Einigung nach Warnstreik

Hessens Busfahrer bekommen mehr Geld

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Frankfurt - Nach mehreren Warnstreiks privater Busfahrer in Hessen haben sich die Gewerkschaft Verdi und der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) auf eine Lohnerhöhung geeinigt.

Die rund 2500 Beschäftigten des privaten Omnibusgewerbes bekommen in einer schrittweisen Erhöhung insgesamt 8,7 Prozent mehr Geld, wie beide Seiten heute in Frankfurt mitteilten. Die am Vortag erzielte Lohn-Einigung hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2016.

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Zwei Prozent sind eingeplant

Die Löhne sollen in drei Stufen angehoben werden: Rückwirkend zum ersten Januar bekommen die Busfahrer 11,45 Euro pro Stunde (derzeit 11,04). Ab September 2014 steigt der Lohn auf 11,65 und zum 1. Oktober 2015 auf 12 Euro. Die Ausbildungsvergütung wird auf 690 Euro im ersten Lehrjahr ab Oktober 2015 erhöht.

LHO-Geschäftsführer Volker Tuchan sprach von einem „wirtschaftlich schmerzhaften Kompromiss". Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Der Arbeitskampf habe Wirkung gezeigt, sagte er. Nachdem die Gewerkschaft die Verhandlungen Mitte März für gescheitert erklärt hatte, hatten Fahrer des privaten Busgewerbes in mehreren Städten vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Bereits im Dezember hatten sie zwei Mal gestreikt.

Bilder vom Warnstreik

Bilder vom bundesweiten Warnstreik

dpa

Quelle: op-online.de

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