Brutale Straßenräuber schlagen auf Mann ein 

Frankfurt (dr) - Ein 54 Jahre alter Mann ist heute Nacht Opfer von zwei brutalen Straßenräubern geworden. Nach einem Überfall auf einen Kiosk hat die Kriminalpolizei Frankfurt den zweiten Räuber gefasst. 

Wie die Polizei berichtet, war der Frankfurter gegen 1.45 Uhr auf seinem Weg nach Hause zunächst mit der U-Bahn von der Konstablerwache bis Bornheim Mitte gefahren. Bereits in der Bahn sei er von zwei fremden Männern angesprochen und in ein belangloses Gespräch verwickelt worden. Anschließend wollte man noch gemeinsam eine Kneipe besuchen.

Auf dem Weg dorthin (Bereich Petterweiler Straße) schlugen die beiden den bereits reichlich alkoholisierten 54-Jährigen brutal zusammen und nahmen ihm seine Geldbörse mit etwa 100 Euro Bargeld und verschiedenen Kreditkarten ab. Danach flüchteten sie in unbekannter Richtung. Erste Fahndungsmaßnahmen der Polizei nach den nicht näher beschreibbaren Tätern verliefen erfolglos. Das Opfer musste sich zur ambulanten Behandlung seiner Verletzungen in ärztliche Behandlung begeben. Der 54-Jährige erlitt Prellungen und hatte eine ausgekugelte Schulter.

Zweiter Kioskräuber gefasst

Eine Erfolgsmeldung gibt es in Frankfurt Praunheim: Der nach einem missglückten Überfall auf einen Kioskinhaber flüchtige zweite mutmaßliche Räuber konnte durch die Frankfurter Kriminalpolizei identifiziert und gestern Vormittag festgenommen werden.

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Kiosk-Besitzer schwer verletzt

Am vergangenen Sonntag hatten zwei Männer einen Kiosk an der Ludwig-Landmann-Straße ausgerüstet mit Pistole und Messer betreten und versucht die Tageseinnahmen zu erbeuten. Der 49-jährige Ladeninhaber setzte sich jedoch massiv zur Wehr, so dass der Überfall scheiterte. Mit Hilfe von Zeugen gelang es einen der Räuber, einen 35-jährigen Mann, noch am Tatort festzuhalten und an die Polizei zu übergeben. Dem zweiten nunmehr festgenommenen 36-Jährigen gelang zunächst die Flucht.

Der Mann wurde letztlich im Bahnhofsgebiet in einer Apotheke erkannt und festgenommen. Beide Männer sind zahlreich polizeilich mit Drogen- und Gewaltdelikten in Erscheinung getretenen. Der Hintergrund des Überfalls liegt sehr wahrscheinlich im Drogenmilieu und der damit verbundenen Geldbeschaffung.

Quelle: op-online.de

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