Kapitalismuskritiker in Frankfurt

Blockupy plant „Aktionen des zivilen Ungehorsams“

+

Frankfurt - Blockupy wirft seinen Schatten voraus. Ende Mai will die kapitalismuskritische Protestbewegung wieder in Frankfurt demonstrieren.

Heute veröffentlichten die Veranstalter eine Liste mit geplanten Aktionen.

Ab Montag, 27. Mai, wird demnach auf dem Rebstockgelände hinter der Messe ein Camp aufgebaut, das die Aktivisten beherbergt. Am 30. Mai, Fronleichnam, sollen die Aktionen der folgenden Tage bei einem „Delegiertenplenum“ abgestimmt werden. Am Freitag, 31. Mai, wollen die Aktivisten morgens um 7 Uhr die Europäische Zentralbank (EZB) blockieren. Danach sind „Aktionen des zivilen Ungehorsams“ geplant.

Die Deutsche Bank ist wegen „neokolonialen Landraubs und Spekulationen auf Nahrungsmittel“ im Visier. Auf der Einkaufsmeile Zeil soll gegen „die brutalen Arbeitsverhältnisse der globalen Textilproduktion“ protestiert werden. Der Flughafen wird wegen der Abschiebung von Flüchtlingen kritisiert, Immobilienfirmen müssen wegen „innerstädtischer Vertreibung“ mit Besuch rechnen.

Bilder von der Blockupy-Demo im letzten Jahr

Blockupy-Demonstration: Frankfurt im Ausnahmezustand

Für Samstag, 1. Juni, ist eine Demonstration in der Innenstadt angekündigt. Die Veranstalter rechnen mit mehreren tausend Teilnehmern. Im vergangenen Jahr hatte die Polizei während „Blockupy“ die Innenstadt mehrere Tage lang abgeriegelt. Über 20.000 Menschen hatten friedlich demonstriert.

Quelle: op-online.de

Kommentare