Corona-Krise in Offenbach, Hanau, Darmstadt und Region

Coronavirus: Sechs Tote im Main-Kinzig-Kreis - Pflegeheim unter Quarantäne 

Offenbach, Hanau und Darmstadt ringen mit dem Coronavirus. Auch im Odenwaldkreis ist jetzt noch ein Mensch gestorben. Der News-Ticker.

  • In der Region um OffenbachHanau und Darmstadt verbreitet sich das Coronavirus* - alle Infos im Ticker 
  • Corona-Helfer für Offenbach und Umgebung werden - zu unserer Aktion #offenbachhältzusammen*
  • Das Coronavirus trifft ein Seniorenheim im Kreis Offenbach besonders hart – 5 Menschen sind dort gestorben

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+++ 17.14 Uhr: Das Gesundheitsamt im Main-Kinzig-Kreis hat nun 14 neue Coronavirus-Fälle gemeldet, die in Birstein (5), Hanau (4), Brachttal, Hasselroth, Maintal, Schöneck und Steinau wohnen. Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung im Main-Kinzig-Kreis 315 Menschen an Covid-19 erkrankt. 

Zieht man die mittlerweile 76 Genesenen sowie die bisher sechs Sterbefälle ab, sind aktuell noch 233 Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (71), Maintal (23) und Bad Soden-Salmünster (16). Die meisten Genesenen verzeichnet die Gemeinde Rodenbach (20). Stationär behandelt werden müssen derzeit 36 Menschen.

Coronavirus: Sozialministerium mit neuen Zahlen für Südosthessen

+++ 15.30 Uhr:In Süd- und Südosthessen ist die Anzahl der Corona-Infiziertenund auch der Todesfälle weiter angestiegen. Das zeigt die offizielle Statistik des

Hessischen Sozialministeriums vom Donnerstag, 09.04.2020 (Stand: 14 Uhr). 

  • Landkreis Darmstadt-Dieburg – Infizierte 268 (+17), Todesfälle 5 (+2)
  • Main-Kinzig-Kreis – Infizierte 294 (+17), Todesfälle 5 (+1)
  • Odenwaldkreis – Infizierte 166 (+9), Todesfälle 16 (+1)
  • Landkreis Offenbach – Infizierte 289 (+16), Todesfälle 10 (+1)
  • Stadt Darmstadt – Infizierte 103 (+4), Todesfälle 0
  • Stadt Offenbach – Infizierte 49 (+2), Todesfälle 1 (+/-0)

In Klammern lesen Sie jeweils die Veränderung zum Vortrag. Die Zahlen des Sozialministeriums können von den Angaben der Landkreise und Städte abweichen, aufgrund unterschiedlich schneller Meldungswege. 

Coronavirus: Weiteres Pflegeheim im Odenwald unter Quarantäne gestellt

+++ Donnerstag, 09.04.2020, 13.20 Uhr: Im
Odenwaldkreis hat das Gesundheitsamt nun ein weiteres Pflegeheim unter Quarantäne gestellt, nachdem dort zwei Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Bereits zuvor warf für zwei Pflegeheime sowie eine geschlossene Station eines dritten Heims eine Quarantäne verhängt worden.

Insgesamt gibt es nach aktuellem Stand 164 positiv auf das Virus getestete Personen im Kreis. Gestern ist eine weitere Person verstorben. Sie gehörte zur Altersgruppe der 80- bis 89-Jährigen und hatte in einem Pflegeheim gelebt. Damit liegt die Zahl der Verstorbenen nun bei 17. Zehn von ihnen gehörten zur Altersgruppe der 80- bis 89-Jährigen, drei waren älter als 90 Jahre, drei zwischen 70 und 79 Jahre alt und eine zwischen 60 und 69 Jahre alt. Alle hatten Vorerkrankungen. Zehn von ihnen waren Bewohner von Pflegeheimen.

Corona: 44 Menschen im Odenwaldkreis genesen

Von den 164 positiv getesteten Personen werden aktuell 25 stationär in Krankenhäusern behandelt, 16 im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) in Erbach, und neun in Kliniken außerhalb des Kreises. Von den 16 Personen im GZO liegen 7 Personen auf der Intensivstation. Außerdem liegen im GZO weitere 17 Personen mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung, bei denen das Testergebnis noch aussteht. Bislang sind 44 Personen im Odenwaldkreis genesen.

Corona in Hessen: Zahl der Infizierten deutlich gestiegen

+++19.58 Uhr: In Süd- und Südosthessen ist die Anzahl der Corona-Infizierten wieder deutlich gestiegen. Das zeigt die offizielle Statistik des Hessischen Sozialministeriums vom Mittwoch, 08.04.2020 (Stand: 14 Uhr). 

  • Landkreis Darmstadt-Dieburg – Infizierte 251 (+10), Todesfälle 3 (+/-0)
  • Main-Kinzig-Kreis – Infizierte 277 (+20), Todesfälle 4 (+1)
  • Odenwaldkreis – Infizierte 157 (+19), Todesfälle 15 (+1)
  • Landkreis Offenbach – Infizierte 273 (+17), Todesfälle 9 (+1)
  • Stadt Darmstadt – Infizierte 99 (+3), Todesfälle 0
  • Stadt Offenbach – Infizierte 47 (+5), Todesfälle 1 (+/-0)

In Klammern lesen Sie jeweils die Veränderung zum Vortrag. Die Zahlen des Sozialministeriums können von den Angaben der Landkreise und Städte abweichen, aufgrund unterschiedlich schneller Meldungswege. 

Coronavirus: 5 Todesfälle in einem Seniorenheim im Kreis Offenbach

+++19.45 Uhr: Besonders dramatisch ist die Lage in einem Seniorenpflegeheim im Kreis Offenbach. Dort sind seit Ausbruch der Corona-Krise bereits fünf mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizierte Menschen gestorben. Alle bis Mittwochnachmittag Gestorbenen in dem Heim in Mainhausen seien über 80 Jahre alt gewesen und hätten diverse Vorerkrankungen gehabt, teilte der Kreis am Mittwoch (08.04.2020) mit. Auch einige Mitarbeiter seien infiziert.

Drama in Seniorenheim im Kreis Offenbach: „Alle Maßnahmen getroffen um die Ausbreitung aufzuhalten“

Die betroffenen Angestellten seien nun in häuslicher Quarantäne. Um eine aktuelle Gesamtübersicht über die Lage in der Einrichtung zu erhalten, hat das Gesundheitsamt nach Angaben des Kreises Offenbach weitere Tests aller Beschäftigten und Bewohner angeordnet. "Wir haben von Anfang an die Gefahr erkannt und versucht die Ausbreitung aufzuhalten", teilte Landrat Oliver Quilling mit. Es habe eine engmaschige medizinische Überwachung der Bewohner und Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten gegeben. Die Bewohnerinnen und Bewohner seien seit zwei Wochen in den Zimmern isoliert.

Das Pflegeheim ist damit besonders schwer getroffen. Nach Informationen des hessischen Sozialministeriums  haben sich im Kreis Offenbach bisher 273 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Außerdem sind bis Mittwoch (08.04.2020) 9 Corona-Todesfälle im Kreis bestätigt. 

Coronavirus: Neue Todesfälle im Odenwald und im Main-Kinzig-Kreis

+++ 16.59 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis hat einen weiteren Todesfall aufgrund des Coronavirus zu verzeichnen. Eine Person aus Hasselroth ist an dem Virus gestorben, teilt der Kreis am Mittwoch (08.04.2020, Stand 14 Uhr) mit. Damit stieg die Zahl der Todesfälle im Main-Kinzig-Kreis auf sechs. Darüber hinaus wurden insgesamt 18 neue Coronavirus-Infektionen im Vergleich zum Dienstag (07.04.2020) vermeldet. Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung von Corona im Main-Kinzig-Kreis 301 Menschen an Covid-19 erkrankt. 

+++ 15.15 Uhr: Im Odenwald sind zwei Menschen an Corona gestorben: Der Odenwaldkreis hat die aktuellen Zahlen bekannt gegeben. Demnach gibt es am Mittwoch (08.04.2020) 146 bestätigte Coronavirus-Fälle im Kreis, ein Plus von acht Neuinfektionen im Vergleich zum Dienstag (07.04.2020). 16 Menschen sind bisher an dem Virus gestorben, 42 wieder genesen. 21 der Corona-Infizierten befinden sich derzeit in stationärer Betreuung in Krankenhäusern. 

Von den 16 Verstorbenen, die alle Vorerkrankungen hatten, haben neun in Pflegeheimen gelebt. Drei Verstorbene waren über 90 Jahre alt, zur Altersgruppe 80 bis 89 Jahre gehörten neun Personen, zur Altersgruppe 70 bis 79 Jahre drei und zur Gruppe der Sechzig- bis Neunundsechzigjährigen eine Person.

Coronavirus: Zahl der Corona-Infizierten in Offenbach steigt

+++ 12.29 Uhr:Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen in Offenbach ist seit Dienstag (07.04.2020) um fünf auf nun 47 Personen gestiegen. Zwölf Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich weiterhin vier Menschen im Alter zwischen 54 und 78 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand, teilt die Stadt Offenbach mit. 20 weitere Personen seien in häuslicher Quarantäne. 14 Menschen hingegen seien bereits wieder genesen. In Offenbach gab es bisher einen Todesfall.

Das Stadtgesundheitsamt appelliert in der Mitteilung weiterhin an alle Offenbacherinnen und Offenbacher, soziale Kontakte zu vermeiden und das eigene Zuhause nur für dringende Besorgungen zu verlassen. 

Coronavirus-Krise: Bürgertelefon des Main-Kinzig-Kreises auch über die Osterfeiertage erreichbar

+++ 12.24 Uhr: Das Bürgertelefon des Main-Kinzig-Kreises bleibt auch über die Osterfeiertage täglich von 9 bis 15 Uhr erreichbar. „Unser Gesundheitsamt arbeitet intern an allen Feiertagen, genauso wie es auch an den Samstagen und Sonntagen in den letzten Wochen der Fall war“, sagt Landrat Thorsten Stolz. Wichtig sei für ihn aber auch, dass es für die Bürgerinnen und Bürger jeden Tag einen Ansprechpartner für individuelle Fragen im Main-Kinzig-Forum gebe. „Und für viele Menschen ist es in dieser Zeit einfach wichtig, bei Sorgen und Verunsicherungen eine Anrufmöglichkeit zu haben“, erklärt Stolz.

Coronavirus: Hanau sagt alle Veranstaltungen bis 30.06.2020 ab

+++ 11.22 Uhr: Mehr Planungssicherheit für die Veranstalter, weniger finanzielle Risiken und eine Minimierung der Verbreitungsgefahr des Corona-Virus – das sind die Gründe, warum sich der Krisenstab der Stadt Hanau dazu entschieden hat, vorsorglich weitere Veranstaltungen abzusagen. „Auch wenn sich die Bundes- und Landesregierung erst nach Ostern erklären wollen, ob und wie die Schutzmaßnahmen verlängert werden, haben wir entschieden, dass in Hanau bis zum 30. Juni keine Veranstaltungen stattfinden sollen“, erklärt Oberbürgermeister Claus Kaminsky.

Coronavirus in Hanau: Feierlichkeiten zu 700 Jahre Stadtrechte Steinheim abgesagt

Betroffen von der Entscheidung sind alle Veranstaltungen, die von der Stadt Hanau ausgerichtet werden oder die in städtischen Räumlichkeiten stattfinden sollten. „Auch wenn das öffentliche Leben in den nächsten Wochen wieder langsam hochgefahren werden sollte, sind wir der festen Überzeugung, dass Veranstaltungen, bei denen viele Menschen zusammenkommen, nicht möglich sein werden – denn es wird weiterhin die Maxime gelten, alle Risiken zur Verbreitung des Virus zu reduzieren“, sagt Kaminsky.

In diesen Absage-Zeitraum fallen auch die Feierlichkeiten zu 700 Jahre Stadtrechte Steinheim, die vom 20. bis 23. Juni mit verschiedenen Großveranstaltungen geplant waren.

Coronavirus-Pandemie für Schausteller existenzbedrohend – „Es ist eine Katastrophe“

+++ Mittwoch, 08.04.2020, 7.15 Uhr: Für viele Menschen rund um Offenbach, Hanau und Darmstadt ist die Coronavirus-Pandemie existenzbedrohend*. So auch für den Schausteller Helmut Fendt: „Es ist eine Katastrophe“, sagt er im Interview mit op-online.de.

Coronavirus in Hanau: Eisdielen bleiben in Hessen weiter geschlossen

+++21.02 Uhr: Am Montag (06.04.2020) hat die Stadt Hanau beschlossen, Blumenläden mit Blick auf Ostern wieder zu öffnen. Das hat in der Stadt für heftige Diskussionen gesorgt. Kritik wurde vor allem dahingehend laut, dass, wenn es schon Lockerungen in den Beschränkungen gebe, auch die Eisdielen wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen sollten. Doch das ist laut Oberbürgermeister Claus Kaminsky nicht möglich, weil dort die Verordnung des Landes Hessen greift. 

