News-Ticker

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen des RKI – Intensivstationen am Limit

In vielen Teilen Hessens steigen die Corona-Inzidenzen weiterhin. Die Situation auf den Intensivstationen spitzt sich zu. Der News-Ticker.

  • Steigende Corona*-Inzidenzen in Hessen: In einigen Kreisen gelten Ausgangssperren.
  • Die Impfreihenfolge könnte im Mai aufgehoben werden.
  • Die aktuellen Zahlen zum Coronavirus in Hessen* im News-Ticker.

Update von Dienstag, 20.04.2021, 6.50 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Zahlen für Hessen bekannt gegeben. Innerhalb eines Tages haben sich demnach 571 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 angesteckt (Stand: 20.04.2021, 3:10 Uhr), am vergangenen Dienstag (13.04.2021) wurden 707 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Innerhalb eines Tages sind zudem 38 Menschen an den Folgen einer Covid-Erkrankung verstorben. Am vergangenen Dienstag meldete das RKI 33 Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz sank leicht von 162 am Montag auf heute 156,1.

Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weist in Hessen derzeit die Stadt Offenbach auf. Die Inzidenz steigt leicht von 267,1 auf nun 267,9. Im Landkreis Limburg Weilburg sinkt der Wert am Dienstag auf 160,6 (Vortag: 276,9). Dann folgt der Landkreis Fulda mit 258,1 (Montag: 269,8). Insgesamt liegen in Hessen noch sechs Stadt- und Landkreise über der Marke von 200. Den niedrigsten Wert weist aktuell die Stadt Darmstadt (103,8) auf. Frankfurt liegt mit einer Inzidenz von 150 im hessischen Mittelfeld.

Corona in Hessen: Fast 300.000 Impfungen aus beruflichen Gründen

In Hessen haben bis Mitte März 286.029 Männer und Frauen aus beruflichen Gründen eine Corona-Schutzimpfung bekommen. Das teilte das Innenministerium in Wiesbaden mit. Aktuellere Zahlen lagen nicht vor. Zu dieser Gruppe von Geimpften zählten unter anderem Ärzte, medizinisches Personal und Rettungsdienstmitarbeiter, heißt es in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Landtagsfraktion der Linkspartei. Den Krankenhäusern werden demnach von den Impfzentren Vakzine zugeteilt, die entsprechend der Coronavirus-Impfverordnung an das Personal verteilt werden.

Ein Arzt legt eine Maske und ein Visier zum Schutz vor dem Coronavirus an.

Corona: Alle Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen wieder über einer Inzidenz von 100

+++ 18.30 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen bleibt angespannt. Dies zeigt ein Blick auf die neuen Zahlen des hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Demnach haben sich seit Sonntag (18.04.2021) 611 Personen mit dem Virus infiziert. Dies sind allerdings 925 Personen weniger als noch einen Tag zuvor. Dennoch steigt die 7-Tages Inzidenz um weitere 4 Punkte auf 162,0 Infizierten Personen pro 100.000 Einwohnern.

In fast allen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten ist die Inzidenz angestiegen. An der Spitze liegt nun der Landkreis Limburg-Weilburg mit einer Inzidenz von 276,9, gefolgt vom Landkreis Fulda mit 269,0 sowie der Stadt Offenbach mit 267,1. Sieben Landkreise und kreisfreie Städte liegen derzeit über der 200er-Marke. Kein einziger Landkreis und keine Kommune liegen unter der entscheidenden Grenze von 100. Auch der Schwalm-Eder Kreis, welcher am Sonntag (18.04.2021) unter einer Inzidenz von 100 lag, überschritt diese Grenze nun. Das Ministerium meldete außerdem in Hessen sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

  • Landkreis Bergstraße: 46 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 128,0.
  • Landkreis Darmstadt-Dieburg: 0 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 112,1.
  • Landkreis Fulda: 44 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 269,8.
  • Landkreis Gießen: 3 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 210,9.
  • Landkreis Groß-Gerau: 69 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 173,4.
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg: 0 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 246,9.
  • Hochtaunuskreis: 10 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 119,5.
  • Landkreis Kassel: 27 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 122,9.
  • Lahn-Dill-Kreis: 88 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 220,3.
  • Landkreis Limburg-Weilburg: 58 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 276,9.
  • Main-Kinzig-Kreis: 0 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 173,8.
  • Main-Taunus-Kreis: 46 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 166,8.
  • Landkreis Marburg-Biedenkopf: 3 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 183,3.
  • Odenwaldkreis: 1 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 141,7.
  • Landkreis Offenbach: 23 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 151,8.
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 6 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 135,7.
  • Schwalm-Eder-Kreis: 29 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 103,0.
  • Vogelsbergkreis: 3 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 217,7.
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg: 15 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 104,9.
  • Werra-Meißner-Kreis: 5 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 139,1.
  • Wetteraukreis: 21 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 115,5.
  • Stadt Darmstadt: 5 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 107,0.
  • Stadt Frankfurt: 0 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 145,7.
  • Stadt Kassel: 46 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 165,7.
  • Stadt Offenbach: 42 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 267,1.
  • Stadt Wiesbaden: 21 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 141,1.
  • gesamt: 611 Neuinfektionen, 7 aktuelle Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 162,0.
  • Immer wieder kommt es aufgrund von Meldeverzögerungen dazu, dass das Sozialministerium andere Zahlen veröffentlicht als die Kreise und Städte. Aktueller sind grundsätzlich die Daten der Gesundheitsämter vor Ort. Negative Fallzahlen können auf falsch positive Corona-Schnelltests zurückgehen.

+++ 15.30 Uhr: Zu Beginn der Pandemie war die Maßgabe, die Kurve der Infektionen so flach wie möglich zu halten. Damit sollte auch sichergestellt werden, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Die Bilder aus Italien, wo genau das passierte, sind noch immer präsent. In Deutschland und Hessen arbeitet das Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen dennoch seit Beginn der Pandemie am Limit. Nun droht der völlige Kollaps.

Das Coronavirus Sars-CoV-2 kursiert weiterhin weltweit. (Symbolfoto)

Corona in Hessen: Lage auf Intensivstationen spitzt sich zu

Gesundheitsminister Kai Klose und Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt und Leiter des Planstabs stationäre Versorgung des Hessischen Sozialministeriums, schlagen Alarm. Auf den Intensivstationen der hessischen Krankenhäuser sei die Zahl der Patienten derzeit deutlich höher als noch zu Jahresbeginn. In einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt es: „Auf Basis unserer Prognosen rechnen wir in den nächsten Tagen sogar noch mit einem weiteren Anstieg der Patientenzahlen auf den hessischen Intensivstationen. Diese Entwicklung muss dringend gestoppt werden. Auch, weil die Belastung des Personals nach mittlerweile einem Jahr Pandemie sehr hoch ist.“

In Hessen sind derzeit fast alle Betten auf den Intensivstationen belegt. (Symbolbild)

Derzeit werden laut der Mitteilung 484 Personen auf der Intensivstation behandelt, davon müssen 301 Personen beatmet werden. 88 Prozent der Intensivbetten seien derzeit belegt. Besonders angespannt sei die Situation in Frankfurt*, Offenbach und Darmstadt. „Deshalb muss jeder durch Verzicht auf Kontakte dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus gebremst wird“, so Klose. 

Corona in Hessen: Inzidenz steigt weiter

Update von Montag, 19.04.2021, 6.15 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen bekannt gegeben. Innerhalb eines Tages haben sich demnach 611 Personen mit Sars-CoV-2 angesteckt (Stand: 19.04.2021, 3:09 Uhr), am vergangenen Montag (12.04.2021) wurden 628 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Des weiteren sind sieben Personen innerhalb eines Tages verstorben, die Zahl blieb im Vergleich zum letzten Montag unverändert. Die Inzidenz stieg auf 162, am Sonntag (18.04.2021) lag diese bei 159,2, vergangenen Montag bei 141,5.

Am höchsten ist die Inzidenz in Hessen derzeit im Landkreis Limburg Weilburg (276,9), gefolgt vom Landkreis Fulda (269,8) und der Stadt Offenbach (267,1). Den niedrigsten Wert weist der Schwalm-Eder-Kreis mit 103,0 auf. Frankfurt liegt mit einer Inzidenz von 145,7 im hessischen Mittelfeld.

Das Robert Koch-Institut hat die aktuellen Fallzahlen der Corona-Neuinfektionen in Hessen offiziell bekannt gegeben. Das Foto zeigt eine elektromikroskopische Aufnahme des Coronavirus Sars-CoV-2. (Archivfoto)

Corona in Hessen: Impfpriorisierung wohl bald unnötig

+++ 20.59 Uhr: Bislang gilt das Impfangebot nur für bestimmte Menschen – etwa für Personen aus Risikogruppen, die für eine Erkrankung mit dem Coronavirus besonders gefährlich sein könnte. Das könnte sich jedoch bereits ab Mai ändern. Denn für die letzte Aprilwoche, so Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), ist eine große Lieferung an Impfstoffen geplant. 2,1 Millionen Impfdosen sollten dann an Arztpraxen geliefert werden – das wäre einer Steigerung um rund eine Million Impfdosen im Vergleich zur Vorwoche.

