Sozialkritik statt Schlager-Stimmung

Die Amigos: Strafrecht ist viel zu lasch

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Hungen - Volksmusik soll sich nach Ansicht des Schlagerduos Die Amigos nicht auf Liebes- oder Stimmungslieder beschränken.

 "Wir wollen nicht nur auf heile Welt machen", erzählt Bernd Ulrich, der mit seinem Bruder Karl-Heinz das erfolgreiche Duo bildet. Sie sprechen auch Sozialkritisches an, prangern Kindesmissbrauch und häusliche Gewalt an - so in den Songs "Der Schattenmann" und "Es tut so weh". "Wir wollen mit unseren Texten ein Zeichen setzen. Kranke Kinderschänder gehören weggesperrt", schimpft der Sänger. Das Strafrecht sei viel zu lasch. Die Opfer seien ein Leben lang gezeichnet.

Die Amigos engagieren sich als Botschafter des Opferschutzverbands "Weißer Ring". Das Duo hat bereits mehr als fünf Millionen Tonträger verkauft und zahlreiche Preise gewonnen. Zum Jahresende blicken die beiden Brüder aus Hessen auf ein erfolgreiches 2015 zurück. Zum zweiten Mal hintereinander gelang ihnen das Kunststück, in Deutschland, Österreich und der Schweiz Rang eins der Charts zu erobern.

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Das aktuelle Album "Santiago Blue" erreichte im Sommer den Spitzenplatz. Derzeit arbeiten sie am nächsten Album, das im Sommer erscheinen soll. Am 11. Februar beginnt die "Danke Freunde"-Tour mit Konzerten in Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark und der Schweiz. (dpa)

Quelle: op-online.de

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