„Die Regelung hinsichtlich der Blumenläden in der städtischen Allgemeinverfügung war dagegen strenger als die Beschränkungen des Landes, das mehr Ausnahmen zugelassen hatte.“ Nachdem jedoch erkennbar wurde, dass sich viele Kundinnen und Kunden an die Auflagen halten, indem sie den geforderten Abstand wahren und Masken tragen, um ihr Umfeld zu schützen, sei es das richtige Signal gewesen, auf das Niveau der Landesverordnung zurückzukehren und mehr Freiheiten zuzulassen.

Zwei weitere Corona-Todesfälle im Main-Kinzig-Kreis

+++18.38 Uhr: Das Gesundheitsamt Main-Kinzig-Kreis hat am Dienstagabend (07.04.2020) 18 neue Coronavirus-Fälle von Bürgern gemeldet, die in Hanau (6), Bad Soden-Salmünster, Brachttal, Steinau (je 2), Gelnhausen, Jossgrund, Maintal, Nidderau, Ronneburg und Schöneck wohnen. Zwei weitere Corona- Todesfälle aus Hanau und Ronneburg kamen hinzu, sodass die Zahl der an Covid-19 Gestorbenen aus dem Main-Kinzig-Kreis nun bei fünf liegt. Insgesamt sind seit Beginn der Epidemie im Kreis 283 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zieht man die mittlerweile 63 Genesenen sowie die Sterbefälle ab, sind laborbestätigt aktuell 217 Bürger mit dem Virus infiziert. cs.

Aktuelle Zahlen: Neuer Todesfall im Kreis Offenbach – Drama im Odenwald 

+++ 14.47 Uhr: In Süd- und Südosthessen ist die Anzahl der Corona-Infizierten erneut leicht gestiegen. Das zeigt die offizielle Statistik des Hessischen Sozialministeriums vom Dienstag, 07.04.2020 (Stand: 14 Uhr). Einen neuen Todesfall gab es im Kreis Offenbach. Gleich fünf weitere Todesfälle erfasste das Ministerium für den Odenwaldkreis.

Überhaupt trifft das Coronavirus den Odenwald mit voller Härte. Dort gibt es nicht nur den höchsten Anstieg der Fallzahlen in den letzten sieben Tagen mit 70,1 neuen Coronavirus-Infizierte gerechnet auf 100.000 Einwohner (Inzidenz). Nirgendwo in Hessen verloren durch Corona auch so viele Menschen ihr Leben an Covid-19. 

  • Landkreis Darmstadt-Dieburg – Infizierte 241 (+4), Todesfälle 3 (+/-0)
  • Main-Kinzig-Kreis – Infizierte 257 (+6), Todesfälle 3 (+/-0)
  • Odenwaldkreis – Infizierte 138 (+3), Todesfälle 14 (+5)
  • Landkreis Offenbach – Infizierte 256 (+8), Todesfälle 8 (+1)
  • Stadt Darmstadt – Infizierte 96 (+3), Todesfälle 0
  • Stadt Offenbach – Infizierte 42 (-1), Todesfälle 1 (+/-0)

In Klammern lesen Sie jeweils die Veränderung zum Vortrag. Die Zahlen des Sozialministeriums können von den Angaben der Landkreise und Städte abweichen, aufgrund unterschiedlich schneller Meldungswege. 

Coronavirus: Neue Zahlen aus Offenbach – Hanau lockert Corona-Regeln

+++ 12.27 Uhr: Die Zahl der Corona-Kranken in Offenbach ist erneut gestiegen. Die Stadt Offenbach meldete am Dienstag (07.04.2020, Stand 12.30 Uhr), es seien drei weitere Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden. Damit gibt es 42 bestätigte Fälle des Coronavirus in Offenbach.

Corona in Offenbach: Zustand bei vier Menschen weiter kritisch

Acht Corona-Kranke würden derzeit im Krankenhaus in Offenbach behandelt, davon befänden sich vier Menschen im Alter zwischen 54 und 78 Jahren mit Vorerkrankungen in einem kritischen Zustand. 20 weitere Personen seien in häuslicher Quarantäne. 13 Menschen sind bereits genesen. In Offenbach gab es nach Angaben der Stadt bisher einen Todesfall.

+++ 11.28 Uhr: Ähnlich wie in Frankfurt, gibt es auch in Darmstadt Ärger um eine Demonstration, die trotz der Corona-Kontaktverbote stattgefunden hat. Am Sonntag (05.04.2020) demonstrierten in Darmstadt mehrere Aktionsgruppen, darunter die Interventionistische Linke und die Initiative Seebrücke. Sie wollten auf die prekäre Situation in den Flüchtlingslagern an der EU-Außengrenze aufmerksam machen. 

Coronavirus in Darmstadt: Demonstration endet mit Polizei-Einsatz

Uneinigkeit gibt es nun darüber, ob die Demonstranten sich an alle Corona-Regeln gehalten haben. Dem Darmstädter Echo sagten die Aktivisten, sie hätten alle Vorgaben befolgt, hätten also Abstand ausreichend zueinander gehalten und seien nur zu zweit unterwegs gewesen. Dennoch habe die Polizei Darmstadt viele von ihnen „massiv behindert“ und „eingeschüchtert“.

Die Polizei gibt derweil zu Protokoll, die Behörden hätten die Demo von Anfang an untersagt. Bei Kontrollen habe man in Darmstadt 20 Personen angetroffen. Gegen zwei Personengruppen seien Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet worden. Die Demonstranten seien mit je mehr als zwei Personen unterwegs gewesen und hätten keine zwei Meter Abstand gehalten. 

Coronavirus in Hanau: Blumenläden öffnen wieder – Logistik-Team sorgt für Corona-Schutz

+++ 10.58 Uhr: Ein eigenes Logistik-Team der Stadt Hanau arbeitet in der Corona-Krise daran, Ärzte und Praxen mit Schutzausrüstung zu versorgen. Hauptaufgabe ist es, die vorhandenen, knappen Ressourcen und eingehende Spenden nach Bedarf zu verteilen. 

Rund 100 Ärzte und Praxen koordiniere man derzeit, teilte die Stadt Hanau mit. In Kürze sollen auch Zahnärzte und Kieferorthopäden dazu befragt werden, was sie brauchen, um sich vor dem Coronavirus bestmöglich zu schützen. 

+++07.04.2020, 10.39 Uhr: Blumen zu Ostern trotz Corona-Krise? In Hanau wird das jetzt möglich. Zu den bevorstehenden Feiertagen lockert die Stadt ihre Stadt Hanau die Regeln für den Einzelhandel ein wenig: Blumenläden dürfen öffnen.

Hanaus OB Claus Kaminsky warnte jedoch davor, diesen Schritt zu missinterpretieren: Die Stadt sei bisher strenger gewesen als das Land. Die Blumenladen-Öffnung sei nur möglich, da sich Kunden bislang an die Corona-Abstandsregeln gehalten hätten. Kaminsky appellierte aber auch an alle Hanauer, sich eigene Masken zu basteln. 

Coronavirus: Weiterer Todesfall in Offenbach – Corona-Patient verschwindet aus Klinik

+++ 20.09 Uhr: Wie in ganz Hessen steigen auch in Offenbach, Hanau, Darmstadt und der Region steigen die Corona-Fallzahlen:

  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 237 Fälle, drei Tote (Sechs neue Fälle)
  • Main-Kinzig-Kreis: 251 Fälle, drei Tote (Fünf neue Fälle)
  • Kreis Offenbach: 248, sieben Tote (sieben neue Fälle, ein neuer Todesfall)
  • Stadt Darmstadt: 93 (ein neuer Fall)
  • Stadt Offenbach: 43 Fälle, ein Toter (acht neue Fälle)

+++ 18.01 Uhr: Hanau erhält Unterstützung aus China. Denn die chinesische Partnerstadt Taizhou hat der Gebrüder-Grimm-Stadt in einem Paket 20.000 Atemschutzmasken geschickt. Diese wurden umgehend an das Klinikum Hanau ausgeliefert, wo sie dringend benötigt werden. 

Aber auch den mehr als 100 niedergelassenen Ärzten in Hanau soll umfassend und unbürokratisch geholfen werden. In Absprache mit dem Main-Kinzig-Kreis und als Ergänzung zu dessen Materialversorgung kümmert sich ein Logistik-Team um zusätzliche Lösungen. Damit werden vorübergehende Engpässe bei Schutzkleidung aufgefangen, die sich durch noch nicht stabile Nachschubsysteme vom Bund zu den Ländern ergeben. „Die Hausärzte werden begriffen als die erste Linie vor den Kliniken und müssen auch höchste Priorität genießen“, sagt Dr. Silke Hoffmann-Bär, Leiterin der Stabsstelle Gesundheit. „Daher haben wir eine eigene kleine Versorgungsstruktur aufgebaut.“

Coronavirus: Corona-Patient türmt aus Klinik - Schlägerei im Supermarkt

+++ 17.03 Uhr: Auch an diesen sonnigen Tagen halten sich die Menschen weitestgehend an das Kontaktverbot. Die Polizei verzeichnet nur wenige Zuwinderhandlungen. In Darmstadt ist am Freitag (03.04.2020) ein 21 Jahre alter Mann aus dem Klinikum Darmstadt verschwunden, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die Polizei konnte ihn aber kurze Zeit später in seiner Wohnung antreffen und ihn zurück in das Krankenhaus bringen. 

+++ 16.03 Uhr: In Hanau kam es am Samstagmittag (04.04.2020) in einem Supermarkt im Stadtteil Klein-Auheim in der Geleitstraße zu Handgreiflichkeiten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei gerieten ein Sicherheitsmitarbeiter des Marktes und eine 49-jährige Frau sowie deren erwachsener Sohn in Streit, weil sich die beiden Kunden nicht in die Warteschlange angestellt hätten. Die Frau und die beiden Männer erlitten leichte Verletzungen

Coronavirus: Offenbacher missachtet Kontaktverbot mehrmals – das hat Konsequenzen

+++ 15.18 Uhr: Ein Mann aus Offenbach ist laut Polizei wegen wiederholter Missachtung des Kontaktverbots in der Corona-Krise verhaftet und für zwölf Stunden in eine Arrestzelle gesteckt worden. Er hatte sich mehrmals mit Gruppen auf der Straße getroffen und war dabei immer wieder von einer Streife der Polizei erwischt worden. Ihm droht jetzt neben einem Bußgeld auch eine Strafanzeige. 

+++ 13.20 Uhr: Die Stadt Offenbach hat zur Teilnahme an einer Aktion unter dem Titel „Offenbach zeigt Solidarität in Corona-Zeiten“ aufgerufen. Bürger sollen Videos zum Thema Solidarität in Zeiten des Coronavirus auf eine soziale Plattform hochladen. Ob helfende, dichtende, singende, sich über Balkon hinweg unterhaltende Menschen – alles das ist erwünscht. „Wir freuen uns über solche Gesten der Solidarität und Mitmenschlichkeit und wünschen uns mehr davon“, ermuntert Sozialstadträtin Sabine Groß in Offenbach.

Coronavirus in Offenbach: Zahl der Infizierten steigt weiter

+++ 06.04.2020, 12.20 Uhr: Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Menschen in Offenbach ist seit Sonntag um fünf auf 39 Personen gestiegen. Zurzeit müssen sieben Personen im Krankenhaus behandelt werden. Vier Menschen im Alter zwischen 54 und 78 Jahren befinden sich nach einer Infektion mit dem Coronavirus in kritischem Zustand und müssen beatmet werden. Darüber hinaus sind 20 Personen in häuslicher Quarantäne und elf sind bereits genesen. 

Das Gesundheitsamt der Stadt Offenbach appelliert, auf Grund des Coronavirus auch weiterhin soziale Kontakte zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben. Zusammenkünfte von mehr als zwei Menschen sind nach wie vor verboten. Die Stadtpolizei Offenbach ahndet Verstöße mit Bußgeldern ab 200 Euro.

Coronavirus in Offenbach: Stadt setzt auf Informationskampagne

+++ 20.24 Uhr: Die Stadt Offenbach setzt angesichts der Corona-Krise weiterhin auf eine weitläufige und großangelegte Informations-kampagne. In den Sozialen Netzwerken und mit Plakaten appeliert sie besonders an die junge Generation. „Denn viele junge Menschen sind Träger des Virus, ohne das zu wissen, weil sie keine oder nur leichte Symptome haben. Und diese jungen Menschen können dann ohne es zu wissen ältere Menschen anstecken. Zum Beispiel ihre Eltern oder Großeltern, für die das Virus besonders gefährlich werden kann“, erklärt Oberbürgermeister Felix Schwenke.

Die Plakate und Social-Media-Posts tragen die Inschrift: „Deine Party“ , danach folgt ein Grabstein mit der Inschrift „Deine Mudda“ oder „Dein Vadda“ – verbunden mit dem Hinweis: „Corona kann deine Liebsten töten. 

Ab Montag (06.04.2020) geht die Stadt Offenbach noch einen Schritt weiter. Sie lässt an die 140.000 Offenbacherinnen und Offenbacher per Briefträger mehr als 70.000 Hauswurfsendungen verteilen. Der Flyer erinnert noch einmal daran, soziale Kontakte zu reduzieren und möglichst daheim zu bleiben. Außerdem enthält er Angebote, für sich einkaufen zu lassen, und wichtige Rufnummern.