Andreas Gassen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), hält es für möglich, dass dann „jeder Erwachsene eine Impfung erhalten kann“. Neben den Hausarztpraxen, in denen sich Menschen bereits impfen lassen können, sollen dann „sukzessive auch die Fachärzte mit an Bord“ sein. Dazu gehören etwa Internisten, Gynäkologen und Onkologen. In Hessen ist die Impfreihenfolge zudem ab sofort angepasst worden.

Mit einer großen Lieferung von Impfstoffen Ende April könnte eine Impfung gegen Corona für alle Erwachsenen möglich sein.

Corona in Hessen: Inzidenzen in zwei Kreisen besonders stark angestiegen

+++ 17.10 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen bleibt angespannt. Das hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die neusten Zahlen veröffentlicht. Demnach haben sich seit Samstag (17.04.2021) 1536 Menschen im gesamten Bundesland mit dem Virus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt damit von 158,4 auf 159,2. Unter den einzelnen Städten und Kreisen weist derzeit der Landkreis Fulda mit 280,1 (Vortag: 281,9) die höchste Inzidenz auf.

In 14 Städten und Kreisen ist die Inzidenz angestiegen – am deutlichsten im Landkreis Gießen von 180,3 auf 212,4. Hier haben sich innerhalb von 24 Stunden 126 Menschen mit Covid-19 angesteckt. Einen ebenfalls starken Anstieg meldet das Ministerium für den Main-Kinzig-Kreis mit 129 Neuinfektionen und einer Inzidenz von 173,8. Am Samstag (18.04.2021) betrug sie noch 156,0.

Die niedrigsten 7-Tage-Inzidenzen weisen die Stadt Darmstadt (105,7) und der Schwalm-Eder-Kreis (95,2) auf. Damit ist der Schwalm-Eder-Kreis ist der einzige Kreis in ganz Hessen mit einer Inzidenz unter 100. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registrierte das Ministerium insgesamt elf.

Corona in Hessen: Drei Kommunen besonders betroffen

Update von Sonntag, 18.04.2021, 8.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus in Hessen bekannt gegeben. Innerhalb eines Tages haben sich demnach 1.536 Personen mit Corona angesteckt (Stand: 18.04.2021, 03:09 Uhr), am Sonntag der Vorwoche (11.04.2021) wurden 1.605 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Des Weiteren sind sieben Personen innerhalb eines Tages verstorben, eine Person weniger als letzten Sonntag. Die Inzidenz stieg auf 159,2, vorige Woche lag sie bei 138,7.

Der Nordosten Hessens ist am stärksten betroffen. Im Landkreis Fulda liegt laut dem RKI die Inzidenz bei 280,1, in Hersfeld-Rotenburg bei 262,6. Auch die Stadt Offenbach ist mit einer 7-Tage-Inzidenz von 248,7 einer der Corona-Hotspots in Hessen. Nur im Schwalm-Eder-Kreis ist die Inzidenz mit 95,2 noch zweistellig. Frankfurt liegt mit einer Inzidenz von 153,8 knapp unter dem hessischen Durchschnitt.

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen – Neuinfektionen in zwei Kreisen dreistellig

+++ 16.41 Uhr: Das Coronavirus grassiert weiterhin in Hessen. Wie das Hessische Ministerium für Soziales und Integration meldet, haben sich seit Freitag (16.04.2021) 1552 Menschen im ganzen Bundesland mit Covid-19 infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt derzeit 158,4 und ist damit leicht gesunken – am Vortag lag sie noch bei 164,4.

In fünf Kreisen in Hessen sind die Inzidenzen jedoch angestiegen. Im Landkreis Limburg-Weilburg (von 230 auf 238,5), im Rheingau-Taunus-Kreis (von 122,4 auf 124,5), im Vogelsbergkreis (von 203,5 auf 224,3), im Wetteraukreis (von 118,7 auf 120,3) sowie im Kreis Fulda (von 269,8 auf 281,9). Damit weist Fulda den höchsten Inzidenz-Wert in ganz Hessen auf. Seit Freitag sind hier 101 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Auch das ist Höchstwert in Hessen. Im Main-Kinzig-Kreis war die Zahl der neuen Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden mit 100 ebenfalls dreistellig.

Trotz Schutzmaßnahmen meldet Hessen täglich zahlreiche Neuinfektionen mit Corona.

Ebenfalls über 200 befinden sich die Inzidenzen in Hersfeld-Rotenburg, in der Stadt Offenbach, im Lahn-Dill-Kreis sowie im Kreis Marburg-Biedenkopf. Die niedrigste Zahlen von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen weisen laut Ministerium der Schwalm-Eder-Kreis (108,5) und die Stadt Darmstadt (103,8 auf).

Corona in Hessen: RKI meldet aktuelle Fallzahlen

Update von Samstag, 17.04.2021, 9.01 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellsten Corona-Fallzahlen für das Bundesland Hessen bekannt gegeben. Demnach haben sich in den vergangenen 24 Stunden 1553 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Darüber hinaus meldet das RKI elf neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Seit Beginn der Pandemie sind damit 242.061 Menschen in Hessen an Covid-19 erkrankt. 6596 Menschen sind an oder mit Corona verstorben. In allen hessischen Kreisen und Städten liegt der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz nach wie vor über 100.

Am höchsten ist die Inzidenz im Landkreis Fulda (281,9) und im Landkreis Hersfeld-Rotenburg (267,6), gefolgt vom Kreis Limburg-Weilburg mit einem Wert von 238,5. Am niedrigsten ist der Inzidenzwert in Darmstadt mit 103,8. Die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner liegt für ganz Hessen bei 158,4.

Corona in Hessen: Acht Gebiete über 200er-Marke – Frankfurt warnt vor falschen Impfausweisen

+++ 16.30 Uhr: Die Stadt Frankfurt warnt in einer Mitteilung vor dem Erwerb und der Nutzung gefälschter Corona-Impfausweise. Die Stadt und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sind am vergangenen Donnerstag (15.04.2021) auf das Angebot von gefälschten Impfpapieren, die angeblich vom Impfzentrum Frankfurt ausgestellt wurden, im Internet aufmerksam geworden. Das DRK, als Betreiber des Corona-Impfzentrums, stellte bereits Strafanzeige gegen unbekannt.

Zudem weist die Stadt Frankfurt daraufhin, dass bereits der Erwerb eines gefälschten Corona-Impfausweises eine Straftat darstellt und warnt vor der dadurch entstehenden Gefahr für die Gesundheit anderer Menschen.

An den kommenden beiden Wochenenden (17.- und 18.04./ 24.- und 25.04.) können sich freiwillige Personen über 60 im Frankfurter Impfzentrum kurzfristig einen Termin zur Impfung mit dem Corona-Impfstoff Astrazeneca sichern, heißt es in einer weiteren Mitteilung der Stadt. Die Anmeldung zu den Sonderimpfterminen erfolgt dabei über ein entsprechendes Portal im Internet.

Corona in Hessen: Jetzt acht Städte und Regionen über 200er-Marke - Aktuelle Fallzahlen

+++ 15.15 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenzen liegen in allen Städten und Landkreisen in Hessen weiterhin im dreistelligen Bereich. Für ganz Hessen meldet das Ministerium für Soziales und Integration für Freitag (16.04.2021) insgesamt 1.923 Neuinfektionen und 20 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die landesweite Inzidenz ist geringfügig niedriger als am Vortag (166), sie liegt nun bei 164,6.

Corona in Hessen: Nun acht Regionen über 200er-Marke – Aktuelle Fallzahlen

Die höchsten Fallzahlen in Hessen verzeichnet weiterhin der Landkreis Fulda. Dort war die Corona-Inzidenz am Donnerstag von 292,6 sprunghaft auf 315 angestiegen. Nun, am Freitag, liegt sie wieder bei 269,8. Ähnlich hoch ist die 7-Tage-Inzidenz mit 269,2 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg (Vortag: 289,9). Ebenfalls über 200 liegen die Inzidenzen in der Stadt Offenbach (247,9), im Lahn-Dill-Kreis (232,1), im Kreis Limburg-Weilburg (230,9), im Kreis Marburg-Biedenkopf (217,7), im Vogelsbergkreis (203,5) und im Landkreis Gießen. Dort hatte die Inzidenz am Vortag noch bei 174 gelegen.

Die Corona-Pandemie hält Hessen weiterhin in Atem.

Corona in Hessen: Inzidenz stellenweise über 300 - In diesen Kreisen machen die Schulen dicht

+++ 12.09 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen sind wieder auf einem dramatisch hohen Niveau. Die Kreise Fulda, Gießen*, Vogelsberg und Limburg-Weilburg kehren ab Montag (19.04.2021) deshalb in den Distanzunterricht zurück. Nach den Osterferien ist hier also nur noch Homeschooling erlaubt. Hintergrund ist das aktualisierte Eskalationskonzept des Landes Hessen. Demnach ist bei einer Inzidenz, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 200 liegt, Distanzunterricht vorgesehen.

