Täter greifen mit Reizgas und Pistolen an

Angestellter bei brutalem Überfall auf Tankstelle verletzt

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Symbolbild

Frankfurt - Zwei maskierte und bewaffnete Täter haben eine Tankstelle in der Siemensstraße in Sachsenhausen überfallen. Dabei wurde ein Angestellter verletzt.

Der Überfall passierte laut Polizei am frühen Samstagmorgen. Die bislang unbekannten Täter betraten um 4:22 Uhr den Verkaufsraum und gingen gezielt auf den 60-jährigen Angestellten los, der gerade ein Regal mit Zeitungen auffüllte. Sie besprühten ihn mit Reizgas. Anschließend drängten ihn die Männer in einen angrenzenden Lagerraum. Während einer der Täter den am Boden knienden Angestellten bewachte und immer wieder Reizgas in seine Richtung sprühte, ging der zweite Täter zur Kasse und riss die gesamte Kassenschublade aus der Verankerung. Mit dieser flüchteten die Täter in Richtung Siemensstraße. Wieviel Geld erbeutet wurde, ist bisher nicht bekannt. Wie sich erst nach der Tat herausstellte, hatte einer der Täter zudem eine Gas-Patrone aus seiner Waffe geschossen und den Angestellten dadurch am Oberarm verletzt. Der 60-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei fahndet nun nach den Tätern. Der erste Räuber ist etwa 25 Jahre alt und 1,70 bis 1,80 Meter groß. Er hatte eine sportliche Figur und sprach akzentfrei Deutsch. Bei dem Überfall trug der Mann einen auffälligen Adidas-Kapuzenpullover mit Emblem im Brustbereich, Jeans und dunkle Schuhe. Der Räuber war mit einer Sturmhaube maskiert. Zudem trug er eine über den Kopf gezogene Kapuze. Er war mit einer schwarzer Schusswaffe bewaffnet. Der zweite Täter ist ebenfalls etwa 25 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 cm groß und schlank. Er war dünner als der erste Räuber, trug eine schwarze Kapuzenjacke mit auffälligen Nähten (Karo-Muster im Schulterbereich), eine weite Jeans sowie schwarze Schuhe mit weißen Sohlen. Auch er war mit einer Sturmhaube maskiert und hatte eine Kapuze über den Kopf gezogen. Zudem hatte er eine silberne Pistole bei sich. Hinweise zu dem brutalen Überfall oder den zwei Männern nimmt der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069/755-53111 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

dr

Quelle: op-online.de

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