Letzte Party

Cocoon Club in Frankfurt schließt für immer

Frankfurt (dr) - Erst Pleite, jetzt bald zu: Nach über acht Jahren verliert Frankfurt nun endgültig seinen bekannten Cocoon Club. Die Diskothek möchte sich mit einer letzten Party von ihren Fans verabschieden.

Wie die Verantwortlichen mitteilen, wurden nochmal alle Hebel in Bewegung gesetzt, doch die Insolvenz mit allen ihren traurigen Konsequenzen konnte nicht abwendet werden. „So bleibt uns nun noch, alle unsere lieben Mitarbeiter, Gäste und Freunde zum „Last Dance“ einzuladen, den wir am Freitag, den 30. November zelebrieren möchten.“, heißt es in der Pressemitteilung.

Viele Gerüchte kursieren – unter anderem auch, dass der Cocoon Club nach ein paar Wochen wieder eröffnen wird. Dem wird nicht so sein. Die Diskothek verabschiedet sich für immer und das ohne geplantes Comeback. Die letzte Party steigt ohne den Betreiber Sven Väth, der aus terminlichen Gründen nicht vor Ort sein kann. Mit dabei sind: Pig & Dan, Dominik Eulberg, Frank Lorber und Mr. Jetclub Sidney Späth auf dem Mainfloor. Arado, Ingo Boss, Peter Eilmes und Khaan im benachbarten Nano.  

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Im September dieses Jahres stellten die Verantwortlichen des Musikclubs einen Insolvenzantrag beim Frankfurter Amtsgericht. Seit 2004 betriebt Väth die Disco als Gesellschafter zusammen mit Partnern im Frankfurter Stadtteil Fechenheim. Mitte des vergangenen Jahrzehnt galt der Club als beste Techno-Disco Deutschlands.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild/dpa

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