Browserspiele – Daddelvergnügen aus dem Internet

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Browserspiele, also Games aus dem Internet, werden immer beliebter.

Neue Computerspiele auf CD oder DVD sind teuer. Und nicht nur das: Sie sind auch irgendwann vorbei. Bei Browserspielen ist das anders. Sie nutzen Gratissoftware aus dem Netz und spielen in Ihrem Browser, solange Sie wollen. Das müssen Sie dazu wissen.

Einfach im Browser zocken

Immer mehr Computergamer begeistern sich für Browserspiele. Diese Programme aus dem Internet kosten in der Regel nichts. Als Schnittstelle brauchen Sie lediglich einen aktuellen Browser wie Firefox, Internet Explorer oder Chrome. Bei manchen Spielen ist noch Zusatzsoftware wie Flash oder Java nötig, aber auch diese Programme werden gratis zum Download angeboten. Auf den meisten Rechnern sind sie sogar schon vorinstalliert.

Bei vielen Spielen ist kein Download nötig. Die komplette Software läuft auf den Servern des Anbieters, darum heißen sie auch „serverseitig“. Dabei wird das Spiel in Ihrem Browser – ähnlich wie eine Art interaktiver Film – lediglich dargestellt.

Das Gegenstück sind die sogenannten „client-seitigen“ Browserspiele. Dabei laden Sie zumindest einen Teil der Software auf Ihren Computer. Die Spiele laufen zwar ebenfalls in Ihrem Browser, nutzen dabei jedoch auch die Hardware Ihres Computers.

Vorteile mit realem Geld erkaufen

Inzwischen gibt es eine schier unüberschaubare Vielfalt an Browserspielen. Von einfachen Puzzles für einen Spieler bis zu aufwendigen Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspielen (MMORPGs – Massive Multiplayer Online Roleplay Games). Bei vielen davon sind Software und Teilnahme gratis. Einige Anbieter haben darum die Möglichkeit geschaffen, bestimmte Waren im Spiel gegen reales Geld zu kaufen, um an dem Programm zu verdienen. Das können Gegenstände („items“) wie magische Schwerter und Rohstoffe oder Eigenschaften wie Mut und Geschick sein. Oft haben Sie die Chance, sich das alles auch gratis zu erspielen, jedoch dauert das meistens sehr lange und kann mühselig sein. In einigen Browserspielen erwerben Sie gegen Ihre Euro die spielinterne Währung und kaufen dann damit ein. Andere Spieleanbieter dagegen blenden Werbung ein, um Gewinn aus der Software zu ziehen.

Spielen ohne Ende

Wenn bei einem gekauften Spiel auf CD oder DVD der Widersacher besiegt oder die finale Aufgabe erfolgreich abgeschlossen ist, endet das Spiel. Bei einem Browserspiel hingegen kommen immer neue Quests, neue Gegner oder weitere Landschaften dazu. Außerdem bilden die Spieler eines Games oft eine Art virtuellen Freundeskreis. Das kann einen gewissen Gruppenzwang aufbauen, der anfällige Personen sogar in die Online-Spielsucht treibt.

Beliebte Browserspiel-Typen

  • Drei-Gewinnt: Bei dieser Art des Puzzlespiels besteht Ihre Aufgabe darin, mehrere passende Symbole durch Verschieben in eine Reihe zu bringen. Je nach Spiel erhalten Sie dafür Punkte, virtuelles Geld oder andere Boni.
  • Wimmelbildspiele: Im Rahmen einer Geschichte haben Sie die Aufgabe, bestimmte Gegenstände auf einem kunterbunt gemischten Bildschirm zu finden. Nur wenn Sie alle finden, geht die Geschichte weiter.
  • Rollenspiele: Sie schlüpfen in die Rolle eines Fantasywesens, Ritters oder Elitekriegers und bewältigen in einer virtuellen Welt bestimmte Aufgaben. Diese Browserspiele sind oft für viele Spieler geeignet und zählen zu den beliebtesten Online-Games.
  • Simulatoren: Bei diesen Spielen steuern Sie alles, was Flügel, Räder oder Ketten hat. Oft ist auch eine Rennsimulation eingebunden, bei der Sie online gegen andere Mitspieler antreten.
  • Simulationen: Als Wirtschaftstycoon oder Oberhaupt eines Landes ringen Sie mit Ihren Konkurrenten um die Vormachtstellung. Dabei sind vor allem Taktik und Köpfchen gefragt.

Quelle: op-online.de

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