Busfahrer vor Gericht

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Eine Tote und drei Schwerverletzte: Das war die Bilanz eines Busunglücks im Januar 2011 am Flughafen.

Frankfurt - Etwa eineinhalb Jahre nach einem tödlichen Busunfall am Frankfurter Flughafen hat der Prozess gegen den Fahrer begonnen.

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Zum Verhandlungsbeginn sagte der 50-Jährige vor dem Frankfurter Amtsgericht, er habe zu fest auf das Gaspedal getreten, deshalb sei der Bus „losgeschossen“. Laut Anklage hatte der Mann im Januar 2011 die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Der Shuttle-Bus fuhr auf den Bürgersteig und erfasste dort wartende Flughafenmitarbeiter. Eine 26-jährige Praktikantin starb, drei Menschen wurden schwer verletzt.

Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung.
Der Prozess soll am zweiten Verhandlungstag Anfang September beendet werden.

dpa

Quelle: op-online.de

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