Voll besetzter Bus fährt in Wohnhaus - Geldstrafe für Fahrer

Frankfurt - Er fuhr mit seinem voll besetzten Linienbus gegen ein Wohnhaus, fünf Fahrgäste wurden verletzt. Heute verurteilte das Amtsgericht Frankfurt den 57 Jahre alten Fahrer zu 2400 Euro Geldstrafe.

Der Bus war im November vergangenen Jahres auf regennasser Straße ins Schleudern gekommen, die Böschung hinabgestürzt und gegen eine Hauswand geprallt. Die Fahrgäste wurden durcheinander geschüttelt. Fünf von ihnen erlitten erhebliche Verletzungen, am Bus entstand Totalschaden.

Staatsanwaltschaft und Gericht machten den Fahrstil des Mannes verantwortlich. Er sei mit Tempo 50 unterwegs gewesen, obwohl bereits eine Tempo 30-Zone begonnen hatte. „Der Mann hätte bremsen müssen“, sagte der Vorsitzende Richter im Urteil.

dpa

Quelle: op-online.de

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