Demonstration zur Eröffnung geplant

Blockupy-Protestaktion gegen EZB-Neubau

Frankfurt - Das Protestcamp am Willy-Brandt-Platz wurde von der Polizei unsanft aufgelöst. Nun plant das Blockupy-Bündnis Aktionen vor dem Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) im Frankfurter Ostend.

Das kapitalismuskritische Blockupy-Bündnis plant zur Eröffnung des Neubaus der EZB im kommenden Jahr in Frankfurt eine Protestaktion. Wie das Bündnis am Donnerstag mitteilte, soll darüber auf einer Konferenz in gut zwei Wochen in Frankfurt beraten werden.

„Wir werden nicht zulassen, dass sich diejenigen ungestört selbst feiern, die ganze Gesellschaften in Armut stürzen und Demokratie zerstören“, sagte der Sprecher von Blockupy Frankfurt, Roland Süß. Auf der Konferenz von 22. bis 24. November sollen auch weitere Blockupy-Aktivitäten für das kommende Jahr geplant werden.

Bei den Blockupy-Protesten in Frankfurtkam es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Staatsgewalt. Bei der Demonstration am 1. Juni in der Bankenstadt hatte die Polizei rund 950 Demonstranten auf ihrer genehmigten Route in Richtung Europäischer Zentralbank fast zehn Stunden lang eingekesselt. Eine Woche später sind in Frankfurt erneut Tausende auf die Straße gegangen. Sie protestierten gegen den Polizeieinsatz - und riefen: „Rhein raus!“

(dpa)

Blockupy: Demonstranten, Gewalt, Verletzte

Blockupy: Eingekesselte Demonstranten, Gewalt, Verletzte

Quelle: op-online.de

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