Der Kreis Gießen teilte am Donnerstag (15.04.2021) mit, dass von Montag bis zunächst Freitag (23.04.2021) kein Unterricht vor Ort stattfinden wird. Das gelte für alle Grundschulen sowie weiterführende und berufliche Schulen. Abschlussklassen bleiben ausgenommen und es wird eine Notbetreuung geben. Ähnlich hat es der Kreis Fulda beschlossen, auch hier bleiben Abschlussklassen und -prüfungen ausgenommen und die Regelung gilt vorerst nur für eine Woche. Kita-Kinder sollen nach Angaben des Kreises möglichst zu Hause betreut werden, eine vollständige Schließung der Kitas werde aber nicht vorgeschrieben. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg gilt die Regelung ebenfalls – vorerst bis zum zweiten Mai. Dort sind dem Kreis zufolge auch sämtliche Klassen mit Ausnahme der Abschlussjahrgänge von der Regelung betroffen

Hohe Corona-Inzidenzen in Hessen: Viele Schulen zurück im Distanzunterricht

Auch der Vogelsbergkreis hat sich dazu entschlossen, sämtliche Schulen nach den Ferien auf unbestimmte Zeit zu schließen. Der Kreis Limburg-Weilburg verkündete zudem, den Präsenzunterricht bis zum 30. April auszusetzen– auch dort sind die Abschlussklassen sowie der Unterricht der Q2 von dieser Regelung ausgenommen. Eine Notbetreuung wird es laut Kreis für die Klassen 1 bis 6 geben – die Abiturprüfungen sollen wie geplant nächste Woche Mittwoch (21.04.2021) stattfinden.

Immer mehr Kreise rutschen in Hessen über einen Inzidenz-Wert von 200 – laut aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts liegen die Stadt Offenbach sowie sieben weitere Kreise über dem kritischen Wert. Aus diesem Grund kann davon ausgegangen werden, dass in den betroffenen Kreisen künftig ähnliche Regelungen in Kraft treten.

Update vom Freitag, 16.04.2021, 6.56 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellsten Corona-Fallzahlen für das Bundesland Hessen bekanntgegeben. Daraus geht hervor, dass sich in den vergangenen 24 Stunden 1923 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. Darüber hinaus meldet das RKI 20 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona (Stand: 16.04.2021, 03.09 Uhr). Seit Beginn der Pandemie sind damit 240.509 Menschen in Hessen an Covid-19 erkrankt. 6585 Menschen sind an oder mit Corona verstorben. In allen hessischen Kreisen und Städten liegt der Wert der 7-Tage-Inzidenz über 100.

Am höchsten ist die Inzidenz im Landkreis Fulda (269,8) und im Landkreis Hersfeld-Rotenburg (269,2), gefolgt von der Stadt Offenbach mit 247,9. Am niedrigsten ist der Inzidenzwert im Kreis Waldeck-Frankenberg mit 111,9. Die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner liegt für ganz Hessen bei 164,4.

Corona in Hessen: Wieder fast 2.000 Neuinfektionen – Inzidenz eines Kreises über 300

+++ 17.15 Uhr: Die Corona-Fallzahlen steigen in Hessen weiter teilweise bedrohlich stark an. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration meldet für Donnerstag (15.04.2021, Stand 14 Uhr) 1992 Neuinfektionen und 22 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus innerhalb von 24 Stunden. Damit steigt die landesweite Corona-Inzidenz auf einen Wert von 166. Die höchsten Fallzahlen in Hessen verzeichnet weiterhin der Landkreis Fulda. Dort ist die Corona-Inzidenz am Donnerstag von 292,6 (Vortag) sprunghaft auf 315 angestiegen.

Corona in Hessen: Sieben Regionen teilweise weit über 200er-Marke – Aktuelle Fallzahlen

Bereits den zweiten Tag in Folge liegen die Corona-Inzidenzen aller Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen im dreistelligen Bereich. Sieben Regionen liegen am Donnerstag teilweise weit über der 200er-Marke. Die zweithöchste Corona-Inzidenz weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit einem Wert von 289,9 auf. Ebenfalls über 200 liegen die Stadt Offenbach (249,5), der Vogelsbergkreis mit einem Wert 236,6 von sowie die Kreise Marburg-Biedenkopf (228,7), Limburg-Weilburg (208,8), Lahn-Dill (204,1).

Baumärkte in Hessen könnten bei Inkrafttreten der „Bundesnotbremse“ wieder schließen

+++ 14.31 Uhr: Die „Bundesnotbremse“ könnte in Hessen wieder für geschlossene Baumärkte sorgen. Wie die „Wetterauer Zeitung“ berichtet, werden Baumärkte in bisherigen Ausführungen der Bundesregierung als Ausnahmen der Ladenschließungen nicht genannt*. Vielmehr heißt es, dass nur die Geschäfte des öffentlichen Bedarfs geöffnet bleiben dürfen. Das sind laut Entwurf der Änderung des Infektionsschutzgesetzes nur Geschäfte, die „Lebensmitteln, Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs und existentiellen Dienstleistungen versorgen“. Konkret seien das etwa Lebensmittelläden, Drogerien und Buchhandlungen, aber auch Gartenmärkte und Blumenfachgeschäfte.

Die Bundesländer regelten die Öffnung der Baumärkte bislang unterschiedlich. Während sie in Hessen Anfang März wieder öffnen durften, blieben sie beispielsweise in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern vorerst geschlossen. Welche Auswirkungen die „Bundesnotbremse“ für Baumärkte bedeutet, ist daher noch unklar. Bevor die Regelung in Kraft treten kann, muss der Gesetzesentwurf Bundestag und Bundesrat passieren. Vorgesehen sind umfangreiche Einschränkungen in Landkreisen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt.

Lufthansa will ihre Mitarbeiter impfen – Flugverkehr in Frankfurt nimmt wieder zu

+++ 11.50 Uhr: Laut einer Meldung der „Deutschen Presse-Agentur“ will die Lufthansa ihre Mitarbeiter an den Standorten Frankfurt, Hamburg und München künftig selbst gegen das Coronavirus impfen. Dafür richtete das Flugunternehmen einem Pressesprecher zufolge bereits Impfzentren an den vorgesehenen Standorten ein.

Aktuell wartet die Lufthansa allerdings noch auf den benötigten Corona-Impfstoff. Laut Unternehmen möchte man sich in der Reihenfolge der Impfstoffvergabe nicht vordrängen und auf die offizielle Zuteilung warten. Die Zentren seien ab Montag (19.04.2021) einsatzbereit – dann könnten dort pro Tag bis zu 400 Mitarbeiter gegen das Coronavirus geimpft werden.

Im März erholte sich laut Berichten der „Deutschen Presse-Agentur“ auch der Flugverkehr am Frankfurter Flughafen* wieder etwas. Der Flughafenbetreiber Fraport zählte im vergangenen Monat insgesamt 925.194 Passagiere und damit rund 243.000 mehr als im Februar. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Fluggäste allerdings um 56,4 Prozent zurück.

Die Lufthansa möchte Mitarbeiter in eigenen Impfzentren gegen das Coronavirus impfen – der Verkehr am Frankfurter Flughafen hat sich im März leicht erholt. (Symbolfoto)

Corona in Hessen: Inzidenzen steigen sprunghaft an – fast 2000 Neuinfektionen

Update vom Donnerstag, 15.04.2021, 06.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Corona-Fallzahlen für Hessen bekannt gegeben. Demnach wurden in den letzten 24 Stunden 1991 Neuinfektionen mit dem Virus gemeldet (Stand 15.04.2021, 03.09 Uhr), zusätzlich kamen 22 neue Todesfälle hinzu. Damit steigt die Gesamtzahl der an Covid-19-Erkrankten in Hessen auf 238.566 Menschen, 6565 starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die hessenweite Inzidenz liegt am Donnerstag bei 166,0.

+++ 17.00 Uhr: Das Klinikum Hersfeld-Rotenburg sucht freiwillige Personen über 70, die sich mit dem Corona-Impfstoff Astrazeneca impfen lassen wollen*. Da Personen unter 60 vorerst nicht mit dem Corona-Impfstoff behandelt werden sollen, werden immer wieder vereinzelte Impfdosen frei und impfwillige Personen, die die Kriterien erfüllen, können sich im Internet unter Angabe der Telefonnummer per E-Mail auf eine Nachrückerliste setzen.

Sobald ein Impfangebot möglich sei, werden die Freiwilligen auf der Liste kurzfristig angerufen, sagt Klinikumsprecher Sebastian Schaffner. Bislang sind bereits rund 1000 Impfwillige dem Aufruf gefolgt.

Corona in Hessen: Inzidenz-Spitzenreiter bei fast 300 – Neuinfektionen steigen sprunghaft

+++ 15.15 Uhr: Das Ministerium für Soziales und Integration hat in seinem täglichen Corona-Bulletin die aktuellen Fallzahlen für Hessen veröffentlicht. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 2075 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Im Meldezeitraum sind zudem 22 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz ist zudem wieder deutlich gestiegen: Am Dienstag (13.04.2021) lag der Wert noch bei 142 – heute liegt der Wert bei 162.

Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche registriert am Mittwoch (14.04.2021) in Hessen der Landkreis Fulda. Die Inzidenz liegt hier bei 292,6. Danach folgen – auch alle mit einem Wert über 200 – der Kreis Hersfeld-Rotenburg (274,2), die Stadt Offenbach (254,1), der Lahn-Dill-Kreis (244,8), der Vogelsbergkreis (217,8) und der Kreis Marburg-Biedenkopf (208). Die niedrigsten Inzidenzwerte registrieren aktuell die Kreise Waldeck-Frankenberg (111,9) und Darmstadt-Dieburg (114,8). Die meisten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden vermeldet in Hessen die Stadt Frankfurt mit 256 Fällen. Die meisten Todesfälle innerhalb des Meldezeitraums beklagt der Kreis Hersfeld-Rotenburg. Sechs Menschen sterben dort an oder mit Covid-19.

