Neue Notunterkünfte in Hessen

Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft in Bensheim

Bensheim/Wiesbaden - In einer Flüchtlingsunterkunft in Bensheim (Kreis Bergstraße) ist in der Nacht zum Donnerstag Feuer gelegt worden. Verletzt wurde niemand, teilte die Polizei in Darmstadt mit. Zudem steigt die Zahl der Notunterkünfte für Flüchtlinge in Hessen auf sieben.

Das Feuer in einem Toilettencontainer richtete mit etwa 500 Euro geringen Schaden an. Gebrannt hatte es in einem Mülleimer. Die Polizei erklärte, sie gehe davon aus, dass das Feuer vermutlich von einer Person aus der Unterkunft gelegt wurde. Die Hintergründe waren aber zunächst unklar. Der Brandgeruch war bei einem Rundgang durch die Einrichtung festgestellt worden. Die Feuerwehr konnte schnell löschen. Details müssen noch ermittelt werden. Auch im nahe gelegenen Heppenheim war Anfang September in einer Flüchtlingsunterkunft Feuer gelegt worden. Die Polizei ging aber davon aus, dass es keine fremdenfeindliche Tat war.

Zwei neue Notunterkünfte für Flüchtlinge in Hessen

Die Zahl der Notunterkünfte für Flüchtlinge in Hessen steigt zudem auf sieben. Die Landkreise Waldeck-Frankenberg und Rheingau-Taunus seien beauftragt worden, zwei Standorte für jeweils bis zu 1000 Personen zu schaffen, sagte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) heute in Wiesbaden. Die Kosten für die Einrichtung der Notunterkünfte werden vom Land übernommen. Die beiden neuen Standorte sollen für Bedarfsspitzen zur Verfügung stehen und nur vorübergehend eingesetzt werden. In Wiesbaden erwägt das Land zudem, eine Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung für etwa 500 Flüchtlinge einzurichten. Eine Immobilie in einem Gewerbegebiet sei bereits geprüft worden, teilte die Stadt mit. Ob, wann und wie das Gebäude für wie viele Flüchtlinge genutzt werde, entscheide das Land. Bislang gibt es in Wiesbaden eine Notunterkunft für bis zu 1000 Flüchtlinge.

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dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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