Coronavirus in der Region: In Offenbach, Hanau, Darmstadt und der Region steigen die Fallzahlen

+++ 17.36 Uhr: In Hessen infizieren sich immer mehr Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2. Das geht aus den neuesten Zahlen des zuständigen Sozialminsteriums hervor. Demnach gab es bis Sonntag (05.04.2020) 4567 bestätigte Corona-Fälle, 242 mehr als noch am Vortag. Die Zahl der Toten stieg um elf auf 59. Die „Hessenschau“ geht jedoch von 60 Corona-Toten in Hessen aus. Ein Toter aus dem Kreis Limburg-Weilburg, der bereits letzte Woche starb, sei in der Statistik nicht aufgeführt.

Auch in Offenbach, Hanau, Darmstadt und der Region steigen die Corona-Fallzahlen:

  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 231 Fälle, drei Tote (acht neue Fälle, ein neuer Todesfall)
  • Main-Kinzig-Kreis: 246 Fälle, drei Tote (18 neue Fälle)
  • Kreis Offenbach: 241, sechs Tote (neun neue Fälle)
  • Stadt Darmstadt: 92 (fünf neue Fälle)
  • Stadt Offenbach: 35 Fälle, ein Toter (ein neuer Fall)
  • Coronavirus in der Region: Situation in Pflegeheimen spitzt sich zu

    +++ 14.55 Uhr: Im Odenwaldkreis wurden zehn weitere Pflegeheim-Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Das berichtete der Kreisausschuss in einer Pressemitteilung. Damit sind jetzt drei Pflegeheime ganz oder teilweise unter Quarantäne. Gestern waren zwei Pflegeheimbewohner gestorben, damit hatte sich die Anzahl der Corona-Toten im Kreis auf acht erhöht.

    Landrat Frank Matiaske sprach den Angehörigen sein Beileid aus und fügte hinzu „Alle betreuenden Hausärzte sowie alle Kräfte in der Altenpflege, im Rettungsdienst, im Krankenhaus und im Gesundheitsamt tun was sie können, um Leben zu retten beziehungsweise zu schützen. Doch es gibt Situationen, in denen wir machtlos sind. Das ist tragisch und grausam.“

    Coronavirus in der Region: Main-Kinzig-Kreis reagiert auf Schutzausrüstungs-Engpässe

    Update von Sonntag, 05.04.2020, 13.16 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis hat auf die Engpässe an Schutzausrüstung angesichts der Corona-Krise reagiert. Dringend benötigte Pakete mit Desinfektionsmittel, Mund-Nasen-Schutz und Einmalhandschuhen wurden zusammengestellt und an 135 ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen im Kreis verteilt.

    Das Land Hessen hat am Freitag 48.000 Stück Mund-Nasen-Schutz für den Bereich Pflege an den Main-Kinzig-Kreis verteilt, diese konnten durch eigene Bestellungen auf 70.000 Stück Mund-Nasen-Schutz aufgestockt werden. Hinzu kamen 4000 Liter Desinfektionsmittel und 130.000 Einmalhandschuhe, die der Main-Kinzig-Kreis angesichts der Corona-Pandemie organisiert hat.

    „Wir haben deshalb entschieden, die Lieferung des Landes Hessen aus eigenen Beständen noch einmal aufzustocken und zu ergänzen, damit die 135 Pflegeeinrichtungen beziehungsweise Pflegedienstleister zwischen Maintal und Sinntal ihre wichtige Arbeit fortsetzen können“, so Landrat Thorsten Stolz.

    Coronavirus: Zahl der Todesfälle im Kreis Offenbach steigt

    +++ 18.00 Uhr: Im Kreis Offenbach wurden am heutigen Tag zwei weitere Covid-19-Todesfälle bestätigt. Damit steigt die Zahl der an Covid-19 gestorbenen Personen auf insgesamt sechs. 

    Auch die Zahl der Infizierten steigt weiter. Kreisweit gibt es aktuell 232 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-SoV-2.  In den beiden Krankenhäusern des Kreises müssen aktuell 19 an der Lungenkrankheit Covid-19 Erkrankte behandelt werden. 

    Corona in der Region: Pflegeheim-Bewohnerin infiziert

    +++ 13.32 Uhr: Eine Pflegeheim-Bewohnerin im Main-Kinzig-Kreis wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die Infizierte Pflegeheim-Bewohnerin ist derzeit in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Ihre Kontaktpersonen sowie zehn Angestellte des Pflegeheims sind isoliert, meldet ein Sprecher des Kreises in einer Pressemitteilung.

    +++ 13.15 Uhr: Das Gesundheitsamt hat am Samstag 16 neue laborbestätigte Fälle auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet. Damit steigt die Zahl der an Covid-19 Erkrankten im Main-Kinzig-Kreis auf 255. Drei Personen sind bisher aus dem Kreisgebiet an der Corona-Pandemie gestorben.

    Coronavirus: Zahl der Infizierten steigt stark an - Hanau verteilt kostenlosen Mundschutz

    +++ 10.48 Uhr:  „Wir wollen, dass der Wochenmarkt geöffnet bleibt - Helfen Sie mit.“, twitterte die Stadt Hanau und ergriff jetzt weitere Maßnahmen, um ihre Bürger vor dem Coronavirus zu schützen. Auf dem Wochenmarkt verteilte sie am Samstag (04.04.2020) kostenlose Einmal-Masken.

    In einem weiteren Tweet stellte die Stadt Hanau klar: „Die Masken-Aktion auf dem Markt ist eine einmalige Initiative mit sehr begrenzten Mengen. Wir haben sichergestellt, dass das medizinische Personal in Hanau alles notwendige hat.“

    Coronavirus in Darmstadt: Elektro-Highway durch Krise ausgebremst

    Update von Samstag, 04.04.2020, 09.17 Uhr: Die Corona-Krise bremst den Elektro-Highway zwischen Frankfurt und Darmstadt aus. Denn wegen der Reisebeschränkungen aufgrund des Coronavirus können Spezialkräfte ihre Arbeit nicht machen. Bisher fahren auf dem Elektro-Highway zwischen Langen und Weiterstadt nur zwei der fünf geplanten Hybrid-Laster, die Daten für den Versuch sammeln sollen. Hinzu kommt, dass nach einem Unfall vor einigen Monaten die Teststrecke in einer Fahrtrichtung außer Betrieb ist.

    Auf dem ersten E-Highway Deutschlands auf der A5 bei Darmstadt können Hybrid-Laster seit letztem Jahr mit einem Stromabnehmer an eine Oberleitung andocken und so ihre Batterien aufladen.

    Coronavirus in Hanau: Unternehmer startet Aktion

    +++ 19.34 Uhr: Wie wichtig das Abstandhalten in Zeiten des Corona-Virus ist, wird immer wieder betont. Rohin Patidja aus Hanau will Unternehmen dabei unterstützen, Ihre Kunden darauf hinzuweisen. Mit seiner Agentur Klar und der Druckerei McDruck hat er begonnen, von der Pizzahaus-Kette bis zur Arztpraxis kleine und große Unternehmen mit Corona-Virus-Warnhinweisen zu beliefern. 

    Für Unternehmen ist die Aktion kostenlos, erklärt Patidja: „Wir als Agentur übernehmen die ganze Logistik und das Bewerben, die Druckerei den Druck.“

    Hanau: Kontakte für die Zeit nach der Corona-Krise

    Der Großteil seiner Kunden käme aus den Bereichen Einzelhandel und Gastro, sagt Patidja. Vielen gehe es aufgrund der Corona-Krise schlecht, darum will er seine Kunden mit der Aktion unterstützen. „Bei vielen kommen existenzielle Ängste hoch“, erklärt der Unternehmer. 

    Darum unterstütze seine Agentur Unternehmen dabei, Kunden zu finden und zu behalten. Auch mit kostenloser Hilfe beim Marketing, insbesondere online. Unterstützt wird die Aufkleber-Aktion auch von Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Und vielleicht ergeben sich für Patidja auch ein paar Kontakte für die Zeit nach nach der Corona-Krise.

    Kreis Offenbach veröffentlich Zahl der Corona-Infizierten

    +++ 17.15 Uhr: Der Kreis Offenbach hat am frühen Abend ebenfalls neue Zahlen zu den Corona-Virus-Infektionen veröffentlicht. Demzufolge sind seit der letzten Veröffentlichung am Donnerstagabend 12 neue Infizierte bestätigt worden. 

    Insgesamt zählt die Kreisverwaltung des Kreis Offenbach 219 Fällen und damit einen mehr, als das Hessische Sozialministerium am Freitagmorgen um 10.30 Uhr.

    Zahl der Corona-Infizierten im Main-Kinzig-Kreis steigt weiter

    +++ 17.07 Uhr: Auch der Main-Kinzig-Kreis hat am Freitag (03.04.2020) neue Zahlen zu den Corona-Infizierten veröffentlicht. Seit der letzten Zählung durch den Kreis sind demnach 17 neue Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus hinzugekommen. Die Gesamtzahl nach Angaben der Kreisverwaltung des Main-Kinzig-Kreises liegt damit bei 240. 

    Veröffentlicht wurde die Zählung um 16.29 Uhr. Daher unterscheidet sie sich von den Zahlen des Hessischen Sozialministeriums. Dieses veröffentlicht bereits gegen 10.30 Uhr die bekannten Fallzahlen der Corona-Virus-Infektionen in Hessen und in den Kreisen.

    Hanau: 66 Mitarbeiter des Klinikums unter Quarantäne

    +++ 16.35 Uhr: In Hanau sind 66 Mitarbeiter des Klinikums unter Quarantäne gestellt worden. Die Mitarbeiter - Ärzte und Pflegepersonal - müssen für 14 Tage zuhause bleiben. Sie hatten Kontakt zu Patienten, die positiv auf dasCorona-Virus Sars-CoV-2 gestetet wurden.

    Der Main-Kinzig-Kreis hat der Stadt Hanau aufgrund der Ausfälle Ärzte vermittelt, die nur noch in Teilzeit praktizieren und das Klinikpersonal unterstützen können. Zwei von ihnen sind bereits im Klinikum angestellt worden. So sei das Klinikum auch weiterhin „voll handlungsfähig“. Man verfüge trotzt dre Ausfälle durch das Corona-Virus über genug Personal für den Weiterbetrieb, wie ein Mitarbeiter des Krisenstabs der Stadt Hanau mitteilte.

    Neue Zahlen zu Cornavirus-Infizierten aus der Region

    +++ 15.48 Uhr: Das Hessisches Sozialministerium hat die Coronavirus-Infektionen ausgewertet. Auch zu den KreisenMain-Kinzig, Darmstadt-Dieburg und Offenbach sowie den Städten Darmstadt und Offenbach gibt es neue Zahlen:

  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 8 neue Fälle, insgesamt 215
  • Main-Kinzig-Kreis: 21 neue Fälle, insgesamt 213, zwei neue Tode
  • Kreis Offenbach: 14 neue Fälle, insgesamt 218
  • Stadt Darmstadt: 4 neue Fälle, insgesamt 83
  • Stadt Offenbach: 7 neue Fälle, insgesamt 33
  • Nach Angaben der Stadt Offenbach wurden bis 13.12 Uhr nur 32 Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus gezählt. Seit der letzten Zählung gab es nach Angaben der Stadt keine Neuerkrankungen. Die Zählung des Hessischen Sozialministeriums wird um 10.30 Uhr veröffentlicht, in ihr werden 33 Fälle in Offenbach gezählt.

    Ausgangsbeschränkungen wegen Corona-Virus auch bei schönem Wetter

    +++ 12.05 Uhr: Ein schönes Frühlingswochenende steht vor der Tür und wird trotz Corona-Krise wieder viele Menschen nach draußen locken. Viele werden das schöne Wetter sicher für einen Spaziergang oder sportliche Betätigungen an der frischen Luft nutzen. Doch die Einschränkungen rund um Corona gelten nach wie vor. 

    Es ist beispielsweise verboten, sich längerfristig in Parkanlagen für ein Picknick oder zum Sonnen niederzulassen. Polizei und Ordnungsämter im Kreis Offenbach und dem Main-Kinzig-Kreis werden die Regelungen der Corona-Verordnung am Wochenende auch verstärkt kontrollieren und auf Verstöße reagieren, teile die Polizei Südosthessen mit. 

    Frühling genießen - aber auf Abstand. Polizei Offenbach kontrolliert Einhaltung der Corona-Verordnung

    Seit Freitag (03.04.2020) stehen in Hessen schließlich hohe Bußgelder auf die Verstöße gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus. Insbesondere der Einzug des Frühlings macht es in der Corona-Krise besonders schwer, sich mit den Einschränkungen abzufinden.

    Die Eisdielen sind komplett geschlossen, auch ein Lieferservice oder Straßenverkauf ist mit Eis nicht mehr erlaubt. Die Kommunen sind außerdem angehalten beispielsweise Parkplätze beliebter Ausflugsziele, wie in Naherholungsgebieten oder an Parkanlagen, zu schließen. 

    Coronavirus in Offenbach: Maßnahmen zum Schutz gegen Corona werden kontrolliert

    Das sind traurige Nachrichten, die die Frühlingsgefühle ein wenig trüben, doch die Gesundheit muss im Vordergrund stehen. Die Polizei Hessen appelliert noch einmal eindringlich an alle: Die Ausbreitung des Coronavirus muss, so gut es geht, reduziert werden. Gegen einen Spaziergang mit der Familie, Radfahren oder Joggen in gebührendem Abstand zueinander ist auch weiterhin nichts einzuwenden. 