Corona in Hessen: Kassel vergibt jetzt eigenständig Impftermine

+++ 12.00 Uhr: Der Landkreis Kassel vergibt jetzt selbstständig Termine für Impfungen gegen das Coronavirus* über ein eigenes Impfportal. Hintergrund der Aktion ist die nach wie vor chaotische Impf-Situation in Hessen. „Wir schaffen damit eine Möglichkeit, schneller Impftermine zu erhalten“, sagt Vizelandrat Andreas Siebert über die Gründe der Implementierung des neuen Portals.

Das Coronavirus Sars-CoV-2 kursiert weiterhin weltweit. (Symbolfoto)

Über die Internetseite des Landkreises Kassel können sich alle, die bei der zentralen Impfterminvergabe des Landes Hessen registriert wurden, aber noch keinen Impftermin erhalten haben, beim Landkreis Kassel melden. Damit sollen ab Freitag (16.04.2021) täglich bis zu 100 zusätzliche Impftermine vergeben werden. „Wir wollen längere Wartezeiten vermeiden, das heißt aber auch, dass es sein kann, dass man kurzfristig einen Termin für den übernächsten Tag erhält“, sagt Siebert.

Corona in Hessen: Abwasser in Wiesbaden wird auf Coronaviren untersucht

+++ 11.00 Uhr: Der Magistrat der Stadt Wiesbaden hat laut Angaben der „Deutschen Presse-Agentur“ am vergangenen Dienstag beschlossen, das Abwasser im Stadtgebiet ab Ende April für insgesamt sieben Wochen auf Coronaviren zu untersuchen. In einer Mitteilung der Stadt hieß es, die Proben könnten als Warnsystem für einen Anstieg der Coronavirus-Infektionen sowie der unterschiedlichen Virusvarianten dienen.

„Durch regelmäßige Abwasserproben können wir das Infektionsgeschehen unabhängig von Testangeboten und der Testbereitschaft der Bevölkerung gut einschätzen. Zusätzlich erhalten wir weitere Erkenntnisse über die tatsächliche Verbreitung der kritischen Virusvarianten im Stadtgebiet“, sagt Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Oliver Franz zu den Hintergründen der Tests.

Corona-Inzidenzen steigen sprunghaft an – aktuelle Fallzahlen in Hessen

Update vom Mittwoch, 14.04.2021, 06.20 Uhr: Das RKI hat die neuesten Corona-Fallzahlen für Hessen bekannt gegeben. Demnach wurden in den letzten 24 Stunden 2075 Neuinfektionen mit dem Virus gemeldet (Stand 14.04.2021, 03.09 Uhr), zusätzlich kamen 22 neue Todesfälle hinzu. Damit steigt die Gesamtzahl der an Covid-19-Erkrankten in Hessen auf 236.594 Menschen, 6543 starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die hessenweite Inzidenz liegt am Sonntag bei 162,0 und ist damit im Vergleich zum Dienstag (13.04.2021) um 20 gestiegen.

Die höchste Inzidenz hat der Landkreis Fulda mit 292,6 (Vortag: 241,5) zu verzeichnen. Dahinter folgen der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 274,2 (Vortag: 264,3) und die Stadt Offenbach mit einem Wert von 254,1 (Vortag: 219,5). Seit Mittwoch ist kein Kreis in Hessen mehr unter der Marke von 100. Die niedrigste Inzidenz weist der Kreis Waldeck-Frankenberg mit einem Wert von 111,9 (Vortag: 105,5) auf. Dann folgen die Stadt Darmstadt mit 114,8 (Vortag: 83,2) und der Rheingau-Taunus-Kreis mit 115,9 (Vortag: 87,1).

Corona in Hessen: Aktuelle Zahl der Neuinfektionen

+++ 16.30 Uhr: Das Sozialministerium des Landes Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen gemeldet. Insgesamt sind in den vergangenen 24 Stunden 707 Neuinfektionen mit dem Coronavirus dazugekommen. Im Meldezeitraum sind zudem 33 Personen an oder mit einer Corona-Infektion verstorben. Auch die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an: Am Vortag (12.04.2021) lag diese bei 141,5 – jetzt wird ein Wert von 142,0 gemeldet.

Trotz erneut leicht gestiegener Gesamtinzidenz in Hessen gingen die Werte in einigen Kreisen wieder zurück. Gegenüber der letzten Meldung vom Montag (12.04.2021) sank der Wert in insgesamt 13 Kreisen – in drei stieg die Inzidenz dafür allerdings wieder über den kritischen Wert von 100. Betroffen davon sind: Der Kreis Bergstraße mit einer aktuellen Inzidenz von 109,9, Waldeck-Frankenberg mit einem Wert von 105,5 und der Werra-Meißner-Kreis mit 122,2. Hersfeld-Rotenburg ist nach wie vor der Kreis mit der höchsten 7-Tage-Inzidenz – dort stieg sie nochmals von 248,5 auf 264,3.

Coronavirus: Inzidenz steigt in drei weiteren Kreisen über kritischen Wert – Todesfälle schnellen in die Höhe

Den niedrigsten Wert weist nach neuesten Angaben die Stadt Darmstadt mit 83,2 auf. Im Odenwaldkreis sank die Inzidenz nach nur drei Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden unter den kritischen Wert auf 97,2.

Die Inzidenz in Hessen steigt weiter und auch die Corona-Todesfälle gehen in die Höhe. (Symbolbild)

Neue Todesfälle wurden in insgesamt 17 Kreisen gemeldet. Besonders viele Fälle wurden dabei in den Kreisen Groß-Gerau (4) und Main-Taunus (5) verzeichnet. Mit insgesamt 33 gemeldeten Fällen stieg die Anzahl der Todesfälle im Vergleich zum Vortag (7) dramatisch an.

Corona-Tragödie in Hessen: Arbeitskollege spenden jungem Vater Trost

+++ 12:45 Uhr: Wie unvorbereitet und mit welcher Wucht einen das Coronavirus treffen kann, musste ein junger Vater aus Bruchköbel bei Hanau am eigenen Leib erfahren. Der junge Mann aus dem Kosovo verlor vor wenigen Wochen seine Frau und blieb mit einem neugeborenen Baby zurück. Anfang des Jahres erkrankten der 30-Jährige und seine Frau an Covid-19. Die junge Frau war zu dem Zeitpunkt im siebten Monat schwanger und der Krankheitsverlauf war bei der werdenden Mutter schwerwiegend. Die „Offenbach Post“ berichtet von dem tragischen Schicksal und der berührenden Solidarität an seinem Arbeitsplatz.

Weil es der jungen Covid-Patientin zusehends schlechter ging, musste das Baby Ende Januar per Notkaiserschnitt auf die Welt geholt werden. Der Junge wog bei seiner Geburt gerade einmal 980 Gramm. Nach dem Kaiserschnitt wurde die junge Frau in der Uniklinik Frankfurt ins künstliche Koma versetzt – ihr Zustand verschlechterte sich dennoch weiter. Zwei Monate lang lag sie im Koma und hatte mit den unterschiedlichsten Komplikationen zu kämpfen, bevor sie am 15. März den Kampf verlor und starb – ohne ihren Sohn jemals gesehen zu haben.

Die Mitarbeiter der Firma Odenwäller, bei welcher der junge Vater erst seit wenigen Jahren arbeitet, haben für den jungen Kollegen, der aufgrund des Coronavirus diese furchtbare Tragödie erleben musste, nun eine berührende Hilfsaktion* gestartet.

Astrazeneca-Impfungen reihenweise abgesagt – Corona-Tragödie bewegt Südhessen

+++ 11:00 Uhr: Viele Corona-Impftermine in hessischen Impfzentren werden nach wie vor nicht wahrgenommen – und auch nicht abgesagt. In Hessen fallen derzeit etwa 30 Prozent der Impftermine mit Astrazeneca aus. „Natürlich muss einen das besorgen“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montagabend (12.04.2021) in Wiesbaden. Das Ziel müsse ja sein, dass „wir so schnell wie möglich weite Teile der Bevölkerung impfen“. Er könne Menschen verstehen, die verunsichert seien, so Bouffier.

Wie die Stadt Wiesbaden auf Anfrage der „Deutschen Presse-Agentur“ mitteilte, wird jeder vierte Impftermin nicht wahrgenommen und von diesen fast alle (95 Prozent) nicht vorher abgesagt. Wenn eine Stornierung erfolgt, werde als Grund meistens genannt, dass der Impfstoff von Astrazeneca injiziertwerden sollte.

Damit kein Impfstoff ungenutzt bleibe, gebe es eine Notfallliste, erläuterte die Stadtverwaltung weiter. Wie in der hessischen Landeshauptstadt stemmen sich die meisten Landkreise mit sogenannten „Impfbrücken“ und Nachrückerlisten gegen Impftermin-Ausfälle. Auch in Darmstadt wird eine Liste angelegt, wie die Stadt mitteilte. Dennoch kann sich nicht jeder als „Ersatz-Kandidat“ auf so eine Liste setzen lassen: Nach wie vor würden nur Personen aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 aufgenommen. Eine Registrierung über das Portal des Landes sei weiterhin Voraussetzung.

