Mit Castor-Attrappe durch die Innenstadt

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Atomkraftgegner sind mit einer Castor-Attrappe durch Frankfurt gezogen.

Frankfurt - Atomkraftgegner sind heute mit einer Castor-Attrappe durch die Innenstadt gezogen. Insgesamt haben so rund 60 Menschen gegen den geplanten Atommülltransport nach Gorleben protestiert.

Mit einer Castor-Attrappe sind Atomkraftgegner am Montag durch Frankfurt gezogen, um gegen den geplanten Atommülltransport nach Gorleben zu demonstrieren. Die Polizei sprach von rund 60 Teilnehmern, Zwischenfälle gab es nicht.

Bei einer Abschlusskundgebung sammelten die Initiatoren, das Kampagnenetzwerk Campact und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Unterschriften gegen ein atomares Endlager in dem niedersächsischen Salzstock. Der Castor-Transport soll am 24. November in Frankreich starten und drei Tage später im dortigen Zwischenlager eintreffen.

Solange Gorleben eine Option bleibe, werde es keine ergebnisoffene Endlagersuche auf Augenhöhe geben, hieß es in einer Mitteilung. 1,6 Milliarden Euro seien bereits in den Ausbau zum Endlager geflossen, täglich werde im Dreischicht-Betrieb weitergebaut. Am vergangenen Freitag hatte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) nach einem Treffen mit den Bundesländern angekündigt, es sollten Alternativen zu Gorleben geprüft werden.

Die Aktion in Frankfurt war Teil einer Castor-Tour durch mehrere Städte entlang der voraussichtlichen Castorstrecke. Die Demonstrationen sollen am 23. November vor dem Bundesumweltministerium in Berlin enden.

dpa

Quelle: op-online.de

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