    Das Polizeipräsidium Südosthessen wird daher gemeinsam mit den örtlich zuständigen Ordnungsämtern am kommenden Wochenende besonders kontrollieren: 

    • am gesamten Mainufer (zwischen Offenbach und Hanau)
    • beliebte Ausflugsziele (zum Beispiel Wilhelmsbad in Hanau oder Seligenstadt)
    • Grünanlagen (Kurparks wie beispielsweise in Bad Soden-Salmünster und Bad Orb)
    • an zentralen Plätzen in den Städten und Gemeinden (zum Beispiel Freiheits- sowie Marktplatz in Hanau) 

    Evonik spendet der Stadt Hanau 3.000 Liter Desinfektionsmittel im Kampf gegen das Coronavirus

    Update von Freitag, 03.04.2020, 11.18 Uhr: Wichtige Hilfe in der Corona-Krise: Evonik spendet der Stadt Hanau 3.000 Liter Desinfektionsmittel. Der Spezialchemie-Konzern, der seit vielen Jahrzehnten im Industriepark Wolfgang ansässig ist und diesen auch betreibt hat seine Produktion der aktuellen Situation rund um Coronavirus angepasst und die Produktionsaktivitäten ausgeweitet: „Wir stellen diese Desinfektionsmittel normalerweise nicht selbst her und haben im Konzern kurzfristig auf den sprunghaft gestiegenen Bedarf reagiert", so Kersin Oberhaus, die Standortleiterin des Industripark Wolfgang. "Wir tun, was wir können, um zu helfen, wo es nötig ist."

    Die nächste Spende kommt von der Kelterei Heil aus dem Kreis Limburg-Weilburg: Die Kelterei stellte Kanister zur Verfügung um die gewonnenen Liter Desinfektionsmittel zu den Hausärzten, mobilen Pflegediensten und den Alten- und Pflegeheimen zu transportieren. Evonik erreichen nun viele Anfragen von Kassenärztlicher Vereinigung, Apotheken, Feuerwehren und Krankenhäusern. Den Institutionen des Gesundheitswesens wurde bisher auch nach allen bestehenden Möglichkeiten geholfen und so soll es auch weitergehen.

    Coronavirus: Vierter Toter im Kreis Offenbach – Infizierte in Pflegeheim im Main-Kinzig-Kreis

    +++ 17.28 Uhr: Einen weiteren Toten durch das Coronavirus meldet der Kreis Offenbach. Damit steigt die Zahl der durch die Lungenkrankheit Covid-19 verstorbenen Menschen im Kreis auf vier. Insgesamt sind im Kreis nach dessen Angaben 207 bestätigte Infektionen zu verzeichnen. Davon hat das Gesundheitsamt insgesamt 65 Patienten als gesund aus der Überwachung entlassen. Derzeit werden in den beiden Krankenhäusern im Kreis 19 an Covid-19 Erkrankte versorgt.

    Das Hessische Gesundheitsministerium hat die Zahlen des Kreises Offenbachs zum Coronavirus Sars-CoV-2 noch nicht bestätigt. Allerdings werden dort die Fallzahlen später aktualisiert als auf Kreisebene.

    +++ 15.20 Uhr: Eine Mitarbeiterin in einem Pflegeheim im Main-Kinzig-Kreis ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Kreis am Donnerstag mit. Demzufolge ist die Mitarbeiterin in einer Einrichtung im Westen des Main-Kinzig-Kreises tätig. Weitere positive Tests auf das Coronavirus hat es in der Einrichtung laut Kreis-Behörden nicht gegeben. Die Frau ist in der sozialen Betreuung der Einrichtung tätig. Ihre Kontaktpersonen werden derzeit auf das Coronavirus getestet und befinden sich in Isolation.

    Laut Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises befinden sich die Behörden in ständigem Austausch mit der Leitung der Einrichtung. So sei eine engmaschige Überwachung sichergestellt. Schon zu Beginn derCorona-Krise sei das Pflegepersonal in der Einrichtung nur noch „in voller Schutzausrüstung“ tätig gewesen. Die Angehörigen der Bewohner der Einrichtung seien bereits über die Coronavirus-Infektion der Mitarbeiterin informiert worden.

    Neue Zahlen zu Coronavirus-Infektionen in der Region

    +++ 14.52 Uhr: Laut Hessischem Sozialministerium ist die Zahl der am Coronavirus erkrankten in der Region weiter gestiegen. Dabei verteilen sich die in den letzten 24 Stunden bekannt gewordenen Neuinfektionen wie folgt: 

    • Kreis Darmstadt-Dieburg: 12 neue Fälle, insgesamt 207
    • Main-Kinzig-Kreis: 23 neue Fälle, insgesamt 192
    • Kreis Offenbach: 11 neue Fälle, insgesamt 204
    • Stadt Darmstadt: 7 neue Fälle, insgesamt 79
    • Stadt Offenbach: keine neuen Fälle, insgesamt 26

    Weitere Todesfälle gab es laut Ministerium im Vergleich zum Vortag nicht. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind demnach bis Donnerstag (02.204.2020, Stand 14 Uhr) zwei Menschen mit Corona gestorben, im Landkreis Offenbach drei und im Main-Kinzig-Kreis einer. Somit fehlt in der Statistik weiterhin der Corona-Tote, den die Stadt Hanau am Mittwoch (01.04.2020) vermeldet hat. Die Stadt Offenbach hat derweil einen Corona-Toten zu betrauern, in der Stadt Darmstadt gibt es weiter keine Todesopfer 

    Update von Donnerstag, 02.04.2020, 13.33 Uhr: Offenbach eröffnet den ersten Gabenzaun. Die Idee ist nicht neu: Schon in verschiedenen Städten in Deutschland hängen Menschen Dinge des täglichen Bedarfs an einen Zaun, damit andere, die durch die Corona-Krise momentan in finanziellen Schwierigkeiten stecken, sie mitnehmen können. Der Offenbacher Gabenzaun steht an der Goetheschule, direkt am Goetheplatz.

    Der Oberbürgermeister von Offenbach, Dr. Felix Schwenke, hat die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen. Er erklärt: „In Krisenzeiten wird gelebte Stadtgesellschaft wichtiger denn je.“ 

    Und nicht nur Offenbachs OB Schwenke, besonders auch die Initiatoren des Gabenzauns Romina Weber und David Gonter sind überwältigt von der Hilfe, die die Offenbacherinnen und Offenbacher dem Projekt entgegenbringen. In der stetig wachsenden Facebook-Gruppe „Gabenzaun-Offenbach“ können sich die Mitmachenden austauschen, bekommen Tipps und Anregungen. Immer mehr Leute werden aktiv.

    Coronavirus: 15 neue Fälle im Kreis Offenbach

    +++ 17.39 Uhr: Der Kreis Offenbach hat neue Zahlen zu den Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus bekannt gegeben. Demnach sind in den letzten 24 Stunden 15 neue Fälle im Kreis bekannt geworden. 

    Die Gesamtzahl der gemeldeten Coronavirus-Fälle beläuft sich im Kreis Offenbach damit auf 194. In den Krankenhäusern im Kreis Offenbach werden 23 Menschen mit der Lungenkrankheit Covid-19 behandelt. 57 Menschen imKreis Offenbach sind bereits von ihrer Coronavirus-Erkrankung geheilt worden.

    Corona: Zweites Todesopfer in Hanau - Mann stirbt in Klinikum

    +++ 17.21 Uhr: In der Nacht zum Mittwoch (01.04.2020) ist im Klinikum Hanau ein 82 Jahre alter Mann an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Das teilte die Stadt mit. Er ist das zweite Corona-Todesopfer in Hanau

    Der Verstorbene war, wie zwei weitere Patienten, bereits vor einer Woche wegen einer anderen Erkrankung im Klinikum aufgenommen worden. Da sie während ihrer Aufenthalte positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hat das Klinikum Hanau in Absprache mit dem Gesundheitsamt vorsorglich 70 Klinik-Mitarbeiter, darunter Ärzte, Pflege-Personal und Mitarbeiter aus weiteren patientennahen Bereichen, in häusliche Quarantäne geschickt. Klinikum-Geschäftsführer Volkmar Bölke: „Leider waren diese drei Infektionen nicht mehr aufzuhalten, weil die Patienten schon eine Woche wegen anderer Erkrankungen im Haus waren und sich die Hinweise erst nach Entwicklung der Symptome einstellten.“

    Coronavirus: Pflegeheim im Odenwaldkreis unter Quarantäne

    +++ 15.34 Uhr: Nach dem Tod einer Bewohnerin durch das Coronavirus hat das Gesundheitsamt ein Pflegeheim im Odenwaldkreis unter Quarantäne gestellt. Die Seniorin war am Montag (30.03.2020) auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben. Einen Tag später kam heraus, dass sie sich mit dem Virus Sars-Cov-2 infiziert hatte. 

    +++ 15.19 Uhr: Die Stadt Hanau ruft ihre Bürger dazu auf, sich an der neuen Aktion „coronarchiv“ zu beteiligen. Das Projekt, das Wissenschaftler der Universitäten Hamburg, Bochum und Gießen ins Leben gerufen haben, will die Corona-Pandemie aus Sicht der Bevölkerung dokumentieren. Darum bittet das Stadtarchiv Hanau alle interessierten Bürger, persönliche Erinnerungen und Fundstücke zur Corona-Krise an das Stadtarchiv zu senden. Aus Hanau könne dann ein Gesamtüberblick an das  „coronarchiv“ gesandt werden. Wer mitmachen will, kann sich per Mail an Stephan.Loquai@hanau.de oder per Telefon unter 06181 9825252 an das Stadtarchiv wenden.

    Coronavirus in Offenbach: Drei Patienten in kritischem Zustand

    Update vom Mittwoch, 01.04.2020, 13.08 Uhr: In der Stadt Offenbach hat es drei weitere Coronavirus-Fälle gegeben. Damit sind aktuell 29 Menschen in Offenbach positiv auf das Virus Sars-Cov-2 getestet worden. Das teilte die Stadt am Mittwoch (01.04.2020) mit. Neun Personen werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich drei Patienten in einem kritischen Zustand. Die Betroffenen sind zwischen 54 und 78 Jahren alt und haben Vorerkrankungen. Elf weitere Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Acht Menschen in Offenbach sind bereits genesen. Bislang gab es in der Stadt einen Todesfall.

    Hanau will für schlimmere Situation in der Corona-Krise gewappnet sein

    +++17.03 Uhr: Für den Fall der Fälle: Die Stadt Hanau will wegen der Corona-Pandemie für alle Fälle eine Datenbank mit freiwilligen Helfern aufbauen. Aktuell gebe es bei der Stadt zwar noch keinen Bedarf an Hilfskräften, aber man wolle für den Fall gewappnet sein, dass sich die Situation verschlechtert. Zur Zeit funktionieren alle Dienstleistungen der Stadt noch ohne größere Probleme. 

    Coronakrise in Hanau: Die Stadt wappnet sich mit freiwilligen Helfern

    Der Austausch von Arbeitskräften laufe sogar schon recht erfolgreich in Hanau. So wurden schon städtische Objektbetreuer bei der Lebensmittelausgabe der Hanauer Tafel eingesetzt und der Schaustellerverband unterstützte mit Lkw-Fahrern die städtische Müllabfuhr. "Das ist ein eindrucksvoller Beweis, dass das Motto ‚Hanau steht zusammen‘ nicht nur ein Slogan ist, sondern dass das in unserer Stadt gelebt wird", sagt Oberbürgermeister Kaminsky.

    Aber da niemand weiß, wie es mit der Coronavirus-Pandemie weitergehen wird und bereits eine einzige Infektion dazu führen könne, dass eine ganze Einsatzgruppe ausfalle, weil alle Kontaktpersonen in häusliche Quarantäne müssten, möchte Hanau gerüstet sein – und sucht dafür freiwillige Helfer. Insbesondere Helfer mit bestimmten Kompetenzen, wie eben Lkw-Fahrer, Köche und Küchenhilfen oder Alten- und Krankenpfleger, die zum Beispiel im Ruhestand sind, oder in der aktuellen Situation durch Corona auf Kurzarbeit gesetzt sind. Aber natürlich kann sich jeder als Helferin oder Helfer registrieren lassen. Über ein Formular, dass  auf www.corona.hanau.de zum Download zur Verfügung steht.

    Corona-Verordnung: In Offenbach drohen bei Verstößen nun saftige Bußgelder

    +++15.23 Uhr: Die Stadt Offenbach kündigt hartes Durchgreifen bei Verstößen gegen das Kontaktverbot an. Während sich die meisten Menschen an die Kontaktsperre zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie halten, gibt es immer noch einige, die den Ernst der Lage scheinbar noch nicht verstanden haben. „Wenn sich weiter Menschen in großen Gruppen versammeln, wird das Menschenleben kosten – das dulden wir nicht“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. 

