Algerische „Kurgäste“ zurückgewiesen

Frankfurt - Die Bundespolizei hat auf dem Frankfurter Flughafen 23 algerische Staatsangehörige ausfindig gemacht, die sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Visa für die Einreise in die Schengenstaaten erschlichen haben.

Sie gaben vor, für einen Kuraufenthalt in die Slowakische Republik reisen zu wollen. Den Bundespolizisten, die im Rahmen einer von der europäischen Grenzschutzagentur Frontex koordinierten Einsatzmaßnahme auf dem Frankfurter Flughafen für die Unterbindung der unerlaubten Migration eingesetzt werden, kam die „algerische Reisegruppe“ merkwürdig vor. Ein Verdacht, der sich bei einer näheren Befragung der algerischen Staatsangehörigen bestätigte.

Bei den Vernehmungen der Männer im Alter zwischen 23 bis 60 Jahren kam schließlich heraus, dass weder eine Reise, geschweige denn eine Kur in der Slowakei geplant waren; ferner konnten sie auch nicht sagen, wo sich die Slowakische Republik geografisch überhaupt befindet. Tatsächlich beabsichtigten die Algerier einen Daueraufenthalt und die Arbeitsaufnahme in Frankreich. Sie wurden Mitte März nach Algier zurückgewiesen.

Quelle: op-online.de

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