Es wird dunkel am Horizont

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Die Jungs von „Darkest Horizon“ begeistern auf hessischen Bühnen (von links): Christian Mühlbauer, Jonas Heinzel, Aurelius Lie, Oliver Sattler, Jann Schröder und Daniel Baum.

Darmstadt - Umherschwingende Haare und sich zum Takt drehende Köpfe sind kein seltenes Bild bei den häufiger werdenden Auftritten der Metal-Band „Darkest Horizon“. Vielen Fans des Genres sind die sechs Herren aus den Kreisen Darmstadt und Offenbach von örtlichen Gigs schon gut bekannt. Von Daniel Kolb

Bereits 2009 hatten Aurelius Lie, Christian Mühlbauer und Oliver Sattler die Idee, Musik nicht mehr einfach nur zu hören, sondern auch selbst zu machen, ihre eigenen Klänge in einer Band zu verwirklichen. Als Ergebnis sollte eine Symbiose aus Death- sowie Epic-Metal, gemischt mit einem Hauch von Filmmusik, herauskommen – was ihnen auf jeden Fall gelungen ist.

Innovative und abwechslungsreiche Songs

Aufgebaut auf ihre Idee, neue Songs zu kreieren, die gleichermaßen innovativ und abwechslungsreich klingen und zudem ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden, hat die junge Band viel Zeit investiert. Im Jahr 2010 haben sich noch drei weitere Metal-Begeisterte, Daniel Baum, Jann Schröder und Jonas Heinzel, gefunden, die das Sextett mit ihrer musikalischen Leidenschaft und Hingabe zu brachialen Klängen vervollständigten. Zwischen den Musikern bestand schon vorher eine enge Freundschaft. Durch die gemeinsame Arbeit sind sie nun noch näher zusammengerückt. Auf der Bühne spielen Sattler und Baum die Gitarren, Schröder sitzt am Schlagzeug, Heinzel spielt den Bass, Mühlbauer steht hinter dem Keyboard und Lie leiht dem Ganzen seine Stimme. Und mit der sorgt er durch kleine Anekdoten oder witzige Sprüche zwischen einzelnen Songs auch immer wieder für den einen oder anderen Lacher im Publikum. Ihre Debütscheibe, die den Titel „Shattered Skies“ trägt, haben die Musiker in den renommierten Empire Studios in Bensheim im Frühjahr 2011 aufgenommen.

Heute Abend in der Goldenen Krone

Die nächste Möglichkeit, „Darkest Horizon“ hautnah und mit eigenen Augen und Ohren zu erleben, ist bereits diesen Freitag zur „Melodic Death Metal Night“ auf der Bühne der Goldenen Krone (Darmstadt, Schustergasse 18). Ab 21 Uhr heizen neben „Darkest Horizon“ auch „7 Gates“, „Ravenblood“ und der Headliner des Abends „All Will Know“ den Gästen ein. Wer auf den Geschmack gekommen ist: der Eintritt kostet fünf Euro.

Für alle, die auch davon noch nicht genug haben und den innovativen Klängen zu Hause weiter lauschen möchten, sei gesagt, dass ihre erste CD wieder verfügbar ist, nachdem sie beim letzten Auftritt schnell vergriffen war – erhältlich in begrenzter Stückzahl bei den Bandmitgliedern vor oder nach dem Auftritt.

Quelle: op-online.de

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