    Corona: Offenbach greift nun mit Bußgeldern ab 200 Euro durch 

    Noch am Dienstagvormittag (31.03.2020) teilte die Polizei mit, dass bei den Kontrollen der Corona-Verordnung am vergangenen Wochenende keine Verfahren eingeleitet wurden und vereinzelte Verstöße mit Mahnungen und Kommunikation gelöst wurden. Doch jetzt greift die Stadt härter durch. Bürgermeister Peter Freier erklärt: „Wir werden jetzt konsequent durchgreifen und nicht mehr nur kontrollieren und ermahnen. Jetzt werden auch Bußgelder ab 200 Euro aufwärts fällig, wenn sich jemand nicht an die geforderte Distanz von 1,5 Metern hält.“ 

    Viele nutzten am Wochenende die verwaiste Bestuhlung von geschlossener Gastronomie, um zusammen in der Sonne zu sitzen. Diese Bestuhlung werde jetzt von den Gastronomen entfernt. Die Stadtpolizei kennt bereits häufig genutzte Treffpunkte, kontrolliert dort in regelmäßigen Abständen und verhängt umgehend Bußgelder für Gruppen von mehr als zwei Menschen. Außerdem startete die Stadt Offenbach eine Plakatkampagne, um die Bürgerinnen und Bürger aufzufordern zuhause zu bleiben.

    Corona in Hanau: Stadt  erlässt Schutzmasken-Gebot

    +++12.41 Uhr: Jena hat es bereits angekündigt, andere Städte in Deutschland könnten zeitnah nachziehen. Ab Montag (6.4.2020) soll in Jena die Maskenpflicht greifen. Derweil erlässt die Stadt Hanau ein Schutzmasken-Gebot im Kampf gegen Corona

    Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu verringern und damit die Verbreitung von Corona zu verlangsamen, bittet der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky die Bürger der Stadt, während der Coronakrise in der Öffentlichkeit Schutzmasken* für Mund und Nase zu tragen. 

    „Wenn jeder eine Maske trägt, ist allen geholfen“, sagte Kaminsky. Damit sich die Menschen selbst versorgen können, erarbeitet die Stadt Hanau eine Nähanleitung, die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden soll. 

    Corona in Offenbach, Hanau und Darmstadt: Nur wenige Verstöße gegen Kontaktverbot in Offenbach

    Update von Dienstag, 31.03.2020, 10.59 Uhr: Wie die Polizei Südhessen kaum Verstöße gegen das Kontaktverbot in Darmstadt feststellte, zeigt sich auch die Polizei in Offenbach zufrieden. Am vergangenen Wochenende (28. und 29. März) wurden von der Polizei keine Verfahren bei Kontrollen im Stadtgebiet Offenbach eingeleitet.

    Die vereinzelten Verstöße gegen die Corona-Verordnung wurden von den Polizeistreifen kommunikativ gelöst, indem sie die Bürger dazu aufforderten zuhause zu bleiben, um sich und ihre Mitmenschen zu schützen.

    Insgesamt wurden bei Kontrollen hinsichtlich des Kontaktverbots 10 Platzverweise ausgesprochen und von 13 Personen die Personalien festgestellt. 

    Coronavirus: Der Kreis Offenbach meldet den dritten Covid-19-Todesfall

    +++ 17.37 Uhr: Im Kreis Offenbach ist am Montag (30.03.2020) eine weitere Person an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Das teilte der Kreis Offenbach in Dietzenbach am Montagnachmittag mit. Es handele sich um den dritten Covid-19-Todesfall im Kreis. Weitere Informationen zur verstorbenen Person wurden zunächst nicht mitgeteilt.

    Die Zahl der Personen, bei denen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 im Kreis Offenbach nachgewiesen wurde, blieb im Vergleich zum Sonntag gleich: Kreisweit sind somit weiterhin 176 Menschen als infiziert registriert. Davon hat das Gesundheitsamt insgesamt 34 Patienten als gesund aus der Überwachung entlassen. Derzeit werden in den beiden Krankhäusern im Kreis elf an Covid-19 Erkrankte versorgt.

    Corona in Darmstadt: Polizei meldet nur vereinzelt Verstöße gegen Kontaktverbot

    +++ 16.45 Uhr: Die Polizei Südhessen zeigt sich nach dem Wochenende zufrieden. Größtenteils sei das Kontaktverbot wegen des Coronavirus trotz des guten Wetters in Darmstadt eingehalten worden, so eine Sprecherin. Nur vereinzelt sei es zu Verstößen gekommen. Diese Gruppen seien dann von der Polizei angesprochen worden. In einem Großteil der Fälle waren die Betroffenen einsichtig, sodass es zur Auflösung der Gruppen kam. 

    Die Zahlen und Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie in ganz Hessen, gibt es in unserem Hessen-Ticker

    Corona in Offenbach: Eine Person im kritischen Zustand

    +++ 14.39 Uhr: Laut einer Pressemitteilung der Stadt Offenbach sind inzwischen 26 Menschen im Stadtgebiet positiv auf den Coronavirus getestet worden. Seit Sonntag (29.03.2020) sind zwei neue bestätigte Fälle hinzugekommen. Acht Personen werden derzeit in der Klinik behandelt. Bei sieben Erkrankten ist der Zustand stabil, bei einer 78-jährigen Person mit diversen Vorerkrankungen ist der Zustand derzeit kritisch. Zehn weitere Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Sieben Personen sind bereits genesen. Außerdem gab es in Offenbach einen Todesfall.

    Corona in Offenbach: Eltern haben drastische Forderung

    Update vom Montag, 30.03.2020, 12.50 Uhr: Eltern in Darmstadt wünschen sich eine Aussetzung der Benotung in der Corona-Krise. Das virtuelle Lernen bedeutete für Eltern, wie auch Kinder zusätzlichen Stress. Das berichtet das Darmstädter-Echo und beruft sich auf einen Elternabend, den das neue „Haus für Medienbildung“ per Video-Konferenz organisiert hatte. Viel Kritik habe es bei dem neuen Online-Format des Elternabends gehagelt, allerdings seien auch konstruktive Ideen und Vorschläge geäußert worden. 

    Corona in Offenbach: 24 Menschen haben das Coronavirus - bisher ein Toter

    Update vom Sonntag, 29.03.2020, 14:18 Uhr: Insgesamt 24 Menschen wurden in Offenbach positiv auf das Coronavirus getestet. Fünf neue Fälle sind damit hinzugekommen. Derzeit werden sieben Personen wegen Corona im Krankenhaus behandelt. Der Zustand der Patienten ist Stabil. In häuslicher Quarantäne befinden sich neun Menschen. Bisher starb eine Person in Offenbach an Corona. Sieben Personen sind genesen. 

    Das Stadtgesundheitsamt Offenbach appelliert an alle, soziale Kontakte wegen Corona zu vermeiden und das eigene Zuhause nur für dringende Besorgungen zu verlassen. Dabei sollte immer ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Menschen gehalten werden. Verboten sind zudem Zusammenkünfte von mehr als zwei Menschen.

    Corona in Haunau: Oberbrügermsister Claus Kaminsky kündigt Maßnahmen gegen Coronavirus an

    +++ 16.06 Uhr: Ab nächster Woche wird es auf dem Wochenmarkt in Hanau wegen der Coronavirus-Pandemie Stadtpolizei und Security Überwachung geben. Das verkündete Oberbürgermeister Claus Kaminsky via Facebook. Eigentlich hatte der Oberbürgermeister von Hanau in seinem Facebook-Post das Einhalten der Abstandsregeln auf dem Wochenmarkt loben wollen. Doch dann hatten ihn Bürger darüber informiert, dass das Gegenteil der Fall war.

    „Abstände werden nicht eingehalten, man steht dicht gedrängt in Gruppen beieinander. Ich weiß, dass sich sehr viele an die Regeln halten, aber leider muss ich ob derjenigen, die immer noch nicht begriffen haben, die angeordneten Maßnahmen wohl anders durchsetzen,“ bedauerte Claus Kaminsky. Der Wochenmarkt soll weiterhin für die Bürger offen bleiben, schreibt er weiter, aber: 

    „Ich werde ab kommender Woche über die Stadtpolizei und Security den Wochenmarkt überwachen lassen (müssen), damit die Regeln zur Vermeidung von Sozialkontakten eingehalten werden, um diese Lebensmittelversorgung weiter anbieten zu können“, endet der Oberbürgermeister von Hanau seinen Facebook-Post.

    Corona in Hanau: Oberbürgermeister - Minimierung von Sozialkontakten ist wichtig 

    Update vom Samstag, 28.03.2020, 14.45 Uhr: Der Oberbürgermeister von Hanau freut sich über die schulische Notbetreuung in den Osterferien angesichts der Corona- Krise, die das Hessische Kultusministerium verkündet hatte. Das unterstrich er in einer Pressemitteilung. Dennoch sind nach Ansicht von Oberbürgermeister Claus Kaminsky noch Fragen offen. 

    Aus dem Schreiben des Ministeriums gehe nicht hervor, wer die Nachmittagsbetreuung übernehme. Bisher war die schulische Notbetreuung in Hanau nur am Vormittag von Lehrerinnen und Lehrern übernommen worden und lag nachmittags in den Händen der Betreuungsvereine. Damit sei der Oberbürgermeister von Hanau nicht einverstanden gewesen, denn eine Minimierung an Sozialkontakten sei wichtig. Daher müsse nach seiner Ansicht in Zeiten des Coronavirus die schulische Notbetreuung ausschließlich bei den Lehrkräften liegen: „Damit könnte das Risiko einer Infektion für alle Beteiligten reduziert werden,“ unterstreicht Kaminsky.

    Coronavirus im Kreis Offenbach: Zahl der Infizierten in der Region steigt - die der Gesundeten aber auch

    +++ 18.50 Uhr: Die Zahl der Menschen im Kreis Offenbach, bei denen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 nachgewiesen wurde, nimmt kontinuierlich zu. In den zurückliegenden 24 Stunden sind neun weitere Fälle hinzugekommen. Das teilte der Kreis Offenbach am Freitagabend mit. Dem gegenüber stehe jedoch die - ebenfalls wachsende - Zahl der als gesund aus der Überwachung des Gesundheitsamtes entlassenen Personen. Diese beträgt aktuell neun. Somit haben derzeit 122 Menschen im Kreis Corona.

    Coronavirus: Neue Infizierte im Main-Kinzig-Kreis

    +++ 1 8.14 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis hat es 21 neue Coronavirus-Fälle gegeben. Das meldete das Gesundheitsamt. Eine der infizierten Personen stammt aus Hanau, eine weitere aus Maintal. Damit stieg die Gesamtzahl der laborbestätigten Coronavirus-Erkrankungen im Main-Kinzig-Kreis auf 127. Zwölf der Patienten müssen aktuell stationär behandelt werden. Elf der 127 Erkrankten konnten hingegen schon wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden.

    +++ 17.11 Uhr: Aufgrund der aktuellen Corona-Krise ist der Service der Ämter der Region eingeschränkt. Dadurch kommt es in verschiedenen Städten zu Terminverzögerungen. Die Stadt Offenbach macht in einer Pressemitteilung darauf aufmerksam, dass die üblicherweise geltenden Fristen von allen Behörden großzügig ausgelegt werden. Betroffenen müssten kein Bußgeld oder sonstige Strafen erwarten. Dies gilt beispielsweise für Bürgerinnen und Bürger, die umgezogen, aber noch nicht umgemeldet sind. 

    Corona in der Region: Zahl der positiven Tests auf Covid-19 in Offenbach steigt

    Auch ein abgelaufener Personalausweis sei kein Grund zur Beunruhigung, so die Stadt Offenbach. Weiterhin stellt sie klar, dass Menschen die zur Risikogruppe gehören oder aktuell keinen freien Termin bekommen, erst dann das Amt aufsuchen, wenn sich die Situation gebessert hat. Niemand erwarte, dass man sich einer vermeidbaren Gefahr aussetzt. 

    Update vom Freitag, 27.03.2020, 13.41 Uhr: Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Personen in der Stadt Offenbach ist um zwei Personen gestiegen. Nun sind 19 Menschen im Stadtgebiet mit dem Coronavirus infiziert. Die Stadt berichtet, dass vier Personen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, ihr Zustand sei stabil. Elf weitere Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Drei Personen sind bereits genesen. In Offenbach gab es bisher einen Todesfall.

    Coronavirus in der Region: Hanau leitet weitere Maßnahmen ein

    +++ 19.46 Uhr: Das Coronavirus wirkt sich mittlerweile auf fast alle Bereiche in unserem Leben aus. So hat das Virus auch Einfluss auf die Vorhersage des Wetters in Deutschland. Die Daten sind massiv eingebrochen, das beschäftigt auch den Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Wie zuverlässig ist die Vorhersage noch?

    +++ 18.29 Uhr: Die Stadt Hanau leitet noch weitere Maßnahmen ein, um den Bürgerinnen und Bürgern in der Coronakrise entgegenzukommen. In einer Pressemitteilung teilte die Stadt am Donnerstag (26.03.2020) mit, dass die Abbuchungen von Kita-Gebühren ab April ausgesetzt werden. Zur Verrechnung von zu viel gezahlten Gebühren im März lässt sich jedoch erst nach der Wiederaufnahme der Kinderbetreuung Genaueres sagen.

    Ausgangsbeschränkungen Corona-Pandemie: Parkhaus GmbH vermietet günstige Stellplätze 

    Außerdem möchte die Hanauer Parkhaus GmbH (HPG) Stellplätze in den Parkhäusern, die durch die von der Corona-Pandemie bedingten Schließungen, aktuell kaum genutzt werden, preisgünstig, monatlich vermieten. 

