Blutspur durch Hausen führt zu verdächtigem Mann

Frankfurt (nb) - Eine Blutspur durch den Frankfurter Stadtteil Hausen hat gestern die Polizei alarmiert. Die Beamten folgten der blutigen Spur und ermittelten den verletzten Verursacher.

Nach Angaben der Polizei fiel einer Passantin gegen 18 Uhr eine stark blutende Person in der Gießfeldstraße auf, daraufhin alarmierte sie die Polizei. Weitere Zeugen bestätigten den Beamten vor Ort, dass ein blutender Mann barfuß unterwegs gewesen sei.

Die Polizisten folgten der blutigen Fährte und kamen schließlich zu einer Wohnung, bei der eine Glastür eingeschlagen und blutverschmiert war. Bewohner trafen die Beamten allerdings nicht an. Allerdings konnten die Polizisten auch hier der Blutspur weiter folgen, diese führte sie zu einem anderen Haus. Dort begegneten sie einer Frau, die sich als Schwester des blutenden Mannes ausgab. Sie erzählte den Beamten, dass ihr Ehemann den Verletzten bereits in ein Krankenhaus gebracht habe.

Aus Wut über einen Streit mit seinem Vater hatte der Verursacher der Blutspur die Glastür mit der Faust eingeschlagen und sich dabei die blutige Verletzung zugezogen. Somit lag für die Beamten keine Straftat vor und ihr Einsatz wäre eigentlich beendet gewesen, allerdings stellte sich heraus, dass blutende 24-Jährige mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Die Polizei nahm den jungen Mann daraufhin fest.

Quelle: op-online.de

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