte eine Sicherheitsleistung von 880 Euro. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, fällt er nicht unter die Punkte- und Fahrverbotsregelung. Eine Gesamtstatistik des zweiten europaweiten Blitzmarathons will die Polizei frühestens morgen Vormittag veröffentlichen.

Bilder vom Blitz-Marathon in Hessen

dr

Quelle: op-online.de

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