Corona-Impfung: Kreise in Hessen wehren sich mit „Impfbrücken“ gegen Termin-Ausfälle

„Auch am Wochenende wurden leider Termine nicht wahrgenommen“, teilte der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit. Die Kommune hatte vergangene Woche berichtet, dass rund 40 bis 50 Prozent der Impftermine mit Astrazeneca nicht wahrgenommen werden. Um abgesagte Termine schnell neu vergeben zu können, habe der Kreis Darmstadt-Dieburg nun das Buchungsportal „Ärmel hoch im LaDaDi“ eingerichtet, teilte die Kreisverwaltung mit.

Im Impfzentrum für den Main-Taunus-Kreis in Hattersheim wird dagegen bereits vorausschauend eine Überbuchung der Termine vorgenommen. Etwa 30 Prozent der Astrazeneca-Termine würden hier verfallen, erklärt das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das das Zentrum mitbetreut. „Ergänzend arbeiten wir mit der Impfbrücke - ein Portal, bei welchem sich Impfwillige aus Prio 1 und 2 unter der E-Mail-Adresse impfnachruecker@mtk.org mit ihren Daten anmelden können und dann kurzfristig per SMS informiert werden, wenn Impfdosen zur Verfügung stehen.“ Im Impfzentrum Frankfurt hätten in den vergangenen Tagen zwischen 25 und 40 Prozent der gebuchten Impftermine mit Astrazeneca nicht stattgefunden, teilte das DRK weiter mit. Das Gesundheitsamt und das DRK Frankfurt arbeiteten aktuell an einer Restdosen-Warteliste inklusive Registrierung. Aktuell blieben nur sehr wenige Impfdosen am Tag übrig.

Schalen mit vorbereiteten Spritzen mit dem Astrazeneca-Impfstoff stehen auf einem Tisch in einem Impfzentrum. In Hessen verfallen aktuell viele Termine mit dem Vakzin.

Weil immer wieder „aus verschiedenen Gründen“ Impftermine nicht wahrgenommen werden, hat auch der Kreis Gießen ein eigenes Online-Buchungsportal namens „Impfbrücke“ freigeschaltet. So sollen nach Angaben der Kreisverwaltung abgesagte Termine schnell und unkompliziert neu vergeben* und ein unnötiges Lagern - oder Vernichten - von Impfstoff verhindert werden.

Corona in Hessen: Inzidenzen steigen weiter

Update vom Dienstag, 13.04.2021, 6.19: Das RKI hat die neuesten Corona-Fallzahlen für Hessen bekannt gegeben. Demnach wurden in den letzten 24 Stunden 707 Neuinfektionen mit dem Virus gemeldet (Stand 13.04.2021, 03.09 Uhr), zusätzlich kamen 33 neue Todesfälle hinzu. Damit steigt die Gesamtzahl der an Covid-19-Erkrankten in Hessen auf 234.519 Menschen, 6521 starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die hessenweite Inzidenz liegt am Sonntag bei 142,0.

Die höchste Inzidenz hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit 264,3 (Vortag: 248,5) zu verzeichnen. Dahinter folgen der Landkreis Fulda mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 241,5 (Vortag: 242,9) und die Stadt Offenbach mit einem Wert von 219,5 (Vortag: 236,4). Die niedrigste sieben-Tage-Inzidenz in Hessen kann die Stadt Darmstadt mit einem Wert von 83,2 (Vortag: 86,9). Dann folgen der Rheingau-Taunus-Kreis mit einem Wert von 87,1 (Vortag: 82,8) und der Kreis Darmstadt-Dieburg mit 96,7 (Vortag: 98,0).

Corona in Hessen: Ministerium meldet aktuelle Zahlen

+++ 16.10 Uhr: Das Sozialministerium des Landes Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen gemeldet. Insgesamt meldet das Ministerium in den vergangenen 24 Stunden 628 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Im Meldezeitraum sind sieben Personen an bzw. mit einer Corona-Infektion in Hessen verstorben. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an: Am Vortag (11.04.2021) lag diese bei 138,7 – jetzt wird ein Wert von 141,5 gemeldet.

Coronavirus: Inzidenz in Hessen steigt weiter – Rückläufige Zahlen in zehn Kreisen

Trotz gestiegener Gesamtinzidenz in Hessen gingen die Werte in einigen Kreisen wieder zurück. Gegenüber der letzten Meldung vom Sonntag (11.04.2021) sank der Wert in insgesamt zehn Kreisen. Im Kreis Darmstadt-Dieburg etwa sank die Inzidenz von 104,1 auf 98,0 und damit unter den kritischen Wert von 100. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg stieg die Sieben-Tage-Inzidenz hingegen von zuletzt 188,9 auf nun 242,9 an. Damit ist Hersfeld-Rotenburg aktuell der Kreis mit der höchsten Inzidenz.

Den niedrigsten Wert weist aktuell der Rheingau-Taunus-Kreis auf. Auch dort sank der Inzidenzwert leicht ab – von 87,6 auf 82,8. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg, der mit 79,3 zuletzt hessenweit den niedrigsten Wert aufwies, stiegen die Zahlen nach 25 Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden auf eine Inzidenz von insgesamt 95,3 an.

Neue Todesfälle wurden in den Kreisen Fulda, Gießen, Marburg-Biedenkopf, Offenbach, Vogelsberg-Kreis, Wetteraukreis und Frankfurt gemeldet. Dabei sticht jedoch keiner der Kreise besonders hervor. Mit insgesamt sieben gemeldeten Fällen sank die Anzahl der Todesfälle im Vergleich zum Vortag (8) leicht ab.

Corona: Bouffier verurteilt Alleingänge bei Impfstoff-Beschaffung – Inzidenz in Hessen schnellt in die Höhe

+++ 12.20 Uhr: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) warnt vor Alleingängen der Bundesländer bei der Beschaffung von Corona-Impfstoffen. Hintergrund war eine nicht abgesprochene Bestellung des Corona-Impfstoffs Sputnik V durch den bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) für das Land Bayern.

Volker Bouffier sagte zum Alleingang Söders: „Ich kann doch niemandem in Hessen klarmachen, dass jetzt ein Land Millionen Impfdosen mehr hat, aber bundesweit immer noch das Gleiche bekommt. Wenn Alleingänge Schule machen, müsste ich jetzt darauf dringen, dass Biontech nicht mehr an alle zugleich liefert, sondern zuerst an uns. Was würden denn die anderen dann sagen?“

Corona: CoviMedical verhängt Buchungsstopp in hessischen Coronavirus-Testzentren

Wie die „hessenschau“ berichtet, hat die Dillenburger Firma CoviMedical einen Buchungsstopp für insgesamt zehn ihrer Coronavirus-Testzentren in Hessen verkündet. Grund dafür sei laut Unternehmensangaben die nicht rechtzeitig erfolgte Erstattung der Kosten durch den Bund. Betroffen vom Buchungsstopp sind unter anderem die Corona-Testzentren in Kassel, Wiesbaden, Wetzlar, Herborn und Darmstadt.

Wer bereits einen Termin habe, könne diesen laut CoviMedical allerdings noch wahrnehmen. Neue Termine werden währenddessen nicht mehr vergeben. Auch im Kreis Offenbach mussten bereits zwei Testzentren aufgrund von Geldmangel geschlossen werden*. Währenddessen müssen sich auch Fraport-Mitarbeitende wegen Corona immer häufiger nach neuen Jobs umschauen*.

Die Inzidenz in Hessen steigt weiter. (Symbolbild)

Corona-Neuinfektionen in Hessen: Inzidenzen schnellen weiter in die Höhe

Update vom Montag, 12.04.2021, 6.22 Uhr: Das RKI hat die neuesten Corona-Fallzahlen für Hessen bekannt gegeben. Demnach wurden in den letzten 24 Stunden 628 Neuinfektionen mit dem Virus gemeldet (Stand 12.04.2021, 03.08 Uhr), zusätzlich kamen sieben neue Todesfälle hinzu. Damit steigt die Gesamtzahl der an Covid-19-Erkrankten in Hessen auf 233.812 Menschen, 6488 starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die hessenweite Inzidenz liegt am Sonntag bei 141,5.

Die höchste Inzidenz hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit 248,5 (Vortag: 188,9) zu verzeichnen. Dahinter folgen der Landkreis Fulda mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 242,9 (Vortag: 233,5) und die Stadt Offenbach mit einem Wert von 236,4 (Vortag: 239,5). Die niedrigste sieben-Tage-Inzidenz in Hessen kann der Rheingau-Taunus-Kreis mit einem Wert von 82,8 (Vortag: 87,6) verzeichnen. Dann folgen der Werra-Meißner-Kreis mit 83,5 (Vortag: 94,4) und die Stadt Darmstadt mit 86,9 (Vortag: 93,2).

Corona-Neuinfektionen in Hessen: Vier weitere Kreise mit Inzidenzwert über 100

+++ 17.00 Uhr: Das Sozialministerium des Landes Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen gemeldet. Die Gesundheitsämter , melden insgesamt 1.605 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden. 8 Personen sind im Meldezeitraum an bzw. mit einer Coronainfektion verstorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter: Lag sie am Vortag (10.04.2021) noch bei 123,6, wird jetzt ein Wert von 138,7 gemeldet.

