Mit Chemie Energie sparen

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Anlagen von Merck zur Flüssigkristallproduktion werden in Darmstadt kontrolliert.

Darmstadt ‐ Robert Wagner schaut durch ein kleines Glas in die Zentrifuge. Die Trommel sei innen aufgebaut wie eine Waschmaschine, nur größer, sagt der Betriebsassistent der Firma Merck in Darmstadt. Von Marc Kuhn

In einem Tuch sammeln sich die Kristalle. Sie sind das Ergebnis eines Produktionsprozesses, der einige Stockwerke höher begonnen hat. Dort werden die Rohstoffe in einen Reaktor gekippt. Bei etwa 1000 Grad laufen die chemischen Reaktionen ab. Über insgesamt acht Ebenen erstreckt sich bei Merck die Herstellung von Flüssigkristallen. Sie werden nach Japan, Korea und Thailand geliefert, wie Wagner berichtet. Dort werden mit ihnen moderne, stromsparende Fernseher produziert. 120 Mitarbeiter sind in fünf Schichten 365 Tage im Jahr bei dem börsennotierten Chemiegiganten mit der Herstellung der Kristalle beschäftigt - „auch in der Krise“, erklärt Wagner. „Die Rezeptur ist ein Geheimnis.“

Flüssigkristalle sind ein Beispiel für den Beitrag der chemischen Industrie zur Umsetzung der Klimaschutzziele der Bundesregierung. Bei Merck und Evonik forschen - gerade auch in Hessen - hunderte Experten an verschiedenen Projekten. Sie beschäftigen sich etwa mit Kristallen, Kunststoffen unter anderem für die Leichtbauweise von Autos und Batterien für Elektrofahrzeuge.

Der vollständige Artikel ist in der Printausgabe vom 21. Oktober zu lesen.

Quelle: op-online.de

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