    Von der Sonderaktion können vor allem Anwohnerinnen und Anwohnern innerhalb des City-Rings oder in der Nähe profitieren: Für 50 Euro pro Kalendermonat können sie bis auf weiteres einen Stellplatz mieten.

    Bis zu 400 Stellplätze bietet die HPG an: in den Parkhäusern Kinopolis und Kinopolis 2 jeweils 50, im Parkhaus Am Forum 200 und im Parkhaus Congress Park/Schwimmbad 100.

    Baugesellschaft Hanau erlässt Mietern, die von Corona-bedingten Ausfällen betroffen sind, Teile der Miete

    +++17.37 Uhr: Die Baugesellschaft in Hanau erlässt seinen Mietern in durch das Coronavirus verursachten, begründeten Härtefällen bis zu 35 Prozent der Kaltmiete. Oberbürgermeister Claus Kaminsky verspricht: „Wir lassen die Mieterinnen und Mieter der Baugesellschaft in dieser Corona-Krise nicht allein, wenn sie von Kurzarbeit oder Entlassung betroffen sind und Mühe haben ihre Miete zu zahlen.“

    Bei entsprechendem Nachweis, kann der Erlass von April bis einschließlich Dezember 2020 gelten. Ein Expertengremium der Baugesellschaft entscheide darüber und orientiere sich zum einen am Mietereinkommen der vergangenen drei Monate, zum anderen an der Maximalmiete. 

    Mieterinnen und Mieter, die den Erlass beantragen möchten, müssen folgende Dokumente verpflichtend vorlegen: 

    • den Einkommens- oder Umsatznachweis für die Monate Januar bis März 2020
    • einen schriftlichen Nachweis über eine Corona-bedingte Kündigung, unbezahlten Urlaub oder Kurzarbeit

    Corona-Pandemie: Erster Todesfall in Hanau 

    +++16.39 Uhr: In Hanau hat es am Donnerstag (26.03.2020) den ersten Corona-Todesfall gegeben. Es verstarb eine über 90 Jahre alte Frau, die sich in häuslicher Quarantäne befand. In Hanau befinden sich zur Zeit 13 Corona-Patienten in stationärer Behandlung, die auch aus den umliegenden Gemeinden stammen. Drei davon sind aktuell in intensivmedizinischer Behandlung, der Rest liegt auf den eigens für Corona-Patienten eingerichteten Covid-Stationen der Krankenhäuser.

    +++ Donnerstag, 26.03.2020, 11.00 Uhr: Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky rechnet wegen der Corona-Krise mit gewaltigen Steuerausfällen*. Die Stadt Hanau ergreift nun Vorsichtsmaßnahmen. Es ginge um eine „Gratwanderung zwischen finanzieller Großzügigkeit in der Corona-Krise und radikaler Kostenbremse“, so Kaminsky in Hanau.

    Corona-Pandemie: Bürgermeisterwahlen in Region um Offenbach und Darmstadt verschoben

    +++ Mittwoch, 25.03.2020, 08.44 Uhr: Wegen der Coronakrise werden in Hessen zahlreiche Bürgermeisterwahlen verschoben, darunter auch einige Wahlen in der Region um Offenbach und Darmstadt. Der Landtag hat am Dienstag (24.03.2020) im Schnelldurchgang ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Betroffen sind unter anderem die Wahlen im April in Münster, sowie die für September geplanten Wahlen in Eppertshausen und Babenhausen. Die kommunalen Wahlen finden wegen der Coronakrise nun stattdessen frühestens im November statt.

    +++ 20.39 Uhr: Der Kreis Offenbach und seine 13 Kommunen haben sich darauf verständigt, im April keine Beiträge für die Kinderbetreuung einzuziehen - egal, ob Krippe, Kindertagesstätte, Tagespflege oder Schulkindbetreuung. Die Regelung ist zunächst auf einen Monat befristet. Mit dem Essensgeld wird genauso verfahren. „Wir wollen damit die Eltern in diesen schwierigen Zeiten entlasten und die soziale Infrastruktur sichern“, betonen die Bürgermeister und der Sozialdezernent des Kreis Offenbach, Carsten Müller, in einer gemeinsamen Mitteilung.

    Sollten Beiträge für April bereits abgebucht worden sein, bittet der Kreis um Verständnis, dass Rückerstattungen vermieden werden sollen, da diese für die Verwaltung einen größeren Aufwand bedeuten würden. In diesen Fällen soll der Betrag mit zukünftigen Gebührenzahlungen verrechnet werden.

    Corona-Pandemie: Dritter Todesfall in Region Offenbach

    +++ 18.19 Uhr: Die Region Offenbach hat den dritten Todesfall in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus zu beklagen. Dabei handelt es sich um einen 84-jährigen Mann aus Rodgau im Kreis Offenbach, der am Dienstag (24.03.2020) im Krankenhaus verstarb, wie der Kreis Offenbach mitteilte. 

    Das Gesundheitsamt sei derzeit dabei, die Infektionskette und die Kontaktpersonen des Verstorbenen nachzuvollziehen. Das andere Todesopfer im Kreis stammte aus Mainhausen; außerdem ist ein Mensch in der kreisfreien Stadt Offenbach verstorben.

    Die Zahl der Personen im Kreis Offenbach, bei denen das neuartige Coronavirus Sars-Cov-2 nachgewiesen wurde, nimmt derweil kontinuierlich zu. Derzeit sind kreisweit 95 Menschen infiziert. Allerdings sind nun die ersten beiden Patienten als gesund aus der Überwachung des Gesundheitsamtes entlassen worden.

    Sehr geehrte Leser*innen, in einer früheren Version dieses Textes schrieben wir von drei Todesopfern im Kreis Offenbach. Das war ein Fehler und wir bitten, ihn zu entschuldigen.

    Trinkwasserversorgung in Hanau trotz Coronavirus gewährleistet

    +++ 18.07 Uhr: Die Trinkwasserversorgung in Hanau bleibt laut der Stadtwerke auch während der Coronakrise gesichert. Die Pandemie-Notfallpläne seien bereits aktiviert worden, teilt Martina Butz, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hanau, mit. Diese beinhalten etwa Schutzvorkehrungen für das technische Personal. Außerdem ist ein Teil des Personals von den alltäglichen Arbeitsprozessen isoliert, um so bei einem Ausfall einzelner Mitarbeiter schnell für Ersatz sorgen zu können. 

    Da die Wasserförderung und -aufbereitung vollautomatisch laufen, habe die Corona-Krise keinen Einfluss auf die Wasserverfügbarkeit und -qualität. Butz betont außerdem, dass Coronaviren nicht über das Trinkwassernetz übertragen werden können. Die Stadtwerke Hanau betreiben in ihren Wasserwerken UV-Desinfektionsanlagen, die mit ihren hochenergetischen ultravioletten Strahlen Bakterien und Viren vernichten. 

    Seligenstadt schließt wegen Corona-Krise Wertstoffhof

    +++ 14.08 Uhr: Die Stadt Seligenstadt (Kreis Offenbach) sieht sich gezwungen, ihren Wertstoffhof ab Mittwoch (25.03.2020) bis vorerst 19. April 2020 zu schließen. Der Grund: Durch das gute Wetter der vergangenen Tage und die Tatsache, dass wegen des Coronavirus aktuell viele Bürger zu Hause weilen, habe der Besuch des Wertstoffhofs zuletzt „massiv zugenommen“, wie Erster Stadtrat Michael Gerheim betont. „Dies ist in der aktuellen Situation nicht förderlich.“

    Außerdem würden einige Besucher den Anweisungen des Personals nicht folgen und sich eigenmächtig auf dem Gelände bewegten. Die Mitarbeiter hätten zum Teil „heftige Beschimpfungen“ über sich ergehen lassen müssen, nachdem es wegen der beschränkten Personenzahl auf dem Hof zu Wartezeiten gekommen war. „Solche Zustände sind völlig inakzeptabel. Deshalb sehen wir uns gezwungen, den Wertstoffhof, auch zum Schutz unserer Mitarbeiter, zu schließen“, begründen Bürgermeister Daniell Bastian und Stadtrat Gerheim in einer gemeinsamen Erklärung.

    Coronavirus: Offenbach startet Telefonseelsorge

    +++ 12.55 Uhr: Die Stadt Offenbach hat angesichts der Coronakrise eine Telefon-Seelsorge eingerichtet. Die Gesprächs-Hotline ist ab sofort sieben Tage die Woche von 8 bis 20 Uhr unter der Nummer 069/8065-4399 erreichbar. Das Angebot richtet sich beispielsweise an Alleinstehende oder an Menschen, deren Angehörige zurzeit mehr arbeiten müssen als sonst. Um die Betreuung der Anrufer kümmert sich das Personal des Offenbacher Jugendamts

    „Sie sind da und hören zu, bei Einsamkeit, bei Nöten und Ängsten, bei Themen, die Sie nicht mit Freunden und Angehörigen besprechen wollen oder wenn Ihnen sprichwörtlich die Decke auf den Kopf fällt“, erklärt Offenbachs  Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne). „Mit diesem Angebot wollen wir sicherstellen, dass alle Offenbacherinnen und Offenbacher wissen: Sie sind nicht allein. Da ist jemand, der zuhört und der helfen kann.“ Besteht besonderer Bedarf für Beratung oder Unterstützung, auch in Fällen von häuslicher Gewalt, stellen die Mitarbeiter der Telefon-Seelsorge entsprechende Kontakte her oder vermitteln an die zuständige Behörde.

    Coronavirus-Pandemie: Erstes Todesopfer in Darmstadt

    +++ Dienstag, 24.03.2020, 11.31 Uhr: Die Corona-Pandemie hat auch in Darmstadt das erste Todesopfer gefordert. In der Nacht zum Dienstag ist ein auf das Coronavirus positiv getesteter Patient gestorben, teilte Gesundheitsamt in Darmstadt mit. 

    Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 89 Jahre alten Mann, der am Montag mit schweren Vorerkrankungen in ein Krankenhaus in Darmstadt eingeliefert worden war.

    +++ 19.02 Uhr: Auch im Kreis Offenbach steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter. Aktuell wurde bei zehn weiteren Personen das neuartige Virus Sars-Cov-2 nachgewiesen. Damit liegt die Gesamtzahl im Kreisgebiet bei insgesamt 86 Fällen, die auf alle Städte und Gemeinden verteilt sind. Das teilte der Kreis Offenbach am Montag (23.03.2020) mit. Inzwischen werden 16 Patienten aus dem Kreis Offenbach mit Covid-19 in den Kliniken behandelt. Der Kreis spricht hier von einer „deutlichen Zunahme“.

    Hanau dämmt Hamsterkäufe wegen Coronavirus ein

    +++ 18.11 Uhr: „Die Maßnahmen haben gegriffen.“ So lautet die erste Bilanz von Oberbürgermeister Claus Kaminsky zum Verbot der Hamsterkäufe wegen des Coronavirus in Hanau. Die Stadt hatte am Sonntag per Allgemeinverfügung geregelt, dass Supermärkte nur noch Waren in haushaltsüblichem Umfang verkaufen dürfen. „Unser Eindruck ist: Die Einzelhändler haben darauf reagiert und sich für die neue Situation aufgestellt", so Kaminsky. Das Ordnungsamt kontrollierte am Montag (23.03.2020) in rund 80 Geschäften, ob die Maßnahmen eingehalten werden. 

    Ergebnis: Mehr als die Hälfte hatte sich auf die neuen Regelungen bereits eingestellt und kontrollierte den Zugang sowie das Einkaufsverhalten der Kunden. Dort, wo es Beanstandungen gab, hätten die betroffenen Geschäfte bereits im Laufe des Montags weitgehend nachgebessert, teilt die Stadt Hanau mit. Das Wichtigste für ihn, so Kaminsky: „Die Kassiererinnen und Kassierer, die in den vergangenen Tagen manches erleiden mussten, sind aus der Schusslinie.“

    Coronavirus: Erster Todesfall in Offenbach

    +++ 15.13 Uhr: In Offenbach hat es den ersten Corona-Todesfall gegeben. Wie die Stadt mitteilte, handelt es sich dabei um eine 89 Jahre alte Person, die „verschiedene Vorerkrankungen“ gehabt habe. Die Person sei am Sonntag (22.03.2020) verstorben. Es ist der zweite Corona-Todesfall im Kreis Offenbach. Auch die Zahl der positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getesteten Menschen in der Stadt Offenbach steigt. Aktuell gibt es elf Infizierte, das sind zwei mehr als am Sonntag. Eine Person wird im Krankenhaus behandelt, zehn weitere befinden sich in häuslicher Quarantäne.

    +++ Montag, 23.03.2020, 09.20 Uhr: In Frauenhäusern in der Region werden immer mehr Plätze gebraucht. Offenbar wurden zahlreiche Frauen seit Beginn der Corona-Pandemie Opfer häuslicher Gewalt. „Wir haben hier Frauen mit gepackten Koffern vor der Geschäftsstelle stehen“, sagte Gloria Schmid vom Frauenhaus Offenbach gegenüber der „hessenschau“. 

    „So etwas habe ich noch nicht erlebt. Täglich rufen Frauen an und verstehen nicht, dass wir aktuell niemanden mehr aufnehmen können.“ Die Einrichtungen wollen deshalb vermehrt Beratungen online und per Telefon durchführen. 