Was die landesweiten Indikatoren für das Infektionsgeschehen in einzelnen Zahlen bündeln, spiegelt sich in den Werten der einzelnen Kreise und Städte in Hessen wider: Gegenüber der letzten Meldung vom Samstag (10.04.2021) sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz nur in drei Kreisen: In Hersfeld-Rotenburg, Waldeck-Frankenberg und im Werra-Meißner-Kreis. Letzterer weist damit wieder eine Inzidenz unter dem kritischen Wert von 100 auf: 94,4 beträgt sie hier nach null registrierten Neuinfektionen binnen eines Tages jetzt.

Die Corona-Lage in Hessen spitzt sich weiter zu. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Inzidenz in Offenbach und Fulda besonders hoch

In mehreren Kreisen infizieren sich laut der Meldung des Sozialministeriums im Schnitt wieder mehr als 100 Personen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche mit dem Coronavirus: Im Kreis Darmstadt-Dieburg, wo die Inzidenz nach 77 Neuinfektionen jetzt bei 104,1 liegt; im Odenwaldkreis, wo sie jetzt bei 108,6 liegt; im Schwalm-Eder-Kreis, für den der Wert 105,7 gemeldet wird; und im Wetteraukreis, der einen Wert von 103,8 aufweist. Setzt sich die Bundesregierung mit ihrem Vorhaben durch, Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Zukunft per Gesetz an den Ländern vorbei zu verhängen, drohen damit auch hier nächtliche Ausgangssperren und weitere, strengere Regeln.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen weist die Stadt Offenbach auf, nach 66 bestätigten Neuinfektionen binnen eines Tages beträgt sie dort jetzt 239,5. Dicht dahinter folgt der Landkreis Fulda mit einem Wert von 233,5. Verhältnismäßig moderat nimmt sich dagegen das Pandemiegeschehen im Landkreis Bergstraße aus. Knapp 90 Personen pro 100.000 Einwohner infizierten sich hier im Lauf der letzten sieben Tage erwiesenermaßen mit dem Coronavirus. Neue Todesfälle registrierten die Landkreise Fulda, Kassel, Offenbach der Lahn-Dill-Kreis, der Vogelsbergkreis, der Wetteraukreis, sowie die Städte Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden.

Corona-Neuinfektionen in Hessen: Inzidenz steigt weiter – aktuelle Fallzahlen

Update vom Sonntag, 11.04.2021, 8.35 Uhr: Das RKI hat die neuesten Corona-Fallzahlen für Hessen bekannt gegeben. Demnach wurden in den letzten 24 Stunden 1605 Neuinfektionen mit dem Virus gemeldet (Stand 11.04.2021, 3.08 Uhr), zusätzlich kamen acht neue Todesfälle hinzu. Damit steigt die Gesamtzahl der an Covid-19-Erkrankten in Hessen auf 233.184 Menschen, 6481 starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die hessenweite Inzidenz liegt am Sonntag bei 138,7.

Die höchste Inzidenz hat die Stadt Offenbach mit 239,5 (Vortag: 210,3) zu verzeichnen. Dahinter folgen der Landkreis Fulda mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 233,5 (Vortag: 202,6) und der Lahn-Dill-Kreis mit einem Wert von 191,9 (Vortag: 153,2). Die teilweise sprunghaften Anstiege könnten mit den Osterfeiertagen in der vergangenen Woche zusammen hängen, denn laut RKI wurde an diesen Tagen weniger getestet und die Fälle werden somit erst später bekannt.

Die niedrigste sieben-Tage-Inzidenz in Hessen kann der Landkreis Waldeck-Frankenberg mit einem Wert von 79,3 (Vortag: 90,8) verzeichnen. Dann folgen der Rheingau-Taunus-Kreis mit 87,6 (Vortag: 74,3) und der Landkreis Bergstraße mit 89,9 (Vortag: 71,8).

Corona-Neuinfektionen in Hessen: Inzidenz steigt deutlich

+++ 16.25 Uhr: Das Ministerium für Soziales und Integration hat die aktuellen Corona-Zahlen für Hessen bekannt gegeben. Innerhalb von 24 Stunden wurden demnach 2.025 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Im selben Zeitraum sind 19 Menschen an den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen liegt am Samstag (10.04.2021) bei 123,6 und ist damit im Vergleich zu, Vortag (111,8) wieder deutlich angestiegen.

Corona-Neuinfektionen in Hessen: Fallzahlen im Überblick

Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche verzeichnet in Hessen aktuell der Kreis Hersfeld-Rotenburg. Die 7-Tage-Inzidenz ist hier im Vergleich zum Freitag (188,9) sehr stark angestiegen und liegt jetzt wieder über 200, bei 216,2. Danach folgen die Stadt Offenbach mit 210,3 (Vortag: 221,8) und der Landkreis Fulda mit einem Wert von 202,6 (Vortag: 185,1). Die meisten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert nach Angaben des Hessischen Sozialministeriums am Samstag die Stadt Frankfurt (213), die meisten Todesfälle innerhalb dieser Zeit beklagt der Landkreis Offenbach (4).

Corona in Hessen: Bouffier irritiert von Söders Impfstoff-Alleingang in Bayern

+++ 14.46 Uhr: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wundert sich über die Eigeninitiative des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) bei der Beschaffung von Corona-Impfstoff. Söder hat jüngst 2,5 Millionen Dosen des russischen Serums Sputnik V für Bayern bestellt. Bouffier habe das „überrascht“, wie er laut dpa der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sagte. Denn bisher gelte die Abmachung, dass der Bund für die Beschaffung und Verteilung des Impfstoffs zuständig ist.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat für Bayern 2,5 Millionen Dosen des russischen Serums Sputnik V bestellt - Hessens Regierungschef Bouffier zeigt sich irritiert über das Vorgehen. (Archivbild)

Er warnte davor, dass so ein „Alleingang“ zum Präzedenzfall werden könnte, sollte Bayern trotz eigener Bestellung weiterhin die gleiche Menge Impfstoffdosen vom Bund bekommen. „Wenn Alleingänge Schule machen, müsste ich jetzt darauf dringen, dass Biontech nicht mehr an alle zugleich liefert, sondern zuerst an uns. Was würden denn die anderen dann sagen?“, sagte Bouffier. In Marburg hat jüngst ein Biontech-Werk die Betriebsgenehmigung erhalten.

Corona-Lage in Hessen spitzt sich zu: Inzidenzen steigen – weitere Region über Marke von 200

+++ 12.38 Uhr: In Hessen schnellen die Corona-Inzidenzen vielerorts in die Höhe. Während die Kreise Hersfeld-Rotenburg und Fulda, sowie die Stadt Offenbach über der Marke von 200 liegen, übersteigen auch immer mehr Regionen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Das könnte bald weitreichende Folgen haben, wie aus einer „Formulierungshilfe“ für die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Demnach schlägt die Regierung bundesweit einheitliche nächtliche Ausgangssperren von 21.00 bis 05.00 Uhr in allen Regionen vor, deren Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen die Marke von 100 überschreitet. In Hessen liegen nunmehr 18 Städte und Kreise über diesem Wert. Eine niedrigere Inzidenz haben laut Robert Koch-Institut (RKI) lediglich:

Kreis/Stadt in HessenCorona-Inzidenz
Odenwaldkreis92,0
Kreis Waldeck-Frankenberg90,8
Stadt Darmstadt90,1
Schwalm-Eder-Kreis87,4
Wetteraukreis85,6
Kreis Darmstadt-Dieburg83,6
Rheingau-Taunus-Kreis74,3
Kreis Bergstraße71,8
Die Corona-Situation in Hessen verschärft sich zusehends. Kommen bald weitere Ausgangssperren? (Symbolbild)

Corona-Lage in Hessen: Inzidenzen schnellen nach oben – drei Regionen über Marke von 200

Update von Samstag, 10.04.2021, 8.50 Uhr: Die Corona-Fallzahlen der letzten Tage hatten in Hessen für ein wenig Hoffnung auf Besserung gesorgt. Die hessenweite Inzidenz sank etwas. Doch davon kann jetzt leider keine Rede mehr sein. Die aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zeichnen ein düsteres Bild der Lage. So ist die Inzidenz in Hessen wieder auf 123,6 angestiegen, am Freitag lag sie noch bei 111,8, am Tag davor bei 112,5. Zudem infizierten sich wieder mehr als 2.000 Menschen mit dem Coronavirus. Weitere 19 Personen starben (Fallzahlen RKI, Stand 10.04.2021, 3.08 Uhr).

