Neueröffnung für Frühjahr 2014 geplant

"Kingka" macht zum Jahresende dicht

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Das Clubsterben in Frankfurt geht weiter - für das "Kingka" ist jedoch eine Neueröffnung in Planung.

Frankfurt  - Das Clubsterben in Frankfurt geht weiter: Der "King Kamehameha Club", -kurz "Kingka"-, auf der Hanauer Landstraße macht zum Jahresende dicht. Doch es besteht Hoffnung auf Wiederauferstehung.

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Immobilienbesitzer Ardi Goldman bestätigte heute der Nachrichtenagentur dpa einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. Der 1999 eröffnete Club schließe zum Jahresende. Goldman und der derzeitige Geschäftsführer, Tim Plasse, trennen sich. Im Frühjahr 2014 soll der Club mit neuem Konzept und neuem Betreiber wieder öffnen.

Das "KingKa" sei nicht insolvent, betonte Goldman. In seiner derzeitigen Form habe ihm der Club nicht mehr gefallen, begründete Goldman die Schließung. "Das war kein Club mehr, sondern eine Veranstaltungshalle. Ein Club braucht eine Haltung."

Keine Möglichkeit für Wirtschaftlichkeit

Auf der Internetseite des Clubs heißt es dazu: "Nachdem wir in den letzten - annähernd 15 - Jahren viele unvergessliche und aufregende Cubnächte (...) verbracht haben, geht diese Zeit für uns nun leider zu Ende. (...) Momentan sehen wir leider keine Möglichkeit, den Club mit dem Einsatz zu betreiben, der für die Wirtschaftlichkeit nötig wäre."

Und weiter: "Schweren Herzens haben wir uns daher entschieden, den Club zum Jahresende aufzugeben. (...) Wir werden noch einmal alles geben, dass unsere Gäste uns und das Kingka in bester Erinnerung behalten. Aber A hui hou heißt nicht "Leb wohl", es bedeutet "Bis bald". Die Idee des King Kamehameha Clubs wird im Beach Club und auf unserem Boat weiter von unseren Gästen, unserem Personal und uns in die Nacht getragen."

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Es ist schon der dritte große und traditionreiche Club, der in diesem Jahr in Frankfurt dicht macht. Das "Living XXL" an der Europäischen Zentralbank und das "Cocoon" in Fechenheim hatten bereits vor einiger Zeit Insolvenz angemeldet. Das "King Kamehameha" hatte zu seiner besten Zeit andere Clubs nachgezogen und die Hanauer Landstraße zur Partymeile gemacht. Doch inzwischen sind andere Stadtteile angesagter.

Kurz vor der Jahrtausendwende hatte Immobilienentwickler Ardi Goldman ein ehemaliges Brauereigelände an der Ausfallstraße zum Party-Hotspot gemacht. Seither hat sich nicht nur "die Hanauer" komplett verändert, sondern auch das Ausgehverhalten, wie Goldman im Interview der Nachrichtenagentur dpa erklärt.

(dpa/jb)

Quelle: op-online.de

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