Giftige Dämpfe

Brand in Asylbewerberheim und Lagerhalle

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Birkenau/Alsfeld - Die Feuerwehr musste in der Nacht zu einem Brand in einem Asylbewerberheim in Birkenau ausrücken. Zudem steht seit dem Morgen in Alsfeld eine Lagerhalle in Flammen. 

Nach einem Brand in einem Asylbewerberheim in Birkenau im Kreis Bergstraße hat die Polizei in einen Verdächtigen festgenommen. Der 24-Jährige habe einst selbst in dem Heim gewohnt, teilten die Beamten heute mit. Er hielt sich während der Löscharbeiten in einem Gebüsch versteckt und war stark angetrunken. Eine Vernehmung stand zunächst noch aus. In der Nacht zum Mittwoch war im Keller des Heims ein Feuer ausgebrochen. Dort war Recyclingmüll gelagert. Wegen der giftigen Dämpfe mussten die 30 Bewohner das Gebäude verlassen. Sie wurden in einer Sporthalle untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Zudem hat die Feuerwehr seit dem frühen Mittwochmorgen mit einem Großbrand in einer Lagerhalle in Alsfeld zu kämpfen. In dem Gebäude waren brennbare Flüssigkeiten wie Grillanzünder und Brennspiritus gelagert, aber auch die Rohstoffe für deren Herstellung. „Die Feuerwehrleute haben jede Menge zu tun, aber immerhin gibt es keine Verletzten“, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Brand werde voraussichtlich erst am Abend gelöscht sein. Die Halle einer ehemaligen Kleiderfirma war an eine andere Firma vermietet, die dort die brennbaren Substanzen lagerte. Die genaue Brandursache war zunächst nicht bekannt.

Die Rettungskräfte mussten teilweise ihre Arbeit unterbrechen, weil die Hitze zu groß war. „Es steigen immer noch Flammen und eine dunkle Rauchsäule in den Himmel auf“, sagte ein Sprecher mehrere Stunden nach dem Feuerausbruch. Die Polizei ermahnte die Anwohner, wegen des starken Rauchs Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Straßen rund um die Brandstelle wurden während des Feuerwehreinsatzes gesperrt. Die Höhe des Sachschadens wird auf mehrere 100.000 Euro geschätzt.

Großübung der Rodgauer Feuerwehr

Großübung der Rodgauer Feuerwehr

dpa

Quelle: op-online.de

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