Auch in vielen Städten und Gemeinden in Hessen sind die Inzidenzen und Corona-Neuinfektionen noch immer besorgniserregend hoch. In anderen schnellen sie sogar wieder in die Höhe. Trauriger Spitzenreiter ist jetzt der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit einer Inzidenz von 216,2. Ein dramatischer Anstieg, am Freitag (09.04.2021) lag dieser Wert noch bei 188,9, wie das Sozialministerium am Mittag meldete. Ebenfalls über der Marke von 200 liegt die Stadt Offenbach mit 210,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Corona-Lage in Hessen ernst: Drei Regionen wieder mit Inzidenz über 200

Hinzu kommt eine dritte Region, deren Inzidenz sprunghaft angestiegen ist. Der Kreis Fulda muss einen Wert von 202,6 verzeichnen. Am Vortag lag die Inzidenz im Kreis noch bei 185,1. Danach folgen die Regionen Limburg-Weilburg mit 162,3, am Vortag lag die Corona-Inzidenz noch bei 114,6. Im Lahn-Dill-Kreis stieg der Wert auf 153,2. Darauf folgt der Main-Kinzig-Kreis mit 146,7, meldet das RKI. Die Inzidenzen der Städte Frankfurt (127,3) und Wiesbaden (107,7) steigen ebenfalls leicht an.

Corona in Hessen: Viele Neuinfektionen – steigende Inzidenzen in mehreren Regionen

+++ 15.42 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Zahlen bekannt gegeben. Innerhalb von 24 Stunden kamen in Hessen 13 weitere Todesfälle nach einer Infektion mit dem Coronavirus hinzu, wie das Ministerium am Freitag (09.04.2021) mitteilte. Die Gesamtzahl der Toten stieg in Hessen damit auf 6.454. Zudem infizierten sich innerhalb von 24 Stunden 1.973 Menschen mit dem Krankheitserreger, die Gesamtanzahl der Infizierten erhöhte sich damit auf 229.554. Die 7-Tages-Inzidenz in Hessen liegt derzeit bei 111,8. Am Vortag lag der Wert bei 112,5 und ist damit kaum gesunken.

Die höchste 7-Tages-Inzidenz verzeichnet in Hessen weiterhin die Stadt Offenbach mit einem Wert von 221,8. Im Vergleich zum Vortag ist die Inzidenz jedoch etwas gesunken (236,4). Zwar nicht mehr mit einer Inzidenz von über 200, aber immer noch stark betroffen, ist auch der Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Hier meldet das Hessische Sozialministerium am Freitag eine Inzidenz von 188,9. Am Donnerstag lag diese bei 192,2. Im Landkreis liegen zudem 92 Neuinfektionen mit dem Coronavirus vor, am Vortag waren es 27.

Corona in Hessen: Viele Neuinfektionen und steigende Inzidenz in Fulda und Wiesbaden

Der Landkreis Fulda ist mit einer Inzidenz von 185,1 in Hessen am drittstärksten betroffen. Einen Tag zuvor lag die Inzidenz noch bei 147,4 und ist damit stark angestiegen. Auch kamen innerhalb der letzten 24 Stunden ganze 154 Neuinfektionen hinzu, am Vortag waren es 54. In Wiesbaden ist die Inzidenz von 82,6 auf 97,7 angestiegen. Auch hier wurden viele Neuinfektionen registriert: Am Donnerstag waren es 90, einen Tag zuvor 57.

In anderen Teilen Hessens sind die Inzidenzwerte etwas gesunken. Im Kreis Limburg-Weilburg meldete das Hessische Sozialministerium eine Inzidenz von 114,6, am Vortag lag diese noch bei 160. Auch im Wetteraukreis ist die 7-Tages-Inzidenz innerhalb eines Tages von 92,4 auf 76,9 gesunken, im Werra-Meißner-Kreis von 99,4 auf 82,5.

Corona in Hessen: „Lockdown ist verfassungswidrig“ - Ex-Ministerpräsident Koch tobt wegen Corona-Regeln

+++ 9.39 Uhr: Der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat das Corona-Krisenmanagement von Bund und Ländern scharf kritisiert. In einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Freitagsausgabe) sprach sich der ehemalige CDU-Bundesvize deutlich gegen weitere Lockdown-Maßnahmen aus.

„Individuelle Freiheit, das Recht auf wirtschaftliche Betätigung, das Recht auf Bildung und soziale Inklusion und auch das Recht zu reisen“ hätten in der Verfassungsordnung einen Rang, der es verbiete, sie dauerhaft „einem Krisenregime des Stillstandes und der allumfassenden Zwangsbewirtschaftung zu unterwerfen“, schrieb Koch. Das gelte ausdrücklich sogar dann, wenn dafür vom Staat materielle Entschädigung geleistet werde.

Der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch hat das Corona-Management von Bund und Länder scharf kritisiert. 

„Wenn das Krisenmanagement nach mehr als einem Jahr darauf keine Rücksicht nimmt, verliert das Management die politische Unterstützung“, betonte der frühere hessische Regierungschef. Die Menschen verlören das Vertrauen in die Institutionen, und die Gerichte seien verpflichtet, immer höhere Anforderungen an die Verhältnismäßigkeit zu stellen. „Der Lockdown in Serie ist eben irgendwann verfassungswidrig, selbst wenn man ihn per Gesetz beschließt.“

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt trotz Tausender Neuinfektionen – Experten warnen

Update vom Freitag, 09.04.2021, 6.44 Uhr: Immer mehr Regionen in Hessen liegen mit ihrer Inzidenz wieder im zweistelligen Bereich. Die Zahl der Landkreise und kreisfreien Städte, die einen Wert von unter 100 aufweisen, ist im Laufe der Woche kontinuierlich gestiegen. Am Freitag (09.04.2021) sind es laut den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zwölf Kreise und eine kreisfreie Stadt (Stand: 3 Uhr). Die Inzidenz in Hessen ist leicht auf 111,8 gesunken. Am Vortag lag sie noch bei 112,5.

Corona in Hessen: Immer mehr Landkreise unter 100

Insgesamt meldet das RKI am Freitag 1973 Neuinfektionen mit Corona seit dem Vortag, die Zahl der seit Ausbruch der Pandemie infizierten Menschen in Hessen steigt damit auf 229.554. 13 Menschen sind seit dem Vortag an den Folgen ihrer Ansteckung mit Covid-19 gestorben, das erhöht die Gesamtzahl in Hessen auf 6454.

Die meisten Infektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner hat es laut RKI in den vergangenen Tagen weiterhin in Offenbach gegeben. 221,8 beträgt die Inzidenz, damit liegt Offenbach noch immer als einzige Region in Hessen über 200. Im Vergleich zum Donnerstag (08.04.2021) hat der Landkreis Gießen (97,2) den Sprung unter eine Inzidenz von 100 geschafft. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz hat der Kreis Bergstraße mit 68,4.

Corona in Hessen: Inzidenzen sinken deutlich

+++ 15:45 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte gemeldet. Hessenweit haben sich in den vergangenen 24 Stunden 1.550 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 08.04.2021, 0 Uhr). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Fälle in Hessen auf nun 227.581. Laut Ministerium erhöhte sich zudem die Zahl der Menschen, die am oder mit dem Coronavirus verstorben sind, um 31 auf 6.441. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen ist im Vergleich zum Vortag deutlich gesunken, und zwar von 119,7 auf 112,5. Die seit Ostern sinkenden Zahlen werden allerdings von vielen Experten skeptisch betrachtet, weil an den Feiertagen auch deutlich weniger getestet worden sei.

Die höchste Inzidenz im Land weist die Stadt Offenbach aus, die gleichzeitig als einzige Region in Hessen den Wert von 200 übersteigt (236,4). Die niedrigste Inzidenz hat aktuell der Kreis Bergstraße (58,1). Die meisten Neuinfektionen meldet das Ministerium mit 246 für die Stadt Frankfurt. Die meisten Todesfälle hat der Landkreis Offenbach zu beklagen (5).

Die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus ist in Hessen im Durchschnitt weiter rückläufig. 

Update vom Donnerstag, 08.04.2021, 6.32 Uhr: Der Pfeil in Hessen zeigt nach den Ostertagen weiter nach unten. Die landesweite Inzidenz ist im Vergleich zum Mittwoch (07.04.2021) erneut gesunken und liegt nun bei 112,5. Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor (Stand: 08.04.2021, 3Uhr). Am Vortag lag der Wert noch bei 119,7.

Corona in Hessen: Nur noch Offenbach mit Inzidenz über 200

Lediglich die Stadt Offenbach liegt bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage mit 236,4 noch über der 200er-Marke. Der Kreis Hersfeld-Rotenburg hat diese Zone am Donnerstag verlassen und liegt nun „nur“ noch bei einer Inzidenz von 192,2. Damit befinden sich nun alle Landkreise in Hessen mit ihrer Inzidenz wieder unter 200. Zudem haben der Werra-Meißner-Kreis (99,4) und der Hochtaunuskreis (97,5) die Grenze von 100 unterschritten, wie das RKI meldet.

Insgesamt sind in Hessen seit Mittwoch (07.04.2021) 1550 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden, 31 Menschen sind an den Folgen ihrer Ansteckung mit Covid-19 gestorben.

+++ 19.18 Uhr: Die Corona-Pandemie stellt das Personal in Kitas vor große Herausforderungen. Viele bemühen sich redlich darum, für die Kinder in dieser Situation da zu sein. Doch manche Reaktionen von Eltern verärgern die Erzieherinnen und Erzieher. In einem offenen Brief* macht eine pädagogische Fachkraft aus der Wetterau ihrem Ärger Luft.

