BMW fährt in Rhein/Main auf der Überholspur

Frankfurt - Die BMW-Niederlassungen im Rhein-Main-Gebiet haben im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis eingefahren. Von Marc Kuhn

Die zweitgrößte Dependance des bayerischen Autobauers in Deutschland habe mehr als 21.520 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini verkauft, sagte Volkmar Job, Leiter der Niederlassung Rhein/Main, zu der acht Autohäuser, auch eines in Kassel, gehören gestern. Damit sei der Absatz um über 1410 Fahrzeuge oder gut sieben Prozent gesteigert worden. Die etwa 950 Mitarbeiter hätten einen Umsatz in Höhe von rund 645 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 14 Prozent. „Das ist der höchste Umsatz, den die Niederlassung jemals erwirtschaftet hat“, erklärte Job in Frankfurt.

Die Entwicklung des BMW-Autohauses in Offenbach sei ähnlich verlaufen, berichtete Niederlassungsleiter Rudolf Bühl. 2011 seien rund 800 Fahrzeuge verkauft worden, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. „Wir haben sehr viele teure Autos verkauft.“ Der Umsatz sei um etwa neun Prozent auf rund 40 Millionen Euro erhöht worden. Im laufenden Jahr hofft Bühl, das „hohe Niveau halten zu können“.

„Wir haben ein Rekordjahr hinter uns“

„Wir haben ein Rekordjahr hinter uns“, erläuterte auch die bei BMW-Deutschland für den Vertrieb zuständige Sprecherin Birgit Hiller. So seien 2011 über 297 480 Fahrzeuge verkauft worden. BMW sei klarer Marktführer im Premiumsegment.

In diesem Bereich hätten auch die hessischen Niederlassungen ihre Position ausgebaut, sagte Job. Deutliche Zuwächse habe es vor allem bei den 5er-BMWs und den allradgetriebenen Fahrzeugen der X-Baureihe gegeben. Insgesamt seien fast 11.000 neue Fahrzeuge ausgeliefert worden, ein Plus von vier Prozent. Zudem seien über 9770 gebrauchte Pkw verkauft worden, 9,7 Prozent mehr als 2010. Der Großteil von ihnen wurde über das Gebrauchtwagen-Zentrum in Dreieich abgesetzt. Job erklärte weiter, dass 2011 knapp 800 Motorräder ausgeliefert worden seinen, eine Steigerung um 18,6 Prozent. Nach seinen Worten haben die Niederlassungen darüber hinaus fast 1480 Mini abgesetzt. Das ist eine Steigerung um zwölf Prozent.

Zum Ausblick auf das laufende Jahr sagte Job: „Wir sind sehr positiv gestimmt.“ Er verwies vor allem auf zahlreiche neue Modelle. „Es wird ein BMW- und Mini-Feuerwerk geben.“

Quelle: op-online.de

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