Feuerwehr im Einsatz

Chemieunfall an der Goethe-Uni: Drei Personen im Krankenhaus

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Frankfurt - Ein Chemieunfall in einem Biolabor der Goethe-Universität hat einen Großeinsatz der Frankfurter Feuerwehr ausgelöst. Am Freitag gegen 18 Uhr mussten Spezialkräfte zu dem Universitätsgebäude ausrücken, wie ein Sprecher mitteilte.

In einem Labor war ein gefährlicher Stoff freigesetzt worden. Die hohe Giftigkeit des Mercaptoethanol erforderte es, etliche Kontroll- und Umweltschutzdienststellen zu alarmieren, hieß es. Ein Notarzt untersucht die Menschen, die mit dem Stoff in Kontakt gekommen waren. Einer von ihnen hatte die Flüssigkeit auf die Haut bekommen, zwei weitere Dämpfe eingeatmet. Die Drei kamen in ein Krankenhaus. Fünf weitere Personen konnten nach einer Untersuchung nach Hause gehen. Das Institutsgebäude wurde von der Feuerwehr geräumt und sollte nun zunächst kontinuierlich gelüftet werden. Am Montag solle dann gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Darmstadt entschieden werden, ob der Raum wieder genutzt werden kann, hieß es. Mercaptoethanol ist eine klare, farblose Flüssigkeit mit unangenehmem Geruch. Bei Kontakt mit Wasser oder Säure spaltet sie hochgiftigen Schwefelwasserstoff ab. Ihre Dämpfe reizen Atemwege, Augen und Haut sehr stark.

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dpa

Quelle: op-online.de

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