Zwar gebe es einige Familien, die der Arbeit der Kräfte in den Kitas Wertschätzung entgegenbringen, doch andere suchen im Personal einen Sündenbock, beispielsweise wenn ein Corona-Fall in einer Kindertagesstätte ausbricht. „Auch die Notbetreuung wird schamlos ausgenutzt“, steht im Brief. 80 Prozent Belegung bei eigentlich geschlossenem Betrieb sei keine Seltenheit. Leicht entstehe so der Eindruck, dass das Kind abgeschoben werde, auch wenn Mutter oder Vater zu Hause sind.

Corona in Hessen: Viele Neuinfektionen in mehreren Kreisen

Update vom Mittwoch, 07.04.2021, 17.06 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen ist weiterhin angespannt. Innerhalb von 24 Stunden kamen in Hessen 29 weitere Todesfälle nach einer Infektion mit dem Coronavirus hinzu, wie das Hessische Sozialministerium am Mittwoch (07.04.2021) mitteilte. Die Gesamtzahl der Toten stieg in Hessen damit auf 6.410. Zudem infizierten sich seit dem Vortag (06.04.2021) 811 Menschen mit dem Krankheitserreger, die Gesamtanzahl der Infizierten erhöhte sich damit auf 226.031. Die 7-Tages-Inzidenz in Hessen liegt derzeit bei 119,7. Am Vortag lag der Wert noch bei 133.

Mit einer Inzidenz von 233,6 bleibt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg weiterhin Corona-Hotspot Nummer eins in Hessen. Im Vergleich zum Vortag (06.04.2021) ist die 7-Tages-Inzidenz kaum gesunken (235,3).

Corona in Hessen: Stadt Offenbach schließt Kindertagesstätten

Auch die Stadt Offenbach hat trotz einer Reduzierung des Inzidenzwerts weiterhin mit einer Zahl von über 200 zu kämpfen. Das Hessische Sozialministerium meldete am Mittwoch eine Inzidenz von 219,5. Am Vortag lag diese bei 259,4.

Aufgrund der hohen Infektionszahlen und der fehlenden Möglichkeit, Abstände einzuhalten, schließt die Stadt Offenbach ab dem kommenden Montag (12.04.2021) alle Kindertagesstätten. Es gelte somit ein Betretungsverbot mit Ausnahme einer Notbetreuung, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Die Verfügung gelte zunächst bis zum 30. April. Das Gesundheitsamt habe für Kinder unter sechs Jahren ein hohes Infektionsgeschehen verzeichnet. So sei alleine in der Osterwoche bei 27 Kita-Kindern eine Corona-Infektion diagnostiziert worden. Dabei soll es sich auch um die hochansteckende britische Virus-Variante gehandelt haben.

Corona in Hessen: Neuinfektionen im Kreis Gießen und Main-Taunus-Kreis

Im Main-Taunus-Kreis wurden laut dem Hessischen Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden 166 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am Vortag wurden keine Neuinfektionen vermeldet. Auch im Kreis Marburg-Biedenkopf stieg die Zahl der Neuinfektionen innerhalb eines Tages von 8 auf 63 an, im Kreis Gießen ebenfalls von 0 auf 103 innerhalb der letzten 24 Stunden.

In vielen Teilen Hessens ist die 7-Tages-Inzidenz gesunken. Das Robert Koch-Institut geht allerdings davon aus, dass die gesunkenen Zahlen auf die Osterfeiertage zurückzuführen sind, da Praxen geschlossen hatten oder die Gesundheitsämter die Zahlen verspätet übermittelten. So ist im Odenwaldkreis die Inzidenz von 96,2 auf 75,5 (Vortag) gesunken, im Kreis Fulda vermeldete das Hessische Sozialministerium am Mittwoch (07.04.2021) eine Inzidenz von 169,8 – am Vortag lag diese noch bei 214,2. Trotzdem hält der Landkreis Fluda an der Ausgangssperre fest*.

Auch wenn die Corona-Zahlen in Hessen weiterhin zu hoch sind, zieht es die Menschen ans Mainufer.

Corona in Hessen: Virologin Ciesek gegen Öffnungen – „Hat mit Sicherheit nichts zu tun“

Erstmeldung vom Mittwoch, 07.04.2021: Frankfurt - Öffnungsstrategien wie etwa im Saarland oder in Modellregionen wie sie in Hessen unter anderem in Dieburg geplant sind, sieht die Virologin Sandra Ciesek in der aktuellen Corona-Lage in Hessen kritisch: „Die Verantwortung wird auf den Bürger abgewälzt“, sagte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt im NDR-Podcast „Das Coronavirus-Update“. „Wenn geöffnet wird, muss dem Bürger klar sein, dass das nichts mit Sicherheit zu tun hat.“ Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, „dass das sicher ist“, sondern jeder müsse individuell entscheiden, sich auf diese Freiheiten einzulassen oder auf Vorsicht zu setzen.

Auch wenn es bei der Entwicklung der Corona-Infektionszahlen zuletzt eine gewisse Abflachung gegeben habe und in einigen Städten die Inzidenzwerte über Ostern gesunken seien, halte sie es für riskant, aus diesen Zahlen eine Ablehnung von Maßnahmen und Beschränkungen abzuleiten, sagte die Virologin aus Hessen. Zum einen werde bekanntlich über die Feiertage weniger getestet, zum anderen hätten womöglich manche Menschen vor Ostern Kontakte beschränkt, um dann an den Feiertagen Angehörige treffen zu können. „Man muss schon schauen, wie geht es nach Ostern weiter.“

Corona in Hessen: Zahl der belegten Intensivbetten wächst

Sorge bereite der Anstieg der Patienten in dem Krankenhäusern und der Zuwachs bei der Belegung der Intensivbetten durch jüngere Patienten, die zwar bessere Überlebenschancen als 80- oder 90-Jährige hätten, aber auch längere Zeit auf den Intensivstationen verbrächten - „Wochen oder auch Monate“. Noch immer seien in den Intensivstationen auch in Hessen Corona-Patienten der zweiten Infektionswelle - das sei eine ganz andere Ausgangslage als im vergangenen Sommer.

Entsprechend haben zuletzt mehrere Städte und Kreise in Hessen mit Ausgangssperren auf die verschärfte Corona-Lage reagiert*. Diese gilt von 21 bis 5 Uhr etwa in Offenbach oder im Kreis Limburg-Weilburg.

Landkreis/StadtRegelung (gilt bis 18. April)
Stadt OffenbachAusgangssperre ab 31. März zwischen 21 Uhr und 5 Uhr
Kreis Groß-GerauAusgangssperre ab 1. April zwischen 21 Uhr und 5 Uhr
Kreis Hersfeld-RotenburgAusgangssperre ab 1. April zwischen 21 Uhr und 5 Uhr
Kreis GießenAusgangssperre ab 2. April zwischen 21 Uhr und 5 Uhr
Lahn-Dill-KreisAusgangssperre ab 2. April zwischen 21 Uhr und 5 Uhr
Kreis Limburg-WeilburgAusgangssperre ab 2. April zwischen 21 Uhr und 5 Uhr
Main-Kinzig-KreisAusgangssperre ab 6. April zwischen 21 Uhr und 5 Uhr
Kreis FuldaAusgangssperre ab 8. April zwischen 21 Uhr und 5 Uhr

Corona-Impfstoff: Gießener Professor begrüßt Aussetzung von Astrazeneca

Unterdessen gehen die Diskussionen um den umstrittenen Corona-Impfstoff von Astrazeneca weiter: „Wir in der Gerinnungsmedizin haben schon vor zwei Wochen gesagt, dass man die Erstimpfung mit Astrazeneca für Frauen zwischen 20 und 50 Jahren aussetzen sollte*“, sagt Prof. Ulrich Sachs, Leiter der Sektion Hämostaseologie am Uniklinikum Gießen/Marburg. Trotzdem sei es eine kluge Entscheidung gewesen, den Impfstoff auch für Männer auszusetzen. Es liege zwar nahe, dass geschlechtsspezifische Ursachen vorliegen, bewiesen sei das aber nicht. Fakt ist hingegen, dass bisher viel mehr Frauen unter 60 mit Astrazeneca geimpft worden sind als gleichaltrige Männer. Das liegt vor allem daran, dass Frauen auch in Hessen häufiger in Kitas, Schulen oder Pflegeeinrichtungen arbeiten und somit bei den Impfungen priorisiert waren.

Unklar sind bisher Termin und Inhalte des nächsten Bund-Länder-Gipfels zur Corona-Krise. Zuletzt schlug der CDU-Vorsitzende und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet einen harten „Brücken-Lockdown“* vor. Um der dritten Welle des Coronavirus Herr zu werden, solle der für den 12. April geplante Corona-Gipfel vorgezogen werden. Dieser Vorschlag stößt in Hessen* auf offene Ohren. „Ich wäre bereit, die Ministerpräsidentenkonferenz vorzuziehen“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Doch für das Treffen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der hessische Ministerpräsident eine überraschende Forderung: Statt wie bisher in einer Videoschalte sollten Kanzlerin und Länderchefs zu einem Präsenztreffen zusammenkommen. (Tobias Möllers, Sophia Lother, Anna Groos, Sebastian Richter mit AFP/dpa)*fnp.de, fr.de, op-online.de, giessener-allgemeine.de, hna.de, fuldaer-zeitung.de und wetterauer-zeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Adrian Vilanova/imago-images

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