    Corona-Pandemie in der Region: Kontaktverbote treffen auch Hanau, Offenbach und Darmstadt

    +++ 19.45 Uhr: Die Hessische Staatskanzlei hat die Aussage von Ministerpräsident Volker Bouffier korrigiert, dass Menschen nur noch alleine in die Öffentlichkeit dürfen. Demnach dürfen im Kreis Offenbach, wie in ganz Hessen, maximal zwei Personen zusammen kommen, nicht nur eine.

    +++ 18.36 Uhr: Wie in ganz Hessen werden auch in Offenbach, Hanau und Darmstadt weitgehende Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote* verhängt. Wie Ministerpräsident Volker Bouffier am Nachmittag mitteilte, ist es nur noch gestattet, alleine aus dem Haus zu gehen. Menschen die auf Hilfe angewiesen sind, dürfen sich in Begleitung einer weiteren Person in der Öffentlichkeit bewegen.

    „Sehr sehr ernste Lage“ durch Coronavirus im Kreis Offenbach

    Familenangehörige und Menschen, die zusammenleben, dürfen ebenfalls zusammen nach draußen. Eine Ansteckung mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 sei in solchen Fällen ohnehin kaum zu verhindern, erläuterte Bouffier.

    Ab wann die Maßnahmen gelten, muss noch abgeklärt werden, wie ein Regierungssprecher mitteilte. „Wir sehen, dass wir eine sehr, sehr ernste Lage haben und trotzdem müssen wir besonnen bleiben“, erklärte Bouffier im Rahmen einer Pressekonferenz.

    Zahl der Coronavirus-Fälle steigt auch in Offenbach

    +++ 15.35 Uhr: Wie die Stadt Offenbach mitteilt, ist die Zahl der mit dem Coronavirus Sars-COV-2 infizierten Menschen weiter gestiegen. So tragen mitteile nachgewiesen neun Menschen das Coronavirus in sich. Acht sind in häuslicher Quarantäne, ein Mensch musste ins Krankenhaus gebracht werden. 

    Die Stadt fordert ihre Bürger dazu auf, in ihren Wohnungen und Häusern zubleiben und auf soziale Kontakte weitesgehend zu verzichten. Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) berichtet in einer VIdeobotschaft auf Facebook über die aktuelle Entwicklung. 

    +++ 15.04 Uhr: Die Corona-Epidemie wütet, die Lage wird auch für die Krankenhäuser in Deutschland ernster. Die Kliniken in Hanau haben bereits vor Wochen drastische Schritte umgesetzt, um bestmöglich auf die Versorgung von Covid-19-Patienten vorbereitet zu sein. So wurde etwa vergangenen Sonntag ein Fieberzelt vor dem Klinikum Hanau aufgestellt, planbare Aufnahmen, Operationen und Eingriffe wurden abgesagt, um Kapazitäten zu schaffen. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky: "Die Krankenhäuser haben sofort geliefert – aber jetzt plant Bundesgesundheitsminister Spahn, die Klinik-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Regen stehen zu lassen. Mit einem Rettungsschirm, der das Wort nicht verdient hat." 

    Seit Samstag liegt der Gesetzentwurf zu diesem sogenannten Rettungsschirm vor. Danach sind die Finanzhilfen für die von der Politik geforderten zusätzlichen Intensivplätze viel zu niedrig angesetzt. Weiterhin soll es keine finanzielle Unterstützung für die hohen Mehrkosten für die persönlichen Schutzausrüstungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben. Das Ministerium verlangt von den Krankenhäusern, dass in einem Klein-Klein mit den Krankenkassen die Personalkosten für Krankenschwestern und Pflegern ausgehandelt werden sollen. OB Kaminsky: "Das ist bürokratisch und technokratisch."

    Corona-Pandemie in der Region: Stadt Hanau greift bei Hamsterkäufen durch

    +++ 13.53 Uhr: Die Stadt Hanau macht angesichts der Corona-Krise kurzen Prozess in Sachen Hamsterkäufe. Das meldet die Stadt in einer Pressemitteilung. Ab Montag (23.03.2020) dürfen Waren nur noch in haushaltsüblichen Mengen herausgegeben werden. Der Grund: Angesichts der Coronavirus hätten einige wenige so viel eingekauft, dass es die Versorgungsage gefährdete. Bereits iim Vorfeld hatte Hanaus Oberbürgermeister Claus Kamnisky dieses verhalten als „asozial“ bezeichnet. „Mit der neuen Anordnung wollen wir verhindern, dass die Ehrlichen am Ende die Dummen sind. Und wir wollen damit auch den Kassiererinnen und Kassierern den Rücken stärken“, erklärt Oberbürgermeister in der Mitteilung.

    Hanau ist damit nicht allein, der Landkreis Marburg-Biedenkopf, hat bereits am Samstag ähnliche Regelungen auf den Weg gebracht, um Hamsterkäufe in Zeiten des Coronavirus zu verhindern. In der Allgemeinverfügung der Stadt Hanau wird die Zahl derer, die sich auf der Verkaufsfläche aufhalten dürfen, in Abhängigkeit zur Geschäftsgröße reglementiert. Auch die Anzahl an zur Verfügung stehenden Einkaufswagen wird begrenzt.

    Hinzu kommt, dass jeder Kunde nur einen Einkaufswagen benutzen darf. „Die Geschäfte haben damit eine klare Handhabe, um die ‚Hamsterkäufe‘ zu unterbinden. Ich hoffe sehr, dass die Kassiererinnen und Kassierer damit entlastet werden und sie sich nicht mehr beschimpfen lassen müssen. Auch für sie gilt nämlich unser Credo: ‚Wir lassen niemanden allein!‘“, unterstreicht der Oberbürgermeister. Die neue Allgemeinverfügung ist auf der Webseite der Stadt Hanau unter der Rubrik Rechtsgrundlagen zu finden.

    Coronavirus: In Seligenstadt wird der Fährbetrieb zwischen Bayern und Hessen eingestellt

    +++ 11.49 Uhr: Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen in Bayern wegen der Corona-Pandemie stellt die Mainfähre Seligenstadt ihren Betrieb zwischen den Mainufern Bayern und Hessen auf noch unbestimmte Zeit ein. Dies teilt der Bürgermeister von Seligenstadt, Daniell Bastian, in einer schriftlichen Stellungnahme mit. 

    +++ 10.37 Uhr: Mit einem Facebook-Video wendet sich die Berufsfeuerwehr Offenbach an die Bevölkerung in Offenbach Stadt und Kreis. Denn noch immer halten sich viele Menschen nicht an die Vorgabe, möglichst viel Zeit in den eigenen vier Wänden zu verbringen. In dem Video bezieht sich die Feuerwehr auf die weltweite Aktion von Rettenden und Pflegenden "Wir bleiben für dich da, bleib' du für uns Daheim". 

    Update vom Sonntag, 22.03.2020, 09.41 Uhr: Immer mehr Menschen haben das Bedürfnis, ihre große Dankbarkeit für die vielen Helfenden im Gesundheitswesen und im Einzelhandel zum Ausdruck zu bringen. Deshalb organisieren sich in vielen Kommunen in der Region ganz besonders Aktionen. Zum Beispiel in Münster im Kreis Darmstadt-Dieburg. 

    Dort treten zu einer ganz bestimmten Uhrzeit die Menschen an ihre Fenster, auf ihre Balkone oder Terrassen und bedanken sich für die Menschen, die täglich während der Corona-Krise ihrer Arbeit unter starker Belastung nachgehen. 

    Update vom Samstag, 21.03.2020, 19.43 Uhr: Die Hamsterkäufe halten weiter an: Klopapier und Nudeln waren am Samstag etwa in einem Offenbacher Supermarkt ausverkauft, und zwar schon morgens um 8.00 Uhr.

    Update vom Samstag, 21.03.2020, 11.00 Uhr: Seit 12 Uhr sind heute alle Restaurant, Gaststätten und Eisdielen in Hessen geschlossen. „Eine Krise dieser Dimension kann nicht der Staat alleine regeln. Eine Krise dieser Dimension können nur alle Menschen gemeinsam bewältigen“, sagte Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke. In Offenbach müssen außerdem folgende Geschäfte in der Coronakrise schließen:

    • Nagelstudios
    • Tattoostudios
    • Kosmetikstudios
    • Sonnenstudios
    • Friseurgeschäfte

    Coronavirus in Offenbach: Nagelstudios und Friseure müssen schließen

    „Die Entscheidung, Regelungslücken der Landesverordnung hier in Offenbach direkt zu schließen, sodass zum Beispiel auch Nagel-, Tattoo- und Kosmetikstudios nicht mehr öffnen dürfen, haben alle vier hauptamtlichen Dezernenten einhellig getroffen“, erklärte Bürgermeister Peter Freier.

    Geschäfte zur Allgemeinversorgung dürfen dagegen weiterhin öffnen - auch in Offenbach. Dazu zählen:

    • Supermärkte
    • Bäckereien
    • Drogerien
    • Apotheken
    • Sanitätshäuser
    • Tankstellen
    • Poststellen
    • Waschsalons
    • Reinigungen
    • Zeitungsverkauf
    • Baumärkte
    • Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
    • Großhandel
    • Kioske
    • Wochenmarkt (ohne Bewirtung)

    Aufenthaltsbereiche in diesen Geschäften müssen jedoch geschlossen bleiben, außerdem gelten strenge Auflagen zur zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und für Hygienemaßnahmen.

    Coronavirus Sars-CoV-2: Polizei in Offenbach warnt vor Betrugs-Masche

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 19:56 Uhr: Die Polizei in Offenbach warnt vor Betrug mit dem Coronavirus. Dabei haben sich die Kriminellen eine trickreiche Masche überlegt.

    Die Betrüger gehen von Haustür zu Haustür und geben an, als Amtspersonen Tests auf Covid-19 durchzuführen. Teilweise tragen die Kriminellen dabei Schutzkleidung. Ziel der angeblichen Überprüfungen ist es, in Wohnungen der Opfer zu gelangen und Wertgegenstände zu stehlen.

    Polizei bittet um Meldung falscher Kontrolleure im Kreis Offenbach

    Darum weist die Polizei im Kreis Offenbach darauf hin, dass es keine unangemeldeten Kontrollen auf das Coronavirus an der Haustür gibt. Wenn jemand solche falschen Kontrolleure bemerkt, sollte schnellstmöglich die Polizei unter der Rufnummer 110 kontaktiert werden.

    Eine Tote durch Coronavirus im Kreis Offenbach

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 16.41 Uhr: Das Hessisches Ministerium für Soziales und Integration hat neue Zahlen zum Coronavirus herausgegeben. Demnach gibt es nun 962 bestätigte Corona-Fälle in Hessen, ein Anstieg um 222 Infizierte. Die Zahl der Toten steigt auf zwei. Auch die Region um Offenbach, Hanau und Darmstadt ist betroffen.

    So viele Corona-Infizierte gibt es in der Region (Stand: 20.03.2020, Zahlen vom Sozialministerium):

    • Landkreis Darmstadt-Dieburg: 28
    • Landkreis Offenbach: 43 (1 Todesfall)
    • Main-Kinzig-Kreis: 47
    • Stadt Offenbach: 5 (Laut Stadt Offenbach 6)
    • Stadt Darmstadt: 16

    Coronavirus in der Region: Brüder-Grimm-Festspiele in

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 14.05 Uhr: Auch die diesjährigen Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau fallen dem Coronavirus* zum Opfer. Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat am Freitag (20.03.2020) in Absprache mit Festspiel-Intendant Frank-Lorenz Engel entschlossen, die Veranstaltung abzusagen. „Mir blutet bei dieser Entscheidung das Herz. Aber es gibt leider keine Hinweise, dass eine professionelle Vorbereitung in absehbarer Zeit möglich ist“, sagte Kaminsky.

    Die Grimm-Festspiele waren eigentlich für den Zeitraum vom 15. Mai bis 27. Juli angesetzt. „Wir hätten übernächste Woche mit den Proben beginnen wollen – das ist aufgrund der aktuellen Lage schlichtweg nicht machbar“, ergänzte Intendant Engel. Auch das Hanauer Märchenfest (9./10. Mai) und das Lamboyfest (12. bis 14. Juni) werden in diesem Jahr ausfallen. Man müsse sehr genau prüfen, „wo wir Steuergeld für Planungen von Veranstaltungen ausgeben, deren Realisierung ungewiss ist“, so Kaminsky.

    Für die diesjährigen Brüder-Grimm-Festspiele wurden bereits rund 33.000 Tickets verkauft. Wie sie mit den bereits erworbenen Karten umgehen, wollen Kaminsky und Engel in den nächsten Tagen klären.

    Weitere Person aus Offenbach mit Coronavirus infiziert

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 13.27 Uhr: In Offenbach gibt es einen weiteren Corona-Fall. Die Zahl der positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getesteten Menschen liegt damit nun bei sechs. Die betroffene Person sei nach Angaben der Stadt zuvor in Ischgl gewesen und habe sich dort infiziert. Zur genaueren Identität machte die Stadt keine Angaben. Alle sechs positiv auf das Coronavirus* getesteten Offenbacher befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Es gehe ihnen gut, so die Stadt.

