Streit um Beginn der Abrissarbeiten

Streit um Rennbahn: DFB-Zentrale könnte sich verzögern

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Frankfurt - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) muss Verzögerungen beim geplanten Bau seiner neuen Zentrale inklusive Akademie befürchten.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat gestern dem Rechtsschutzbegehren des Frankfurter Rennklubs gegen den Abriss der Tribüne und anderer Gebäude auf der Galopprennbahn stattgegeben. Das OLG hob damit eine erlassene Genehmigung des Landgerichts auf. „Richtig ist, dass mit Beschluss vom 4. Februar das OLG auf Antrag des Rennklubs im Wege der einstweiligen Verfügung - also im Eilverfahren - untersagt hat, die Tribüne nebst der Rennbahn zurückzubauen oder abzureißen. Das OLG hat damit anders entschieden als das zunächst zuständige Landgericht Frankfurt, das den Antrag des Rennklubs zurückgewiesen hatte“, teilte das Gericht mit. Gegen den Beschluss kann die Stadt Widerspruch einlegen, dann wird über den Antrag noch einmal mündlich verhandelt.

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Der Rennklub wertet die OLG-Entscheidung als „schwere Niederlage für den Versuch des Magistrats, auf der Galopprennbahn vollendete Tatsachen zu schaffen. Auch der DFB wurde mit dem Urteil in seine Schranken gewiesen und eines Besseren belehrt.“ Als Reaktion auf den Gerichtsentscheid erteilte der Rennklub ein „sofortiges Hausverbot für Angehörige bestimmter städtischer Ämter“.

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sid

Quelle: op-online.de

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