Die Faszination von Browsergames

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Browsergames eignen sich auch für eine kleine Pause im Büro – einfach anklicken und losspielen.

Im Internet werden normale Menschen zu Kriegshelden, Großgrundbesitzern oder Eroberern. Immer mehr Zocker tauchen in die fantasiereichen Online-Welten der Browsergames ein und erleben packende Abenteuer und Herausforderungen.

Browsergames sind auf dem Vormarsch. Die Spieler müssen kein Geld für teure Konsolen oder sonstiges Zubehör ausgeben. Sie laden die Spiele kostenlos herunter oder zocken direkt über den Internet-Browser am PC – ob Internet Explorer, Firefox oder Safari ist dabei egal.

Spieler-Community wächst

In den virtuellen Welten treffen sich täglich Spieler aus der ganzen Welt. Vor allem in den sozialen Netzwerken tummeln sich viele User, die sich mit Browsergames die Zeit vertreiben: Sie duellieren sich, tauschen sich aus oder schließen sich zu Spielergemeinschaften zusammen. Aber auch außerhalb von Facebook, Google+ und Co. sind die Spiele so angesagt wie nie zuvor. In Deutschland gibt es laut Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) etwa 32 Millionen Gamer – über elf Millionen davon spielen Browsergames. Dabei gibt es keine Altersgrenze. Die Spieler verteilen sich über alle Generationen.

Besonders beliebt sind diese drei Spiele:

  • Das Gratis-Spiel „World of Tanks“ mixt Taktik-, Action- und Rollenspiel-Elemente. Die Spieler kaufen originalgetreue Panzer, um damit in die Schlacht zu ziehen. In dem Gefecht geht es darum, alle Panzer der gegnerischen Armee zu zerstören oder die feindliche Basis einzunehmen. Das Browsergame hat es sogar ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Am 21. Januar 2013 waren auf dem Server fas 200.000 Spieler gleichzeitig eingeloggt. Der Eintrag erfolgte in der Kategorie "Größte Anzahl von Spielern gleichzeitig online auf einem einzelnen Server".
  • „Forge of Empires“ ist ein Aufbau-Strategiespiel, in dem es darum geht, als Anführer sein Volk aus der Steinzeit in die Zukunft zu führen und ein mächtiges Reich zu erschaffen. Die User erobern neue Regionen und messen sich mit zahlreichen anderen Online-Spielern. Das Spiel ist von einer Fachjury in der Kategorie „Bestes Browsergame“ mit dem deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet worden.
  • „Farmville“ definiert sich als sogenanntes Social Game und kann nur über Facebook gespielt werden. Pro Monat nutzen 80 Millionen verschiedene Spieler „Farmville“ . Das heißt etwa jedes fünfte registrierte Facebook-Mitglieder baut sich einen eigenen Bauernhof auf. Um Erfolg und Spaß zu haben, brauchen sie Mitspieler: Wer seine Facebook-Freunde zu Nachbarn macht, besucht deren Farmen, empfängt und verschickt regelmäßig Geschenke und vergrößert seine Nutzfläche.

Browsergames lohnen sich für Spielindustrie

Der durchschlagende Erfolg der Browsergames macht sich auch in den Kassen der Online-Spieleanbieter bemerkbar. Im Jahr 2012 wurden 169 Millionen Euro mit den Onlinespielen eingenommen, im ersten Halbjahr 2013 waren es schon 156 Millionen Euro.

Das große Geld wird mit zusätzlichen Features gemacht. Die Spieleindustrie setzt dabei auf das „Free-to-Play“-Prinzip. Das bedeutet: Die Spieler zocken grundsätzlich, ohne einen Cent auszugeben. Nur wer sich zum Beispiel mit einer Spezial-Waffen ausrüsten will oder den Spielverlauf beschleunigen will, muss dafür bezahlen. Viele User lassen sich darauf ein, um schneller Erfolge zu erzielen.

Quelle: op-online.de

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