Licht und Schatten

Kommentar zum Bundesverkehrswegeplan

+

Alle Stau-Geplagten in Rhein-Main wissen also, worum es geht. Die Bewertung des gestern vorgelegten Planes wird zeigen, ob die große Hoffnung begründet ist. Von Peter Schulte-Holtey

Unter anderem wurde ja für die A3 zwischen Limburg und Hanau eine Erweiterung von sechs auf acht Fahrstreifen beantragt. Für das Teilstück zwischen dem Offenbacher und dem Frankfurter Kreuz werden sogar zehn Fahrstreifen veranschlagt. Auch die Autobahnen 5, 66 oder 661 sollen jeweils auf Teilstücken um zwei Fahrbahnen verbreitert werden. Neben den Autobahnen hat die Landesregierung auch eine Reihe von Ortsumgehungen angemeldet.

Lesen Sie mehr zum Thema:

Opposition fordert Umsteuern bei Verkehrswegeplanung

Offenbacher Kreuz soll ausgebaut werden

Besonders erfreulich: Künftig soll nicht mehr nach Himmelsrichtung oder Proporz geplant und gebaut werden. Dank steigender Mittel sollen die Top-Projekte bis 2030 tatsächlich umsetzbar sein. Und Vorrang vor Neubauten bekommt der Erhalt. Bei aller Freude (bei Autofahrern) über diese Ausrichtung, darf eines nicht übersehen werden: Es fehlt weiterhin die Verkehrswende hin zu einem entschiedenen „Ja“ für einen klimaschonenden Bahnverkehr. Vor allem in Rhein-Main warten zahlreiche Projekte auf grünes Licht.

Fast 50 Kilometer Stau nach Brand in Hamburger Elbtunnel

Quelle: op-online.de

Kommentare