Studie der Deutschen Umwelthilfe

Dienstwagen: Bouffier der größte Umweltsünder

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Volker Bouffier ist nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe der größte Klimasünder unter den Spitzenpolitikern.

Frankfurt - Laut einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe fährt der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier das klimaschädlichste Auto. Volker Bouffier benutzt zur Zeit sogar zwei Dienstfahrzeuge im  Wechsel.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ist nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe der größte Klimasünder unter den Spitzenpolitikern, was den eigenen Dienstwagen betrifft. Die DUH nahm in einer in Berlin vorgestellten Untersuchung die 171 Dienstwagen von Politikern unter die Lupe.

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Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) musste dabei eine „gelbe Karte" einstecken. Mit Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) erhielt ein Mitglied des Kabinetts die „rote Karte", die die DUH vergibt, wenn der CO2-Ausstoß den EU-Zielwert von 130 Gramm pro Kilometer um mehr als 40 Prozent übersteigt. Besonders gute Noten bekam Hamburgs Senat.

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Die Tatsache, dass in der Umweltsünder-Rangliste bei den Dienstwagen Hannelore Kraft und Klaus Wowereit die Plätze hinter Bouffier belegen, zeigt, dass der Umweltschutz keine Frage der Parteizugehörigkeit ist. Auch der einzige grüne Ministerpräsident, Baden Württembergs Winfried Kretschmann, bekam von der Deutschen Umwelthilfe die „rote Karte“.

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Laut Medienberichten verwies ein Sprecher Bouffiers darauf, dass der hessische Minsterpräsident inzwischen ein neueres Modell benutzt, dass im Wechsel mit dem alten Fahrzeug gefahren werde. Der hohe Co2-Ausstoß komme auch dadurch zustande, dass das Fahrzeug gepanzert sei.

Erst vor kurzer Zeit hatte die Deutsche Umwelthilfe die Dienstfahrzeuge hessischer Oberbürgermeister auf ihren Schadstoff-Ausstoß überprüft, dabei hatte sie die meisten Dienstautos angeprangert. Einzige Ausnahme: Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider.

(nb/dpa)

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Quelle: op-online.de

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