    Das Stadtgesundheitsamt Offenbach fordert derweil alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, „soweit wie möglich in ihren Wohnungen und Häusern zu bleiben, soziale Kontakte zu reduzieren und Abstand zu anderen Menschen zu halten, wenn sie aufgrund ihrer Arbeit oder zum Einkaufen ihr zuhause verlassen müssen“.

    Offenbach bündelt mehrsprachige Infos zum Coronavirus

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 12.07 Uhr: Die Stadt Offenbach hat auf ihrer Homepage Informationen rund um das Coronavirus für Bürger mit Migrationshintergrund zusammengestellt. Menschen, die kein Deutsch sprechen, können sich hier auf zahlreichen Fremdsprachen informieren. Unter anderem gibt es Material auf Englisch, Türkisch, Bulgarisch, Rumänisch, Arabisch, Polnisch oder Russisch. 

    Hanau klatscht für Coronavirus-Helfer

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 11.38 Uhr: Die Stadt Hanau fordert dazu auf, denen Respekt zu zollen, die in der Corona-Krise einer besonderen Belastung ausgesetzt sind. Die Brüder-Grimm-Stadt schließt sich damit der mittlerweile bundesweiten Aktion an, in deren Zug jeden Abend um 21 Uhr Menschen ihre Fenster öffnen, um Pflegepersonal, Ärzten oder Mitarbeitern im Einzelhandel mit einem Applaus zu danken. Die Bewegung hatte sich über die sozialen Netzwerke formiert. „Wir applaudieren unseren #coronahelden. Jeden Abend um 21 Uhr aus den Fenstern und von den Balkonen Hanaus. Bleibt zuhause und macht mit!“, schreibt die Stadt Hanau auf Twitter.

    Main-Kinzig-Kreis: Region von Coronavirus stark betroffen

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 10.36 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis ist besonders stark vom Coronavirus betroffen. Wie das Gesundheitsamt mitteilte*, hat sich die Zahl der Covid-19-Fälle auf 55 erhöht. Alleine gestern (19.03.2020) meldete das Amt zwölf neue Personen, die sich mit Sars-CoV-2 infiziert haben. Zwei von ihnen stammen aus Hanau.

    Coronavirus im Kreis Offenbach: Erster Todesfall im Zusammenhang mit Corona

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 21.56 Uhr: Der Kreis Offenbach meldet am Abend den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Eine 89-jährige Frau aus Mainhausen starb an Covid-19.

    Der Kreis betont, dass sowohl die Infektionskette wie auch die Kontaktpersonen der Verstorbenen nachvollzogen werden konnten.

    Offenbach: Coronavirus wirkt sich auf Taxi-Branche aus 

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 18.01 Uhr: Die Taxi-Branche in Offenbach leidet massiv unter dem Coronavirus Sars-CoV-2. Der Offenbacher Taxi-Sprecher Addy Wehner fasst das Geschehen rund um die Corona-Pandemie kurz und knackig zusammen: „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Die lokalen Droschken halten aber den Betrieb aufrecht. „Selbstverständlich!“, betont Wehner. „Und zwar rund um die Uhr, sieben Tage die Woche“. Allerdings verzeichnen die Chauffeure einen starken Rückgang der Fahrten. Bereits Anfang der Woche spricht das Urgestein der lokalen Taxi-Zunft von einem Minus von 30 Prozent.

    Coronavirus in der Region: Main-Kinzig-Kreis stark betroffen

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 17.02 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat aktuelle Zahlen zu den bestätigten Coronavirus-Fällen in Hessen (Stand 19.03.2020, 14 Uhr) herausgegeben. Demnach ist die Zahl der landesweit an Covid19-Erkrankten auf 740 gestiegen. Auch rund um Offenbach, Hanau und Darmstadt ist ein Anstieg zu verzeichnen.  In Klammern steht die Veränderung zum Vortrag.

    • Landkreis Darmstadt-Dieburg: 17 (+4) 
    • Landkreis Offenbach: 32 (+6)
    • Main-Kinzig-Kreis: 40 (+8)
    • Stadt Offenbach: 4 (+/- 0)
    • Stadt Darmstadt: 14 (+6)

    Die Zahlen, die das Sozialministerium angibt, können von denen, die die Landkreise eigenständig veröffentlichen, abweichen. Das liegt an den unterschiedlichen Meldewegen. Die Coronavirus-Zahlen des Ministeriums basieren auf den vom Robert-Koch-Institut elektronisch gemeldeten Fällen. 

    Coronavirus: Bürgermeister von Hanau droht, Einkäufe zu überwachen – „Hamsterkäufe asozial“

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 14.29 Uhr:  Der Hanauer Bürgermeister Claus Kaminsky hat seinen Unmut zu Hamsterkäufen schon mehr als deutlich geäußert. Doch er erwägt noch striktere Maßnahmen einzuleiten. Gegenüber FFH sagt Kaminsky: "Wenn es tatsächlich weiter zu solchenasozialen Hamsterkäufen kommt, dann werden wir als Stadt einschreiten. Ich kann mir vorstellen, dass mit unserer Stadtpolizei vor Ort auch ein Stück überwacht wird, dass nur in üblichen Mengen bestimmte Grundnahrungsmittel eingekauft werden. Das ist das letzte Mittel. Aber ich hab's ausdrücklich ins Auge gefasst."

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 12.15 Uhr: Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Personen in Offenbach ist stabil. Nach wie vor sind fünf Menschen in Offenbach betroffen. Damit die Ausbreitung von Corona eingedämmt wird, ist nun auch die Stadtpolizei gefragt.* Sie kontrolliert an den kommenden Tagen, ob die angeordneten Geschäftsschließungen und Versammlungsverbote eingehalten werden.

    Coronavirus: Sana-Klinikum in Offenbach verhängt Besuchsverbot

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 11.40 Uhr: Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf das Krankenhaus Sana-Klinikum in Offenbach. Sana verhängt ab sofort ein Besuchsverbot für seine Abteilungen, um die Verbreitung von Corona im Krankenhaus einzudämmen. „Wir bitten alle Angehörige und Freunde von Patienten, die stationär im Klinikum versorgt werden, um Verständnis. Der Wunsch gerade jetzt den Erkrankten durch einen Besuch Beistand leisten zu wollen, ist zwar sehr verständlich. 

    Aber zum eigenen Schutz, zum Schutz der Patienten und der Mitarbeiter des Klinikums macht ein grundsätzliches Besuchsverbot am meisten Sinn“, sagt der ärztliche Direktor des Krankenhauses, Norbert Rilinger. Ausnahmen gibt es jedoch, so sind etwa Besuche nach einer Geburt oder im Kreißsaal durch den Vater oder eine andere Person gestattet. Auch dürfen minderjährige Patienten weiter mit ihren Eltern zusammentreffen. Bei palliativ versorgten Patienten gilt, dass nach Abstimmung maximal zwei Personen gleichzeitig den Patienten besuchen dürfen.

    Main-Kinzig-Kreis mit mehr als 40 bestätigten Coronavirus-Fällen

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 11.30 Uhr: Mehr als 40 bestätigte Fälle von Covid-19* befinden sich im Main-Kinzig-Kreis nach neustem Stand in häuslicher Absonderung. Bisher sind nicht bei allen die Ansteckungswege klar. Insgesamt sind dem Main-Kinzig-Kreis am Mittwoch zehn neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Betroffenen wohnen in Hanau (3), Bruchköbel (2), Freigericht, Nidderau, Gelnhausen und Rodenbach und befinden sich in häuslicher Isolierung.

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 11.00 Uhr: Der Wochenmarkt auf dem Wilhelmsplatz in Offenbach kann weiterhin wie gewohnt dienstags, freitags und samstags von 8 bis 14 Uhr abgehalten werden. Allerdings bittet die Stadt die Besucher darum, entsprechenden Abstand zu anderen Menschen zu halten und die Waren nicht zu berühren, sondern von den Beschickern einpacken zu lassen. Auch auf dem Märktchen auf dem Goetheplatz kann weiterhin donnerstags von 15 bis 20 Uhr eingekauft werden. Allerdings wird es bis auf weiteres keinen Getränkeausschank und auch keinen Grillstand geben.

    Coronavirus in Hanau: „Hamsterkäufe sind asozial“

    Update vom 19.03.2020, 10.55 Uhr: „Wer panisch seinen Einkaufswagen vollpackt, handelt nicht nur verantwortungslos, sondern schadet auch der Gemeinschaft“, kritisiert Oberbürgermeister Claus Kaminsky in Hanau scharf das Verhalten vieler Bürger. „Hamsterkäufe sind asozial.“*

    Erstmeldung vom 19.03.2020: Offenbach – Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Kreis Offenbach steigt. „Wir haben bei den Erkrankungen – wie in allen anderen Gegenden auch – ein exponentielles Wachstum der Fallzahlen“, erklärte Landrat Oliver Quilling (CDU). Bei den fraglichen Personen handele es sich um Rückkehrer aus den Risikogebieten Italien, (speziell Südtirol), Frankreich, Österreich (speziell Tirol), Spanien und New York.

    Eine Angabe dazu, wie viele Menschen am Coronavirus in den einzelnen Kommunen des Landkreises Offenbach erkrankt seien, lehnen Kreisverwaltung und Gefahrenabwehrzentrum ab. Datenschutz und das Vermeiden von Panikreaktionen in möglicherweise besonders betroffenen Orten sind der Grund für diesen Schritt. Außerdem, so der Landrat, würden derartige Infos „keinen weiterbringen“.

    Corona im Kreis Offenbach: Krankenhäuser auf Anstieg des Coronavirus vorbereitet

    Im Kreis Offenbach sowie in den beiden Krankenhäusern in Langen und Seligenstadt sei man „bestmöglich auf den Anstieg der Fallzahlen vorbereitet“. Insbesondere das Gesundheitsamt arbeite seit Wochen auf Hochtouren, um die Ausbreitung von Corona zu verlangsamen. Es entlaste zudem die niedergelassenen Hausärzte im Kreis Offenbach, indem Abstriche durchgeführt würden. Im Gesundheitsamt, wo die meisten Anfragen auflaufen würden, habe man ein Telefoncenter eingerichtet (Kontakt über die Zentralnummer der Kreisverwaltung). Grundsätzlich unterstrich der Landrat, dass reine Verdachtsfälle auf das Coronavirus nicht getestet werden. 

    Coronavirus im Kreis Offenbach: Bei Verdacht auf Corona in Quarantäne bleiben

    Dies sei personell und wegen der begrenzten Menge an Testmaterial und der Überlastung der Labore nicht mehr möglich. Generell gelte, dass jeder, der aus einem Risikogebiet zurückkehre, automatisch 14 Tage wegen des Verdachts auf Coronavirus in häuslicher Quarantäne bleiben muss – auch wenn er symptomfrei ist. Rückkehrer aus Risikogebieten, die Symptome einer Erkrankung von Corona zeigen oder Kontakt mit einem zuvor positiv Getesteten hatten, sollen ihren Hausarzt im Kreis Offenbach anrufen oder Kontakt mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst aufnehmen. 

    Corona im Kreis Offenbach: Nicht die Krankenhäuser wegen Verdacht auf Coronavirus besuchen

    Eindringlich bittet der Landrat darum, wegen des Verdachts auf Corona nicht die Krankenhäuser oder das Gesundheitsamt aufzusuchen. „Die Kliniken sind für Erkrankte vorgesehen, die stationär aufgenommen werden müssen“, so Quilling. Diese Ressource müsse geschont werden. Allerdings würden Personen, die in gesundheits- und sicherheitsrelevanten Bereichen arbeiten, beim Gesundheitsamt getestet. Zuvor müssen auch sie Rücksprache mit ihrem Hausarzt nehmen.

    Unterdessen gibt es erste Überlegungen, wo und in welcher Form Notfall-Krankenhäuser im Kreis Offenbach eingerichtet werden, falls die Zahl entsprechend ausgerüsteter Klinikbetten nicht ausreicht. Der Stopp des Publikumsverkehrs sei insbesondere für die Kfz- und Führerscheinstelle sowie die Ausländerbehörde bedeutsam, so Quilling. Denn hier liege die Besucherzahl bei mehreren hundert täglich. Und damit steigt auch das Risiko, das Coronavirus weiter zu verbreiten. Wer noch Fragen hat, kann sich an die zuständigen Stellen wenden.

    Corona im Kreis Offenbach: Die wichtigsten Telefonnummern und E-Mail-Kontakte im Notfall

    • Kreisverwaltung Offenbach zentral: Telefon, 06074-8180 0, E-Mail, info@kreis-offenbach.de
    • Zulassungsstelle: Telefon, 06074-8180 0, E-Mail, zulassungsbehoerde@kreis-offenbach.de
    • Fahrerlaubnisbehörde: Telefon, 06074-8180 0, E-Mail, fahrerlaubnis@kreis-offenbach.de
    • Ausländerbehörde: Telefon, 06074-8180 1347, E-Mail, auslaenderbehoerde@kreis-offenbach.de
    • Pro Arbeit: Telefon, 06074-8058 100

    Von Michael Eschenauer, Damian Robota und Manuel Schubert

    Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Auch Promis und Stars haben sich mit dem Virus infiziert. Wer bereits positiv getestet wurde, zeigt unser Ticker.

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    Rubriklistenbild: © picture alliance/Jonas Güttler/dpa

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